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Nachwuchs-Studie: Bundeswehr unterfordert Rekruten
DPA

Eine Studie bescheinigt der Bundeswehr ein ernstes Problem. Zwei Drittel ihrer Freiwilligen zweifeln laut "Welt am Sonntag" an der "Sinnhaftigkeit des Dienstes". Ein wichtiger Grund: Die Rekruten fühlen sich unterfordert.

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Baelauchbaby 01.03.2015, 10:45
1. Bei 20 Reformen in 10 Jahren ...

...keine so große Überraschung. Da fühlt man sich natürlich wie das 5. Rad am Wagen.

Abgesehen davon braucht regelmäßige, fordernde Übung auch funktionierende Übungsmittel, Munition und eine dafür geschaffene Infrastruktur.

Die kostet aber Geld.

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cosifantutte 01.03.2015, 10:48
2. Zu meiner Zeit als Wehrpflichtiger Ende der 1960er Jahre

galt schon der Spruch: Obergefreitenprüfung: 1 Stunde aus dem Fenster schauen und nichts denken.
oder: Die Hälfte seines Lebens wartet der Soldat vergebens. cosifantutte.

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Chemical City 01.03.2015, 10:52
3.

Schon bei uns hat man meistens gesoffen und wurde von intellektfreien Uffzen und Stuffzen genervt.

Wird sich wohl nicht viel geändert haben ... wobei ... durch Wegfall der Wehrpflicht, kommen sicher nur noch die schlimmsten Zivilversager zum Bund.

War ne dumme Idee.

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farbraum 01.03.2015, 10:55
4.

Etwas mehr Konstanz wäre wünschenswert, denn nichts wirkt so demotivierend wie ständige Umstrukturierungen.

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FWDLer 01.03.2015, 10:59
5. Volle Zustimmung

Nur 5000 feste Dienstposten? Das erklärt einiges. Als ich 2012 meinen einjährigen Freiwilligendienst ableistete, wurde mir noch vollmundig Ausbildung zum Panzerschützen versprochen. Nach der AGA ist den Vorgesetzten dann aufgefallen, dass sich die Ausbildung für den FWDLer gar nicht lohnt.
Auf meinem Dienstzeugnis ist meine Tätigkeit dann als Wachsoldat benannt worden, - genauso spannend wie es klingt.
Da war die Entscheidung ob beim Bund studieren oder Zivil nicht schwer. Ein Verein, der in Augen eines 18 Jährigen gut zahlt, aber ansonsten Bore - Out anstatt Burn - Out bietet. Soweit ich weiß haben sich die wenigsten verpflichtet, die meisten schon vor nem halben Jahr aufgehört.

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mantrid 01.03.2015, 11:01
6. Tradition

Schon zu Zeiten der Wehrpflicht war die weit verbreitete Ansicht, dass man das Gehirn am besten vorn bei der Wache abgeben sollte. Selbst denken war absolut nicht erforderlich und auch nicht erwünscht. Wozu gibt es Befehle? Mit Warten und sinnlosen Tätigkeiten wurde die meiste Zeit verplempert. Kampfsport,?Fremdsprachen? Irgendwelche echte Herausforderungen? Doch nicht bei der Bundeswehr! Dafür gab es eine miese Ausrüstung, die völlig unzweckmäßig war. Beschwerden sinnlos. Damit hätte man damals auch gekämpft. (Und den Krieg verloren!)

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manuel.l. 01.03.2015, 11:03
7. Sehr Bedenklich

Das zeigt zu was einer Gurkentruppe sich die Bundeswehr entwickelt hat. Wenn die freiwilligen Rekruten sich geistig und körperlich unterfordert fühlen, dann sollte man ernsthaft den ganzen Verein in Frage stellen. Uschis Truppe ist also für Interventionen und Verteidigung super vorbereitet. :D

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zuschauen 01.03.2015, 11:06
8. Witzig...

...im ganz anderen Kontrast steht die Werbung im Fernsehen für die freiwillig Wehrdienstleistenden. Laut diesem Bericht treffen da Welten aufeinander, wen wunderts...

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Ernst August, der Dritte 01.03.2015, 11:07
9.

Das war schon immer so: Wehrdienst=Saufen gelernt

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