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Nächster Rauswurf durch den US-Präsidenten: Trump feuert Secret-Service-Chef Alles
REUTERS

US-Präsident Donald Trump hat einen weiteren hochrangigen Funktionär entlassen. Diesmal traf es Secret-Service-Direktor Randolph Alles. Mitarbeiter sprechen von einer "nahezu systematischen Säuberungsaktion".

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cylina77 09.04.2019, 10:09
90. Damit die Welt durchatmen kann?

Zitat von suferone
Wann feuert dieser Menschenfreund und top Politiker endlich sich selbst damit mal die Welt durchatmen kann!
Woran machen Sie das fest, dass die Welt nach seinem Weggang "durchatmen kann"?
Er ist immerhin seit etwa 100 Jahren der einzige US-Präsident, der seit anderthalb Jahren im Amt ist und noch keinen eigenen Krieg gestartet hat. Alle anderen, inklusive dem bei den Deutschen unbegreiflicher Weise so beliebten Obama, waren da weitaus weniger zimperlich. Wäre Clinton gewählt worden, hätten wir (wie angekündigt) längst einen Syrienkrieg gehabt.
Aber die Deutschen sind neuerdings ja offenbar wieder kriegsgeil, weswegen auch aus jedem erdenklichen Grund gegen Russland gezündelt wird.

Vermutlich schauen die meisten heutzutage nur noch auf den hübschen äußeren Schein. Da kommt ein Obama elegant und eloquenter daher und schon werden ihm Angriffskriege großzügig übersehen.
Ein Trump kommt ungehobelt daher, ist aber mehr an Wirtschaft als an Kriegen interessiert - zum Wohle seiner Bürger - und er wird verachtet.

Welch' oberflächlicher Geist derzeit in Deutschland herrscht ist beängstigend. "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen" schert offenbar niemanden mehr.

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j.vantast 09.04.2019, 10:12
91. Neues Spiel, neues Glück?

Die Verschleissgrenze ist niedrig. Nach kurzer Zeit im Amt sind die von Trump vormals mit allen Superlativen gelobten Leute entweder plötzlich unfähig und müssen deshalb gehen oder sie haben nach kurzer Zeit die Schnauze voll von diesem Affentheater und gehen freiwillig bevor ihr Ruf so ruiniert ist dass sie nirgendwo mehr einen Job bekommen. Trump beweist keine Führungsschwäche, er beweist Führungsunfähigkeit.

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girge 09.04.2019, 10:12
92.

"nahezu systematischen Säuberungsaktion" ist zu drastisch und falsch. Es ist auch falsch, dass der SPIEGEL diesen Ausdruck der Mitarbeiter einfach übernimmt, Anführungszeichen hin oder her.
Man muss das ja nicht gut finden, aber es kann gute Gründe für die personelle Veränderung geben. Dass Trump seine Minister entlässt hat damit nichts zu tun.
Und das Sprechen von Säuberugsaktionen versucht Trumps Regierung in die Nähe eines faschistischen Regimes zu rücken. Das ist übertrieben, es sei denn man legt Fakten vor.

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Atheist_Crusader 09.04.2019, 10:20
93.

Zitat von ex_berliner
Es ist einfach nicht nachvollziehbar, wie sich jemand, der auch nur noch einen Hauch Selbstrespekt hat, der Trump Regierung anschliesst. Bislang hat noch niemand diesen wohl schaebigsten Job heil, mit erhobenem Haupt und einem auch nur ansatzweise intakten Ruf verlassen.
Vielleicht, weil Sie es nur einseitig sehen. Klar, unter anständigen Menschen ist der Ruf im Eimer, aber wer im konservativen politisch-medialen Komplex drin bleiben will, wird schon etwas finden. Ein paar Buchdeals, ein neuer Job bei Fox, etc. Ob sich das hält, ist natürlich höchst fraglich - Bush jr. war auch während seiner Amtszeit bei der eigenen Partei sehr viel beliebter als nachher.
Aber gerade wenn man nichts kann (außer sich beim Chef einschleimen) ist das eine gute Chance sich einen solchen Job zu sichern, der gut im Lebenslauf aussieht (abhängig davon wer ihn liest, natürlich) und für eine Weile gut Geld einbringt. Je nach Position kann da auch massig Geld aus anderen Quellen dazukommen. Das kann selbst die relativ kurze Zeit die viele im Amt verbringen durchaus wert machen.

