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Nahostkonflikt: Israel empört über Kerry-Rede
REUTERS

"Große Enttäuschung": Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu zeigt sich verärgert über die letzte Rede des scheidenden US-Außenministers John Kerry. Der hatte an die Zweistaatenlösung appelliert.

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Palmstroem 29.12.2016, 09:05
1. Ohne Israel gibt es keine Lösung

Barak Obama hat jeden Einfluß im Nahen und Mittleren Osten verloren. Nichts zeigt das deutlicher, als dass Friedensgespräche ohne die USA stattfinden. Auch im Palästinakonflikt hat die Obama-Administration 8 Jahre lang völlig versagt. Statt auf der Grundlage der Annapolis-Konferenz die fast fertige Zwei-Staatenlösung der Bush-Administration weiter zu führen, hat sich Obama wegen des Siedlungsbaues mit Israel zerstritten. Aber ohne Israel gibt es keine Lösung!

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tadano 29.12.2016, 09:07
2. Der Unbelehrbare

"Wir lassen und von niemandem belehren", kommentierte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu.
Mit einem Unbelehrbaren wird es sehr schwer werden Frieden zu finden.

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goat777 29.12.2016, 09:11
3.

Kindliche Jammerlappen. Wenn jede Kritik egal welche Art direkt als feindlicher Angriff bestrahltet wird macht man sich lächerlich. Erinnert eher an einen 5 Jährigen. Manchmal sollte man Kritik auch annehmen und reflektieren anstatt immer gleich die beleidigte Leberwurst zu spielen. Dann kann man immer noch sachlich mit der Kritik umgehen falls man sie für unangemessen hält.

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John McMillan 29.12.2016, 09:15
4.

Wer immer noch glaubt, dass Israel an einer friedlichen oder gar Zweistaatenlösung interessiert ist, sollte endlich mal die Augen auf machen. Es wird nie einen palästinensischen Staat geben, ob mit Hilfe der USA oder nicht. Da kann man Obama keine Schuld geben, solange Verrückte an der Spitze der israelischen Regierung sind.

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vantast64 29.12.2016, 09:16
5. Israel darf alle Menschenrechte und jedes Völkerrecht brechen,

der Westen hält normalerweise still. Beim letzten Krieg gegen die Palästinenser lieferten die USA sogar Granaten nach, da diese Israel ausgingen beim Kampf gegen die palästinensische Infrastruktur, um die Palästinenser zu demoralisieren, sie vor Verzweiflung aus ihrem Land zu treiben.
Der Siedlungsbau ist eine andere Form der illegalen Landnahme, endlich ein Zeichen . daß sie sich an Völkerrecht handeln sollen.

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kuac 29.12.2016, 09:21
6.

Zitat von Palmstroem
Ohne Israel gibt es keine Lösung.
Eine Selbstverständlichkeit. Aber, Annexion ist auch keine Lösung.

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karabas 29.12.2016, 09:32
7. Es ist durch Fakten belegt

dass die Siedlungspolitik kein Haupthindernis für Friedensverhandlungen und auch für zwei-Staatenlösung ist (Abzug aus Südlybanon, Abzug aus Gaza, 9-monatiges Siedlungsbaumaratorium). Netanyahu hat recht wenn er sagt, dass Palästinenser nach Vorwänden suchen, um sich nicht an den Verhandlungstisch zu setzen. Obama und Europäer unterstützen sie dabei und üben kaum Druck auf Pal. aus.

Siedlungsbau ist zwar nicht förderlich. Allerdings sind diese bebauten Gebiete Teil der Gebietsverhandlungen. Wer davon ausgeht, dass es keine jüdischen Siedlungen im zukünftigen pal. Staat geben darf, der strebt einen Juden-freien Staat Palästina an. Das wäre ein rassistischer Staat. Pal. Gebiete sind bereits jetzt vollkommen Juden-frei. In Israel leben dagegen ca. 1 Mio Araber.

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brüggebrecht 29.12.2016, 09:33
8.

Lächerlich, kindlich, gefährlich. Israels Rechtsaussen Regierung verliert jedes Maß und entfernt sich immer weiter von einer friedlichen Lösung im Nahen Osten.Berichte und Bilder aus dem Westjordanland zeigen mir eine eindeutig diskreminierende und rasistische Politik, die den Palästinensern jedgliche Würde nimmt.

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denkdochmal 29.12.2016, 09:37
9. Jizak Rabin wird sich im Grab herumdrehen...

wenn er Netanyahu, Liebermann und Konsorten beobachtet. Er war gegen alle Widerstände bei den Palästinensern und den eigenen Leuten (wie man leider erfahren mußte) auf bestem Weg, im Nahen Osten Frieden zu erreichen.
Betonköpfe, wie die Vorgenannten sind ebenso unfähig wie unwillig, einen Verhandlungsfrieden zu erlangen. Statt dessen produzieren auch sie - wie ihre palestinensische Gegenseite - immer neue Terroristen, die sie zum Anlaß nehmen, das Elend beider Völker zu mehren...

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