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Nahles-Nachfolge: Oppermann sieht Kühnert als SPD-Chef - "in zehn Jahren"
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Wer soll die schwer lädierte SPD in die Zukunft führen? Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann nennt gleich mehrere Sozialdemokraten als Kandidaten. Und was ist mit Juso-Chef Kevin Kühnert?

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anja-boettcher1 08.06.2019, 17:41
50. Oppermanns Beerdigungskommentar

Wenn die SPD nicht bereit ist, den nötig programmatisch mutigen Schritt zu tun, der sich in der Erhebung eines jungen Menschen, der bereit ist, eine andere als die bagelutschte Lobbypolitik zu probieren, wird es sie in zehn Jahren gar nicht mehr geben.

Von dem Einheitsformat der neoliberalen Lackaien und beflissenen NATO-Dienern haben die Leute die Nase nun einmal gründlich voll. Zukunftsweisend ist eine durch Leute wie Oppermann dominierte SPD jedenfalls nicht.

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rainbow-warrior999 08.06.2019, 17:43
51. Glauben Sie das in allem Ernst @maohan ?

Ich meine jetzt : "...Kevin ist der Übel für SPD. Er hat SPD nieder gemacht..." (?!) .
Wie und womit begründen Sie diese steile These denn ?
Man muss kein ausgewiesener Kühnert-Fan sein , aber ein bisschen Recherche der sPD-Geschichte in den letzten 15 Jahren tut`s auch um die eigentlichen "sPD-Zerstörer" auszumachen. Fängt ungefähr bei Basta-Schröder (Agenda2010 und Folgen) an, geht über "eloquente" aussichtslose Kanzlerkandidaten wie Steinmeier, Steinbrück (der mit "Ein-Meter-Beinfreiheit" bzw. "Ich-verdiene-als-Kanzler-nicht-genug") und Chulz bis hin zu Leuten wie Münte ("Opposition ist Mist") , Scholz und Nahles weiter. Ach ja, ich habe beinahe den Machtmensch und Zyniker Clement vergessen.
Eigentlich hat die sPD sich durch kritiklose das Mittragen von deren Agenda selbst niedergemacht. Bätschi...

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ludwig49 08.06.2019, 17:45
52. Personaldebatten...

...sind derzeit eher schädlich für die SPD. Eher würde sich derzeit die Frage stellen, ob nicht anstelle der GroKo eine Koalition mit Grünen, Sozialdemokraten und Linken einen Schub in die Republik bringen würde.Einst sagte der Bundespräsident Roman Herzog, es müsse ein Ruck durch das Land gehen. Stimmt, die CDU ist dafür allerdings nicht geeignet, die SPD alleine auch nicht. Also wäre es an der Zeit verkrustete Strukturen aufzulösen und Neues zu wagen. Die Grünen stehen dann in der Pflicht, die SPD kann sich erneuern und für die Linken ist es eine Chance, ihre zuweilen durchaus guten Ideen einzubringen.

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Freidenker10 08.06.2019, 17:46
53.

Zitat von rabode
in den Abgrund manövriert haben machen jetzt solche Vorschläge. Oppermann steht für den Abgrund der SPD. Kühnert ist der Einzige Richtige, alle die hier schreien er hätte am Stuhl von Nahles gesägt, ist der Boulevarpresse auf den Leim gegangen die ihm Aussagen in den Mund gelegt haben die er nie gemacht hat.
"Aussagen in den Mund gelegt". Stimmt, da war schon ganz schön viel mediale Linkerei im Spiel! Zwar hat er ein paar Ansichten die ich keineswegs teile wie beispielsweise seine Flüchtlingspolitk und Europa so nach dem Motto wir retten die Welt, aber ich mag wiederum seine gewisse Radikalität den Kapitalismus betreffend! Aber das geht mir mit den Grünen ebenso. Die o.g. Punkte treffen auch auf die Grünen zu, aber irgendwie fände ich es wirlich hochspannend wenn die tatsächlich den Kanzler stellen würden, denn die alten Gesichter an der Spitze des Staates habe ich total satt und die sich selber wohl auch, denn da kommt wirklich so gut wie gar nichts zukunftsorientiertes mehr! Also Habeck als Kanzler und Kühnert als Vize wäre wirklich mal was total neues und spannendes...!!