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claus7447 09.04.2019, 10:23
94.

Zitat von nobronski
....mal eben durch eine Personalie die Politik zu ändern. Ich befürchte, dass jeder Nachfolger im jeweiligen Amt den gleichen wirschaftlichen Zwängen (Etat), gesetzlichen Vorschriften und administrativen Vorgaben unterworfen wäre, sodass sich konkrete, an dieser Person festgemachte Eigenschaften bzw. Vorstellungen der notwendigen Veränderungen gar nicht 1:1 umsetzen lassen. In einer Demokratie müssen für die eigenen Vorhaben erstmal notwendige Mehrheiten "gefunden" werden. Und wenn dabei jeder "Koch" noch seine eigenen Zutaten berücksichtigt wissen will, dann kommt am Ende eben doch wieder nur ein weder nach Fisch noch nach Fleisch schmeckender "Brei" heraus - der Deutschland erneut nicht weiter nach vorne bringt. In einer Politik, die, um die notwendigen Mehrheiten im Kabinett überhaupt sicherstellen zu können, sich ausschließlich nur noch durch Koalitionen von 3 und mehr Parteien darstellen lässt, in der sich jeder "auf dem Weg nach oben" profilieren möchte, wird sich in all zu naher Zukunft nichts bewegen. Ob der Minister nun "A", "B" oder "C" heißt. Deutschlang ist mittlerweile innerhalb seiner eigenen Demokratie gefangen - und durch "explodierende" Verwaltungsaufwände handlungsunfähig. Gute Nacht, BRD.
Na - auch wenn nicht alles Bestens ist (ehrlich - jeder hat ja eine eigene Meinung und Vorstellung) dann geht es uns noch ganz gut.

Wenn ich Staaten ansehe wie Polen, Rumänien Ungarn wo die "Regierenden" sich letztlich nur die eignen Taschen füllen und sich in einer "pseudo-demokratie" wie Mittelalter Fürsten aufführen - oder Italien, wo definitiv Rechtsbruch begangen wird und das land versucht wird auf eine (schon mal dagewesene) "Rechts-Schiene" zu bringen.

Ja - ich hätte und wünsche mir auch Minister die nicht den Job mit Beratern machen lassen und im eigenen Haus wohl nicht wissen was gespielt wird, oder solche die ausschließlich nach dem Munde der Industrie sprechen.

Alternativen: Schauen Sie nach GB - dort gibt es eigentlich ein 2-Parteien-System + Randparteien - aber es läuft auch nicht.

Eine Gefahr besteht: Wenn Parteien beim Zusammenschluss von Koalitionen jenseits von Mut bleiben und eigentlich nur im Sinn haben ihre Klientel zu versorgen, dann wird es eben eine "Mau-Mau" Koalition. Anderseits, wenn man wie die letzte große Koalition (die jetzige ist lediglich eine -zwangskoalition) ansieht, die sicherlich Willens war mehr "für das land" zu tun - der eine Partner aber dem anderen schlicht die Wurst vom Brot nimmt (was der FDP ja auch passiert ist) muss man sich nicht wundern.

Vielleicht bräuchten wir wirklich mal eine Koalition ganz anderer Couleur - der Versuch in einer Demokratie wäre es wert - ich meine aber sicherlich nicht eine CDU-AfD Regierung!

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Atheist_Crusader 09.04.2019, 10:25
95.

