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Nahost-Debakel der USA: Das Scheitern des John Kerry
AP

Seit einer Woche bemüht sich US-Außenminister Kerry um eine Lösung des Gaza-Konflikts. Doch all seine Versuche waren vergebens. Daran hat er auch selbst Schuld.

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rittal 29.07.2014, 13:28
1. Rolle der USA

Ich habe das Gefüll, dass die USA sich in zu viele aktuelle Angelegenheiten weltweit einmischen. Mit uns allen bekannten Folgen. Eine weniger starke Monopolstellung dieser "Weltmacht" würde viele aktuelle Konflikte nachhaltig beruhigen. Und die USA hätte mehr Ressourcen, sich um eigene Probleme, die nicht zuknaopp sind, zu kümmern.

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nervmann 29.07.2014, 13:30
2. Die wollen nicht.

Kerry wird nicht der letzte sein, der scheitert. Es gibt auf beiden Seiten keinen Willen, den Konflikt zu beenden.

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brokerbundfuture1 29.07.2014, 13:33
3. scheitern gewollt ?

warum einen Konflikt beilegen, wenn die Waffenindustrie so gut verdient ?

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thanks-top-info 29.07.2014, 13:36
4. guter informativer Artikel

der einmal eine andere Seite des Konfliktes beleuchtet, die vermittelnde
merci hierfür

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zudummzumzum 29.07.2014, 13:39
5. Er hätte eben gar nicht anfangen dürfen ...

Zitat von sysop
Seit einer Woche bemüht sich US-Außenminister Kerry um eine Lösung des Gaza-Konflikts. Doch all seine Versuche waren vergebens. Daran hat er auch selbst Schuld.
Ähm - hat schon mal jemand die Frage beantwortet, wer denn dort überhaupt Frieden möchte?

Frieden nicht als "Abwesenheit bewaffneter Kampfhandlungen", sondern als innere Einstellung zum Umgang miteinander. Ich vermag im Nahen Osten niemanden zu finden, der bereit wäre, "um des lieben Friedens Willen" irgendwelche Zugeständnisse an die Position des anderen zu machen. Wenn Israel die Zeit, in der die Hamas mal nicht schießt, dazu benutzt, neue Siedlungen zu bauen, ist das nicht friedlich im Sinne des Wortes, ebensowenig, wie wenn die Hamas keine Gelegenheit auslässt, irgendwelche Tunnel zu bauen.

Viel schwerer wiegt die Frage, warum beide Parteien sich über Jahrzehnte ihr merkwürdiges Nebeneinanderleben in einer Form des Nichtfriedens leisten können. Oder auch: woher kommt, auf beiden Seiten, das Geld für die militärische Rüstung?

Und da sind wir vermutlich so schnell bei der US-Regierung, dass es nur logisch ist, dass Mr. Kerry scheitern musste. Schließlich handelt er gegen die monetär ausgedrückten Interessen der gesamten US-Regierung.

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philemajo 29.07.2014, 13:40
6. Wer will schon vermitteln, ...

wo es derzeit nichts zu vermitteln gibt. Sicher leben auf beiden Seiten Menschen, die sich Frieden dringend wünschen. Aber momentan ist die Zeit derer, die vom Konflikt profitieren. Wofür Hamas und Netanjahu stehen, war auch vor den Wahlen bekannt. Nun erfüllt sich lediglich das, was längst prophezeit war...

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ketzer2000 29.07.2014, 13:42
7. Seit Bush

Zitat von sysop
Seit einer Woche bemüht sich US-Außenminister Kerry um eine Lösung des Gaza-Konflikts. Doch all seine Versuche waren vergebens. Daran hat er auch selbst Schuld.
leidet die amerikanische Außenpolitik unter zunehmendem Einfluß der wirtschaftliche Interessen. Bereits im Irak, Libyen und Syrien hat der Rohstoff Öl für Interventionen auf Seiten der Aufständischen gesorgt, Dass diese Aufstänischen sich in Richtung Terroristen entwicklet haben, kann man heute in diesen Ländern sehen, wo sich Milizen und radikalislamische Gruppierungen wie die IS mit den teilweise legitimen Regierungen Kriege liefern. All das sieht auch Israel, nämlich dass bei einem Sieg der radikalen Islamisten Isreal eingekreist ist.

Gleichzeitig hat die Destabilisierung Ägyptens als ehemalige Regionalmacht die Kontrolle der Hamas reduziert. Denn durch Die Übernahme der Regierung durch die Moslembrüder hat die Kontrolle des Sinai nachgelassen, auch wenn diese Regime mittlerweile wieder von der Macht entfernt wurde.

Aufgrund des Konfliks in der Ukraine und der Unfähigkeite der Administration, sind die Amerikaner nicht in der Lage, wirksam die Muskeln spielen zu lassen und erweisen sich so als Papiertiger.

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noalk 29.07.2014, 13:42
8. verkehrte Sicht

Da schlagen sich zwei Parteien die Köpfe ein, aber Schuld für das Nichtendenwollen soll derjenige haben, der versucht zu vermitteln? Eine seltsame Ansicht, die immer weiter um sich greift. Auch in der Ukraine soll die EU angeblich mitschuldig sein an der Eskalation. Meine Empfehlung: Einfach raushalten. Wer nichts macht, macht halt auch nichts verkehrt.

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_SethGecko_ 29.07.2014, 13:45
9.

Zitat von sysop
Seit einer Woche bemüht sich US-Außenminister Kerry um eine Lösung des Gaza-Konflikts. Doch all seine Versuche waren vergebens. Daran hat er auch selbst Schuld.
Die USA sind der engste Verbündete Israels, zumindest war das bisher immer so und Kerry/Obama täten gut daran, auch weiterhin sich ganz klar an Israels Seite zu positionieren. McCain's Statement kann man ausnahmsweise mal nur recht geben.

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