Forum: Politik
Narzissmus und Politik: Heulsusen-Alarm
AFP

Was haben Donald Trump und die amerikanische Anti-Diskriminierungsbewegung gemein? Mehr als man meinen sollte. Trump ist nur der radikalste Ausdruck einer Kultur des Infantilen, die alles auf sich selber bezieht.

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Pride & Joy 24.10.2016, 20:36
80. Gewaltbegriff

Zitat von Revisor
Nie hat Trump Gewalt angewendet, ganz im Gegensatz zu Hillarys schlechterer Hälfte, vielmehr hat er Abwehr respektiert. Und gegen die ihn neuerlich beschuldigenden Damen hat er Verleumdungsklagen angekündigt, die allerdings (Hillarys freut’s) erst nach der Wahl entschieden werden. Eine der Bezichtigungen, nämlich durch Jessica Leeds, hat sich aber schon jetzt als dreiste Lüge erwiesen.
Vielleicht sollten wir erst einmal die Definition von Gewalt diskutieren, denn über Geschmack lässt sich nicht streiten.

Zitat von
[b]Gewalt[b/] Im Sinne der §§ 113 I, 177 I Nr. 1, 240 I, 249 I, 253 I, 255 StGB Der sog. "klassische Gewaltbegriff" Danach war Gewalt dadurch gekennzeichnet, dass der Täter durch körperliche Kraftentfaltung einen Zwang ausübt, indem er auf den Körper eines anderen einwirkt, um geleisteten oder erwarteten Widerstand zu überwinden. vgl. RGSt 56, 87, 88 Problem: Nicht erfasst waren hierbei Fälle, in denen sich der Täter mit geringem eigenen Kraftaufwand erheblicher mechanischer Kräfte oder chemischer Wirkungen bedient (Bsp.: Verabreichung von K.O.-Tropfen).
Referenz: http://www.jurawiki.de/DefinitionGewalt

Allein die Androhung von Gewalt ist schon eine Straftat.

Sie müssen ein von mir abweichendes Empfinden haben, denn wenn Ihnen ein anderer Mensch willkürlich die Zunge in's Gesicht drückt und die Hand auf intime Körperpartieen legt, empfinde ich allein bei diesem Gedanken schon Ekel! Was ich empfinden würde, wenn ein Donald Trump das bei mir versuchen würde, darf ich hier nicht schreiben. Aber vielleicht bin ich ja nur asexuell?

Guten Abend!

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JKStiller 24.10.2016, 20:40
81. Heulen als Vorstufe zur Depression

So soll die Menschheit konditioniert werden und sich Zuhause mit dem Internetanschluss verbarrikadieren, damit nicht noch schlimmeres passiert. Die Welt der Produzenten ist dann endlich frei vom störenden Volk. Alles wird eh an die Tür geliefert. Endlich keine Probleme mehr für jene, die genug Geld haben und sich draußen frei bewegen können. Auf ihrem Planeten. Pillen für die Keller- und Hochhauskinder auf Rezept. Alles geklärt. Schön, dass wir drüber geredet haben.

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ghdh 24.10.2016, 20:49
82. Sexismus?

Die Aussage, "optisch ist sie ein Gewinn" war keine sexistische Aussage sondern eine zutreffende Sachverhaltsfeststellung. Ob sie intellektuell als Gewinn oder Verlust einzustufen ist, war mit dieser Aussage nicht bewertet worden. Dennoch war der Heulsusenaufstand gewaltig.

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Achim Kaunert 24.10.2016, 20:56
83. Clinton überfällt Iran?

Zitat von kitty
Siehe - https://de.wikipedia.org/wiki/Hillary_Clinton - im Abschnitt zum Wahlkampf 2008. Hier ist aufgeführt, dass sich HC zum Iran geäußert hat - m.E. war der Wortlaut etwas anders. Leider habe ich den damaligen Link nicht mehr.
"Während des Wahlkampfes 2008 drohte Hillary Clinton dem Iran mit „Auslöschung“, falls dieser Atomwaffen gegen Israel einsetze."

Und was hat sie nun im Jahr 2016 gesagt, was dem gleich kommt? Im Ernst, diese Drohung von vor 8 Jahren, als der wahnsinnige Zwerg im Iran dran war, bedeutet doch wohl absolut nicht, dass das ihre heutige Politik ist.

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Achim Kaunert 24.10.2016, 21:00
84.

