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Nachwuchs-Studie: Bundeswehr unterfordert Rekruten
DPA

Eine Studie bescheinigt der Bundeswehr ein ernstes Problem. Zwei Drittel ihrer Freiwilligen zweifeln laut "Welt am Sonntag" an der "Sinnhaftigkeit des Dienstes". Ein wichtiger Grund: Die Rekruten fühlen sich unterfordert.

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Badischer Revoluzzer 01.03.2015, 11:57
30. Während meiner Dienstzeit

habe ich Dinge erlebt, wenn ich die heute erzähle, das glaubt einem kein Mensch.

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steviespeedy 01.03.2015, 12:03
31. 1983

mit der Schule einen Besuch bei der BW gemacht. Sollte eigentlich Werbung f.d. BW sein. Daraufhin haben fast alle den Kriegsdienst verweigert. Null Perspektive und jede Menge Gammeldienst, fehlende Wehrgerechtigkeit u. mehr.
Hierzu auch mal den Begriff "Wehrgerechtigkeit" googeln.
Lohnt sich zu lesen, was da steht. Dann damals schon lieber Zivildienst in einem Krankenhaus gemacht. Da war die Zeit nicht so für die Katz.

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wolfi44 01.03.2015, 12:04
32. unglaublich

ihr müsst nicht so tun, als ob in der "freien Wirtschaft" nur Intelgenzbolzen zu finden sind. Ich war 1968 in einem FlaRak-Btl . stationiert und habe andere Erfahrungen gemacht.Neben einem Aufenthalt in den USA gab es andere Möglichkeiten sich weiter zubilden bzw. sich nicht nur befõrdern, soncern auch fõrdern zu lassen. Bei mir z.B. zum Sportleiter an der Sportschule in Sonthofen. Die erworbene Lizenz kann ich noch heute ( nach weiteren Seminaren) im Verein gut nutzen. Aber jeder ist ja bekanntlich seines Glückes Schmid.

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WGG 01.03.2015, 12:07
33. Sinnloser

30 Jahre ist es nun her, dass ich meinen Wehr(pflicht)dienst leistete. Trotz "Bedrohung aus dem Osten" war der Dienst damals schon ohne jeglichen Sinn. Drei Monate durch die Gegend gehetzt und angebrüllt worden (das nennt sich Grundausbildung), danach zwölf Monate langweilen und Zeit totschlagen.
Gelernt? Bei der Bundeswehr?? Nichts. Absolut nichts. Schade um die fast eineinhalb Jahre vergeudete Zeit.

Daran wird sich wohl nie was ändern.
Man kann jungen Menschen nur dringend abraten.

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grenoble 01.03.2015, 12:07
34. Wie war das noch gleich....

...der Maststurz einer Soldatin bei der Gorch Fock aufgrund mangelnder Fähigkeit. Das Herabsetzen der Tauglichkeitskiterien zugunsten des weiblichen Geschlechts. Das Anpassen der Dienstzeiten zugunsten der Familie, Kinderbetreuung und der spezifisch weiblichen Belange der Soldatinnen.

Die Trennung von zivieler Berufsausbildung von der Dienstzeit als Soldat und damit Aufgabe der kompletten Wartung des Geräts durch die Soldaten.

Familienfreundlich Bundeswehr und anspruch an Intellekt und Belastbarkeit sind unvereinbar.

Anscheinend begreifen Frauen solches nicht.

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Wolfgang H. 01.03.2015, 12:08
35. Neuausrichtung nötig

Z.B sollte die Bundeswehr die humanitäre Hilfe in den Vordergrund stellen. Sie könnte zB. in armen Ländern
Hilfsprojekte logistisch unterstützen. Sei es Schulen bauen oder Trinkwasseranlagen oder Stromaggregate liefern und betreiben. In der Welt gibt es so viel zu tun was Sinn macht und auch Soldaten können da ihren Anteil leisten und wären auch motiviert. Frieden in die Welt bringen und Hilfe anbieten ist das Motto der Zeit...

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Nabob 01.03.2015, 12:13
36. Der Fisch stinkt weiter am Kopf zuerst

Was eigentlich - bei genauer Betrachtung und jenseits des miefigen Amtsstübchens - klappt eigentlich noch bei der Bundeswehr, der Männlichkeitswahn der Verunsicherten beim Alkoholgenuss?

Wie oft noch wird in der Bundeswehr noch aufgeräumt, dem credo jedes neuen Ministers, um bei der nächsten Verabschiedung des Jahresetats wieder den dicken Affen zu spielen, warum es genau jetzt auch wieder nötig ist erneut um 30 Milliarden € (dreißig Milliarden!) Steuergelder zu fordern?

Und um dann zu erfahren, dass kein Flugzeug funktioniert, die bestellten nicht kommen, die zu bestellenden ihren Einsatzzweck nicht erfüllen.

Warum wundert man sich denn eigentlich, wenn die Bevölkerung in aufsteigenden Schüben auf die Straße geht?

Und warum wird kontinuierlich tabuisiert, dass wir als einer der namhaftesten Waffenlieferanten weltweit jene sind, die die angeblich unsicherer gewordene Welt mit begründen?

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wire-less 01.03.2015, 12:19
37. Wenn's immer noch so ist

wie zu der Zeit in der ich meinen Wehrdienst abgeleistet habe ist es kein Wunder das der Laden nicht läuft.
Es war für uns frisch von der Schule ein richtig deftiger Schock festzustellen das die meisten Vorgesetzten "Dumm wie Stroh" waren. Gerade die Unteroffiziersränge wurden von gescheiterten Existenzen besetzt. D.h. wer es nicht bis zum Hilfsarbeiter geschafft hat ging damals zur Bundeswehr.
Das Material war damals schon in einem bedauernswerten Zustand. Unsere Panzer waren nur zum Teil fahrbereit und nur zum Teil Schiessbereit. Aber es ging wahrscheinlich nur darum die Zahl der Panzer und Soldaten hoch zu halten.

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christian.hoffhaus.hambur 01.03.2015, 12:19
38. Sinnlose Tätigkeiten

Unterforderung meint in diesem Zusammenhang: Pseudo-Aktivität - Anstatt sich mit der Vermeidung von Aggressivität, De-Eskalation etc. zu beschäftigen, springen die jungen Leute in Wasserpfützen herum und haben dann noch den "Obergefreiten Schulz", der von sich aus schon ein sinnloses Leben lebt, dafür aber "Respekt" erwartet, einen ähnlichen Lebensbezug wie ein Hartz IV'ler in einer Fortbildungsmaßnahme des JobCenters. Vor kurzem traf ich ein paar hochmotivierte Männchen in lustigen Camouflage-Kostümen - Die Tendenz gleich weiter in die Fremdenlegion überzusiedeln wurde sofort ersichtlich - Tendenziöse Extremisten ohne Islam-Hintergrund (nämlich christlich) - Wer entscheidet sich schon (ohne Ahnung von der Materie) für die potentielle Vernichtung des Selbst? oder sagen wir doch gleich: Selbstmord

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Traudhild 01.03.2015, 12:20
39.

Zitat von Wolfgang H.
Z.B sollte die Bundeswehr die humanitäre Hilfe in den Vordergrund stellen. Sie könnte zB. in armen Ländern Hilfsprojekte logistisch unterstützen.
Vollste Zustimmung von mir als oller Logistikerin

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