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Nächster Brexit-Showdown: EU und Großbritannien wollen sich einigen
Oli Scarff/ AFP

Vor einem Spitzentreffen auf der Brexit-Zielgerade drängen Großbritannien und EU-Vertreter die jeweils andere Seite, sich zu bewegen. Am Donnerstag war Irlands Premier Varadkar verhalten optimistisch. Aber heute ist Freitag.

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siryanow 11.10.2019, 10:03
1.

Wie bei Cameron und May wird es auch eine Nach-Johnson-Zeit geben, je früher je besser. Sollte sich die Mehrheit der Briten dann entscheiden wieder mitzuspielen , muss eins klar sein : keine Sonderkonditionen mehr und bei ersten Erkältungen zurück auf die Insel.

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hegoat 11.10.2019, 10:12
2.

Wieso liegt sich die EU so für die britische Bevölkerung ins Zeug? Die wollten raus, jetzt sollen sie raus. Keine Nachverhandlungen mehr, keine Fristverlängerung mehr, macht dem Drama endlich ein Ende.

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proffessor_hugo 11.10.2019, 10:24
3.

….leider wird die EU wie üblich im letzten Moment umfallen..... das ist dann der Anfang vom Ende der EU, die ich mit Ausnahme der Visegrad-Staaten und des UK, immer noch toll finde !!

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123rumpel123 11.10.2019, 10:27
4. xxx

Zitat von hegoat
Wieso liegt sich die EU so für die britische Bevölkerung ins Zeug? Die wollten raus, jetzt sollen sie raus. Keine Nachverhandlungen mehr, keine Fristverlängerung mehr, macht dem Drama endlich ein Ende.
Was immer bekannt war, aber gerne verdrängt wird, die EU ist immer noch in erster Linie eine wirtschaftliche Lobbyistenvereinigung, die keinen Großkunden wie das VK verlieren will.

Hätte man alles schon früher und schöner haben können, wenn Barnier nicht so verbohrt darauf bestanden hätte, auch sicher in einem Anflug von Größenwahn, erst den Austrittsvertrag und dann die zukünftigen Beziehungen zu klären.

Von EU-Seite alles selbstgemachte Leiden infolge von Selbstüberschätzung.

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Atheist_Crusader 11.10.2019, 10:34
5.

Zitat von hegoat
Wieso liegt sich die EU so für die britische Bevölkerung ins Zeug? Die wollten raus, jetzt sollen sie raus. Keine Nachverhandlungen mehr, keine Fristverlängerung mehr, macht dem Drama endlich ein Ende.
Da gibt es eine Menge gute Gründe:
- Gut die Hälfte der britischen Bevölkerung mag die EU und will dort verbleiben.
- Es leben immer noch eine Menge EU-Ausländer in Großbritannien und in der EU lebende Briten.
- Man will Johnson keine Chance bieten sich als der Vernünftige, Kompromissbereite zu inszenieren der von der bösen EU abgewiesen wurde.
- Es besteht immer noch eine Chance auf etwas anderes als ein totaler, katastrophaler Brexit - uns sei diese auch noch so klein.
- Wenn sich Europa mehr als nötig verkracht, nützt das weder Brüssel noch London. Es nutzt Washington, Moskau, Peking, Ankara und anderen die uns schwach sehen wollen.

Klar, nichts davon ist einen totalen Kotau vor den Briten wert. Aber so gerne ich persönlich dieses nervtötende Thema abgeschlossen sehen möchte, sollte man trotzdem versuchen die Dinge nicht entgleisen zu lassen.

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kahabe 11.10.2019, 10:40
6. Nu,

ob die britische Bevölkerung aus der EU raus will, sei mal dahingestellt. Aber bekannte politische Kreise hatten dazu eine Befragung gestartet, mit recht geringer Zustimmung der EU den Rücken zu kehren. Ihren Erben wird es in einigen Jahrzehnten gestattet sein, mit Antrag das Entwicklungsland Kleinbritannien wieder in die Vereinigten Staaten von Europa aufzunehmen. Mit dem 51. (oder doch 52? Puerto Rico!) Bundesstaat der USA war es ja nichts geworden.

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Joe Amberg 11.10.2019, 10:40
7. Wow!

Zitat von 123rumpel123
Was immer bekannt war, aber gerne verdrängt wird, die EU ist immer noch in erster Linie eine wirtschaftliche Lobbyistenvereinigung, die keinen Großkunden wie das VK verlieren will. Hätte man alles schon früher und schöner haben können, wenn Barnier nicht so verbohrt darauf bestanden hätte, auch sicher in einem Anflug von Größenwahn, erst den Austrittsvertrag und dann die zukünftigen Beziehungen zu klären. Von EU-Seite alles selbstgemachte Leiden infolge von Selbstüberschätzung.
Die EU ist ausschliesslich (!) eine Wirtschaftslobby, die via Aushebelung des Freihandels und künstlichen Grenzmauern dafür sorgt, dass jeder eine saftige Eintrittsgebühr zahlen muss, wenn er mit der EU geschäften will. Politisch hat die EU noch nie irgendetwas zustande gebracht, das Versagen betr. Iran und Syrien ist geradezu epochal.

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Samuel13 11.10.2019, 10:42
9. Brexit Summary

UK: We want a unicorn.
EU: Unicorns do not exist. Instead, you can have a pony.
UK: We vote against your pony.
EU: We already discussed this in detail: It’s a pony or nothing.
UK: We vote against your pony.
EU: Alright! Then you get nothing.
UK: We vote against your nothing.
EU: ……you really don’t get it, do you?
UK: We need more time to think about it.
EU: About a pony or about nothing?
UK: We want a unicorn

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