Zitat von kitty
Im Präsidentschaftswahlkampf 2008 sagte sie - unvergessen: „Wenn ich dann Präsidentin bin, werden wir Iran angreifen, das müssen die Iraner wissen. In den kommenden zehn Jahren, in denen sie unklugerweise einen Angriff auf Israel in Betracht ziehen könnten, würden wir in der Lage sein, sie völlig zu vernichten.“ http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-vorwahlen-clinton-droht-iran-mit-ausloeschung-bei-angriff-auf-israel-a-548994.html
Nochmal: Sie hat das vor 8 Jahren unter einer konkreten Vorbedingung - eines atomaren Überfalls des Iran auf Israel, mit dem Ahmadinedschad gedroht hatte - gesagt. Wie kommen Sie darauf, dies in die heutige Zeit zu projizieren?

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Fragen&Neugier 24.10.2016, 21:19
85. Uff ...

Zitat von ghdh
Die Aussage, "optisch ist sie ein Gewinn" war keine sexistische Aussage sondern eine zutreffende Sachverhaltsfeststellung. Ob sie intellektuell als Gewinn oder Verlust einzustufen ist, war mit dieser Aussage nicht bewertet worden. Dennoch war der Heulsusenaufstand gewaltig.
Guter/kein/wenig/enwicklungsfähiger Oberflächenappeal, so redet man doch über Kandidaten UND Kandidatinnen bei der Listenzusammstellung für alle Wahlen, Betriebsräte, Parteien, Vereinsvorstände. Nur schon bei der Zusammenstellung der Aktivistengruppen wird das Aussehen als PR-Faktor mit einbezogen, nicht nur an Automessen.
Geht das nun nicht mehr?

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münchen1975 24.10.2016, 21:48
86. Doch, Clinton ist weinerlich

Man kann Hillary Clinton alles Mögliche nachsagen: Aber dass sie zur Weinerlichkeit neigen würde, gehört definitiv nicht dazu.

Ach, Herr Fleischhauer, da sind Sie aber mal wirklich falsch informiert. Als Hillary Clinton 2008 bei ihrer Bewerbung als Präsidentschaftskandidatin der Demokraten gegen Barack Obama klar zu unterliegen drohte, da fing sie vor laufender Kamera demonstrativ zu heulen an.

Der öffentlichkeitswirksame Tränenausbruch Clintons hat Obama damals einige Prozentpunkte gekostet (hätte hingegen er als Mann in so einer Situation geweint, hätte er seine Bewerbung vergessen können!), die er dann aber souverän wieder aufholen konnte.

Siehe hierzu diese Linksammlung von damals, mit Artikeln in NY Times, Tagesspiegel, etc.:

Heult sich Hillary ins Weiße Haus? vom 10. Januar 2008
http://genderama.blogspot.de/2008/01/heult-sich-hillary-ins-weie-haus.html

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waldschrat_72 24.10.2016, 22:06
87. Das Diktat der besorgtkorrekten Heulsusen..

..wird erst Ruhe geben, wenn es "Der Sonne" und "Die Mond" heißt. Oder "Der Mutter" und "Die Vater". Was nebenbei gesagt zu neuen Ungerechtigkeiten führen könnte. Egal. Dann, ja dann ist die Welt gendertechnisch wohl (- frei nach Clintwood gesagt-) "pussytechnisch") erst einmal vom größten Übel befreit.

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diekhus 24.10.2016, 22:10
88. Manipulation abwegig ?

Obama wurde schon vor seiner Wahl als Friedensengel gepriesen, bekam gar den Friedensnobelpreis und wurde der erste US Präsident, welcher alle 8 Jahre seiner Amtszeit auf der anderen
Seite des Globus, expansionistische Kriege führte.
Gilt die umgekehrte Annahme ebenso, wird Trump ein wahrer Friedensfürst, so wie unsere Medien schäumen und ihn verteufeln.
Trump hat angekündigt die US Präsenz in der Welt zu verringern.
Das muss für viele Kriegsgewinnler eine wahrhaft grausame Vorstellung sein.
Dass deswegen Trump befürchten muss, dass diese Wahlen manipuliert werden, ist seit der ersten Wahl von G. W. Bush keine abwegige Annahme. Wo kämen die USA hin, wenn plötzlich Frieden ausbrechen würde ? Wovon sollte der 600 Milliarden teure US militärisch, industrielle Komplex seine Daseinsberechtigung bekommen ?

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fareast 25.10.2016, 12:59
89. Knapp vorbei

Was Ihre Einschaetzung Donald Trumps angry that, bin ich voellig Bei Ihnen. Auch Ihrer Meinung zu den Safe Spaces stimme ich zu. Nur haben letztere mit der Antidiskriminierungsbewegung nur wenig zu tun. Am ehesten passt das, wenn man diese Bewegung mint einer Autoimmunerkrankung vergleicht. Ein sinnvoller Mechanismus faengt an, sich gegen sich selbst zu richten. So wie Autoimmunerkrankungen nicht als Argument gegen Immunsysteme gelten, ist Es nicht angemessen, die Anhaenger von Safe Spaces als Argument gegen Antidiskriminierung heranzuziehen.

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