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RuprechtNikolaus 08.06.2019, 17:46
54. Kuehnert und die Alten

Ich habe durchaus Respekt vor dem Wissen und Sozialverhalten junger Menschen, wie Herrn Kuehnert. Die Partei ist aber noch nicht so weit, dieser jungen Generation die Verantwortung zu übertragen!

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oalos 08.06.2019, 17:48
55. Nein.

Zitat von AHF
Nach Nahles und Ziniak demnächst Kühnert?! Ist es eigentlich eine Grundvoraussetzung für eine Politik Karriere, dass man im zivilen Leben nichts erreicht hat?
Man muss mindestens als Ansichtskartenmaler sein Geld verdient haben.

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Cannonier 08.06.2019, 17:53
56. Was hatte man sich in der SPD Zentrale

...über Andrea Nahles gefreut. Endlich eine Frau (musste man nicht mehr neidvoll zur CDU schielen.
Und jung ist Nahles doch auch, gerade noch Juso...ein paar später Chefin. Was ganz anderes als Schulz oder gar Schröder der Greis mit Pelz und Zigarre.
Und nun? Unter Nahles ging es weiterhin abwärts.

Wer glaubt dass sich dies mit einem noch jüngeren Kandidaten aufhalten liesse, dem ist nicht zu helfen. Diese Jubelarien auf Kühnert....man glaubt fast, Nahles wäre ein alter Gaul gewesen.

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charlybird 08.06.2019, 17:54
57. Man muss es vielleicht mal so sehen:

Kühnert hat innerhalb seiner Partei einmal das Rüttelsieb angeschmissen und die modrige Spreu vom frischen Weizen getrennt. Mag sein, dass dabei noch einiges durchs Sieb rutscht, aber Schwund ist nun mal da, wenn man auf Frische setzt.
Und wie einige Forenteilnehmer ja bereits erkannt haben, sind seine Vorschläge weder neu, noch revolutionär, sie sind bereits im täglichen Umgang mit den Menschen gang und gäbe.
Enteignungen findet bereits in vielfacher Form statt, warum kann man zum Wohle der Mieter und Wohnungssuchenden nicht auch hier eine Limitierung in Form einer Vergesellschaftung zur notwendigen sozialen Wohnkultur herbeiführen. Der Markt hat seine Schuldigkeit getan, in dem Fall mehr schlecht als recht, der Markt kann und sollte in bestimmten Segmenten und Größenordnung gehen.
Man fragt sich, warum auf solch sozialdemokratische Ideen eigentlich nicht die fertig studierte Berufselite der momentanen Sozialdemokratie kommt.
Weil sie die Grundlagen dafür mal mit verramscht hat ?

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chevy57 08.06.2019, 17:54
58. Selten so gelacht

Lieber Herr Oppermann,
in 10 Jahren braucht die SPD keinen Chef mehr. Weil es sie dann aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr geben wird. Zeigt einmal, nur ein einziges Mal, etwas Mut und wagt mit Kevin Kühnert einen wirklichen Neuanfang. Was habt Ihr denn noch zu verlieren...??

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AnnaLena77 08.06.2019, 17:54
59. Kühnert als Parteivorsitzender ist ein schlechter Witz...

.. soweit stimme ich mit Oppermann überein.

Bin aber auch der Meinung, dass der komplette Vorstand der SPD zurückteten muss, die Fraktionsvorsitzenden ebenso - einfach alle. Kühnert ist doch in dem System SPD groß geworden von den Jusos in den Vorstand - ein glatte Parteikarriere. So jemand ist für eine Erneuerung der SPD einfach untragbar, wenn die Partei wieder Bürgerpartei werden will braucht sie auch Menschen die nicht ihr halbes Leben als Parteifunktionäre unterwegs waren und mit Partei-Scheuklappen durch die Gegend laufen, sondern solche die wissen wie es den Leuten im Land geht.
Die Partei braucht auch wieder Leute an der Spitze die in die Lehre gegangen sind und die nicht studiert haben einfach um wieder glaubwürdig zu werden. So wieder Partei jetzt aussieht ist sie eine der Studierten aber nicht eine Partei für alle Menschen dieses Landes.

Oppermann ist natürlich genauso wenig für einen Neuanfang tragbar! Allein seine Verstrickung in die Edathy -Affäre ist mehr als dubios.

Vor allem muss Schluss damit sein nach Ende der Parteikarriere in gut bezahlte Vorstandsjobs zu gelangen.Die bisherige Regelung ist ein Witz.

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