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Nahostkonflikt: Israel empört über Kerry-Rede
REUTERS

"Große Enttäuschung": Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu zeigt sich verärgert über die letzte Rede des scheidenden US-Außenministers John Kerry. Der hatte an die Zweistaatenlösung appelliert.

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yvowald@freenet.de 29.12.2016, 10:40
40. Permanente Kritik am Israelischen Verhalten

Warum empört sich die Welt nicht permanent über das Verhalten des Staates Israel?
Warum kritisiert nicht auch die deutsche Regierung immer wieder aufs Neue den Bau israelischer Siedlungen auf Palestinensergebiet?
Das hat nicht mit einem irgendwie gearteten Anti-Semitismus zu tun, sondern gehört zum normalen Umgang "mit Freunden", denen man auch unbequeme Wahrheiten sagen darf und sagen muß.

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helm 29.12.2016, 10:43
41. Kein Frieden mit dieser Politik

Selbst unter Rabin wurden weitere Siedlungen gebaut. Man konnte also in der Vergangenheit schon den Verdacht haben, dass es nie zu einer Zweistattenlösung kommen würde. Heute gibt es mehr als dreimal soviele Siedler in Palästina als in den 90ern. Der Fehler der israelischen Politik liegt darin zu glauben, das Mauern ewig bleiben. Kerry weist also völlig richtig auf den fatalen Fehler israelischer Politik hin.

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oldseaman1947 29.12.2016, 10:48
42.

Bei Betrachtung der letzten 50 Jahre, bezüglich des Nahen Ostens ,kann ich Israel nicht als ein friedliches ,demokratisches Land wahrnehmen. Israel und Saudi Arabien sind die beiden Player in dieser Region und wir sind einer der wichtigsten westlichen Partner. Für mich war die Rede Kerry`s .noch Human. Leider ist auch die UNO nur ein Kasper Theater denn wie oft wurden Resolutionen und Verurteilungen verabschiedet und Reaktionen blieben aus..Mit diesen beiden Staaten wird ein friedliches Zusammenleben im Nahen Osten nicht möglich sein .

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schorri 29.12.2016, 10:50
43. Biedermann und ...

Netanjahu gibt den Biedermann.
Und doch ist er in Wahrheit einer der aktuell Hauptverantwortlichen für die israelisch-palestinensische Misere.
Es wird nur Frieden geben können, wenn die Bereitschaft zum Frieden da ist.
Und die hat Netanjahu definitiv nicht.
Sonst würde er die Palestinenser nicht vertreiben wollen mit seiner Siedlungspolitik.
Sonst würde er einem palestinensischen Staat ihnen ebenso ein Existenzrecht zugestehen, wie es für Israel selbstverständlich ist.
Netanjahu ist eines der Probleme, die einem Frieden zwischen Israel und einem möglichen palestinensischen Staat im Wege stehen.
Und wenn Trump ihn unterstützt, dann wird auch er zu einem solchen Problem.
Es gibt einen diametralen Unterschied zwischen Obama und Trump: Obama unterstützt Israel,Trump unterstützt Netanjahu.
Israel muss man unterstützen. Aber wer für Netanjahu ist, der behindert nur einen möglichen Friedensprozess zwischen Israel und den Palestinensern.

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EMU 29.12.2016, 10:54
44. Als

Das Problem ist nicht die Anerkennung als Staat, sondern die spezielle, als [i]jüdischer[/] Staat.
Ich denke nicht, dass irgendein Land der Welt ein anderes Land mit spezieller Berücksichtigung einer bestimmten Religion anerkannt hat, den Vatikan vielleicht ausgenommen.

Insofern stellt Israel hier bewusst eine extrem maßlose Forderung auf, die, bei Anerkennung, religiöser Diskriminierung Tür und Tor ö

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Mustzy 29.12.2016, 10:55
45. Im nahen Osten haben die USA und EU....

in Zukunft nicht viel zu sagen, (Siehe Syrien friedensgespräche) Russland hat jetzt das Sagen, so wie mir bekannt ist hat Putin, Nethanyahu ein Ultimatum gestellt die bestzten gebiete in Süd-Syrien(nicht die Golanhöhen) so unauffällig zu räumen wie es besetzt hat. Das kann und wird der jüdischstämmige Trump auch nicht ändern.
Israel ist gut beraten jetzt noch einen Friendenvertag zu unterzeichnen, sonst müssen Sie sich noch mit IRAN auseineander setzten müssen, der die Schirmherrschaft für die Palästinenser übernehmen wird.
Dieses geschwätz von eiziger Demokratie ??? im nahen Osten nimmt Ihnen auch keiner mehr ab, wenn die mehrheit der UNO dieses verurteilt (demokratisch!!!), dann kümmert das die einzige Demokratie? wenig.
Wo ist dann die Demokratie ??? die einzige !!!.....im nahen osten.

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123Valentino 29.12.2016, 10:55
46. @tadano

Genau so sehe ich das auch, es scheint so, dass die religiösen Dogmatiker das Sagen haben, und Kerry hätte ich diese klaren Worte nicht zugetraut.
Dogmatiker sind unbelehrbar, per Definition.

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rene.muellender 29.12.2016, 10:57
47. Rückgabe erschweren

Die israelische Regierung erschwert es kommenden Regierungen, das Land der Palästinenser zurückzugeben.
Nach so vielen Jahren sollten die Israelis die Besatzung endlich beenden.

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bigroyaleddi 29.12.2016, 11:01
48. Die Palästinenser sind keine Chorknaben -

die israelischen Reaktionäre aber ganz sicher auch nicht. Ich habe keine Ahnung, wie man bei dieser Gemengelage jetzt noch zu einer friedlichen Einigung kommen will.

Und wenn dann noch Betondonald diese Politik so nachhaltig unterstützen will (was die USA ja bisher schon immer gemacht haben), dann wird keinen Frieden im nahen Osten geben.

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undog 29.12.2016, 11:04
49. Der blühende Staat

Zitat von surry
aber man muß ihre Politik und die geschlossen dahinterstehenden Menschen bewundern! Sie haben es geschafft, aus dem Nichts einen blühenden Staat zu machen - im Gegensatz zu unserer seit Jahren und Jahrzehnten desaströsen Politik.
nutzt den von dort Vertriebenen nichts - im Gegenteil. Was uns aber vielmehr betrifft, ist die von dort ausgehende Kriegsgefahr. Deshalb dienen Sanktion gegen Isreal auch dem Weltfrieden. Zu Anfang genügt die Einstellung jedweder Unterstützung, danach kann man mit Sanktionen weitermachen, die seinerseit den Apartheidsstaat Südafrika in die Knie zwangen, ohne auch nur einen Schuss abzufeuern.

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