Zitat von servencounter
Trump ist kein geborener Politiker. Natürlich versteht Er nicht, dass es in der Politik nicht um Leistung , Ergebnisse oder gar Verantwortung geht. Nachdem nun der Coup gegen Ihn fehlgeschlagen ist, werden diese Entlassungen sicher nur der Anfang sein.
Dann ist es ja gut, denn in seiner Administration sind Leistungen rar, Ergebnisse fragwürdig und Verantwortung ist ein Begriff den er ausschließlich nutzt um andere zu attackieren.

Aber wer die Mueller-Untersuchungen als "Coup", als einen versuchten Umsturz sieht, dem kann man ja sowieso nicht mit Fakten kommen. Da könnte man huntermal darauf hinweisen dass wir den Bericht noch gar nicht gesehen haben, dass die Untersuchungen sehr wohl zu Verhaftungen geführt haben oder dass selbst wenn der Bericht ihn komplett entlasten würde immer noch fragwürdige Dinge wie das Trump-Tower-Meeting, die unbegleiteten Treffen mit Putin oder die Nummer in Helsinki wären.
Fakten sind der natürliche Feind des Trumpisten.

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haresu 09.04.2019, 10:27
96.

Zitat von servencounter
Natürlich versteht Er nicht, dass es in der Politik nicht um Leistung , Ergebnisse oder gar Verantwortung geht. Nachdem nun der Coup gegen Ihn fehlgeschlagen ist, werden diese Entlassungen sicher nur der Anfang sein.
Im Gegenteil! Er versteht genau, dass es nicht um Leistung, Ergebnisse und Verantwortung geht sondern um Schuldzuweisungen beziehungsweise das Vorgeben von Erfolgen.
Welcher Coup?

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jb283 09.04.2019, 10:36
97. Die Suche nach gutem Personal...

"I've got the best people!"
Was er damals nicht gesagt hat: er muss die "best people" selbst erst noch finden...

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ansprechpartner 09.04.2019, 10:39
98. ....einsame Insel....

Das einst so mächtige Weiße Haus ist scho länger im begriff sich selbst abzuschaffen.
Diese Regierung wird Stück für Stück in seine Einzelteile zerlegt und das vom einst mächtigsten Mann der Welt höchstpersönlich.
Das leute einfach so entlassen werden (nunja, Sie behaupten es sei nicht so) und neue leute kommen, das ohne nennenswerte Übergangszeit, ist doch immer eine Phase der Handlungsunfähigkeit der Regierung (zumindest Teilweise).
Ich bin jetzt schon gespannt auf die Zeit wenn es auf das Ende der bestehenden Regierung hinausläuft, wer da alles noch da ist und die Zeit mit D.Trump als Präsident politisch überlebt hat, muss doch mit einem Schaden fürs Leben gezeichnet sein....
Unterwerfe Dich oder Du fliegst.... Achtung vor denen die gehen, mutig mutig, aber mit dem Gefühl ihr Land im Stich gelassen zu haben....
Bitte liebe Amerikaner, wenn diese Trauma ein Ende hat, setzt D.Trump und seinen engsten Beraterstab in ein Boot
und schafft sie auf eine einsame Insel, wo sie sich alle gegenseitig auf die Schulter klopfen können und sich die Mähr vom größten Präsidenten aller Zeiten um die Ohren hauen.....

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kuac 09.04.2019, 10:54
99.

Zitat von OhMyGosh
"Es gibt eine nahezu systematische Säuberungsaktion in der zweitgrößten Sicherheitsbehörde des Landes." Säuberungsaktionen sind doch immer noch das augenfälligste Zeichen für eine autokratische Herrschaft.
Was soll denn Trump sonst machen? Es gibt zu viele Leute, die seine Politik für die USA als schädlich halten. Er kann doch unmöglich mit solchen Leuten das Land genauso weiter regieren.

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