Forum: Politik
Nationalistische Muskelspiele in Asien: Vom Zukunftsmarkt zum Krisenherd
DPA

Asien ist aus dem Gleichgewicht geraten. Die nationalistischen Muskelspiele vieler Staaten und die wachsende Machtfülle Chinas verwandeln den wirtschaftlich aufstrebenden Kontinent in ein politisches Pulverfaß. Experten fürchten bereits einen Krieg in Fernost.

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tomatosoup 10.12.2012, 13:42
50. Menetekel oupharsin

In dieser Situation erscheibt die Vergabe des Friedensnobelpreises an die Europäische Union wie ein an die Wand geschriebenes Menetekel. 60 Jahre Frieden werden belohnt, gleich als ob der Friede seinem Ende zugeht. Nur der unbedarfte Herr Westerwelle und die Linksdenker predigen weiter die Abrüstung. Klar, in der neutralen Schweiz am Genfer See oder in St. Moritz ist die Welt noch in Ordnung. Für die nicht in der Schweiz residierende Mehrheit wird noch heiter werden. Die dollen sich dann entscheiden, ob sie lieber islamistisch oder chinesisch werden. Belin-Blandenbulg wild Plovinz von Volkslepublik China - blavo!

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and_one 10.12.2012, 13:43
51. Was Sie hier als NEU verkaufen, ist doch schon seit über 20 Jahren bekannt

Neu ist nur die destabilisierende Rolle Nord-Koreas, der die Chinesen nicht entgegenwirken, obwohl das so gar nicht in ihrem Interesse sein kann. Viel mehr Sorgen machen mir die Chinesen selbst, wenn man sich deren jüngere Geschichte anschaut. Sie haben mehr als einmal gezeigt, dass es ihrer Führung nicht auf ein paar Tausend Tote mehr oder weniger ankommt: Chinesisch-vietnamesischer Grenzkonflikt und Massaker auf dem Tian’anmen. Staatlich betriebener Nationalismus, Herrschaftsanspruch über Taiwan als abtrünnige Provinz, Gebietsansprüche auf das gesamte Südchinesische Meer außerhalb von 200-Meilen-Zonen, wachsende Rivalität zu Indien und massive Aufrüstung sind nicht geeignet, das Vertrauen in diesen Staat zu stärken.

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phillineniedermeier 10.12.2012, 13:44
52. Fair Observer Article

Sehr interessanter Artikel, alledings habe ich hier einen informativeren gefunden!
Link:
http://www.fairobserver.com/article/china’s-new-leadership-pitfalls-and-opportunities

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masinad 10.12.2012, 13:45
53.

Ich bin gerade begeistert von dem Artikel. So begeistert, dass ich mal meinen ersten Kommentar schreiben muss. Ich habe den Artikel auch bei Facebook geteilt mit folgendem Begleitkommentar:

"Solche Artikel sollten mal halbjährlich über alle Regionen der Welt geschrieben werden. Ich wüsste gerne, was im Mittleren Osten nördlich Afghanistans, in Afrika und in Südamerika vor sich geht."

Und genauso meine ich das auch. Einfach mal die Welt in so ungefähr ein Dutzend Regionen einteilen, in denen viel untereinander passiert, und darüber dann berichten. Dann könnte man alle zwei Wochen einen solchen Artikel lesen.

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undso 10.12.2012, 13:46
54. Warum es keinen Krieg geben wird.

Nordkorea ist vieleicht der "heisseste" Kandidat. Ein Angriff kann nur auf Südkorea ersthafte Auswirkungen haben und gleicht einem Selbstmordattentat. Möglicherweise viele Opfer des "Feindes", aber ganz sicher würden Sie gegen die Allianz aus Südkorea, Japan und den USA (ggf auch Rus) verlieren. China würde kaum eingreiffen, da die pol. Verbindung zu Nordkorea fast nur noch aus der Angst die USA direkt an der Grenze zu haben gespeist wird und wirt. Selbstmord wäre.

Südkorea und Taiwan sind demok. Staaten, die die Opfer die ein Krieg (egal mit wem) im eigenen Land fordern würde nicht riskieren können.

China und Indien als vieleicht stärkste wirt. Einzelmächte sind zu stark mit den anderen Ländern verflochten und sehr interessengeleitet. Ausserdem kämpfen beide als Riesen mit eigenen Problemen und würde bei einem Krieg riskieren von innen auseinanderzufallen, wirt. wäre ein int. Boykott kaum durchzustehen. Zusätzlich zeigt die Geschichte, dass Staaten eher im wirt. Abschwung als im Aufschwung Kriege führen. China kann am ehesten auf eine Ausweitung und Wirkung der ASEAN und wirt. Entwicklung hoffen um Einfluss zu nehmen.

Japan mag nationalistische Tendenzen aufwärmen, aber ebenso wie China ist es wirt. viel zu Abhängig für einen Krieg. Der Schaden den Japan nehmen würde wäre durch die Kosten (u.a. an Menschenleben) nicht aufzuwiegen. Die Konzentration auf die Aussenpolitik zeigt eigentlich nur die Ratlosigkeit bei der eigenen Wirtschaftskriese.

Man kann die Länder einzeln durchgehen, aber wird feststellen, dass ein zwischenstaatlicher Krieg sehr unwahrscheinlich ist. Viel wahrscheinlicher ist ein innerer Konflikt (Favoriten: Tailand oder China), in den die Nachbarstaaten einbezogen werden.

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iffel1 10.12.2012, 13:47
55. Das wird nicht passieren !

Es geht bei den Streitereien defacto ums Geld (abgesehen von Nordkorea), Krieg ist allemal teurer. Aber die alten Kriegsängste vorne an die Fahnen zu binden, hilft bei der Rhetorik. Wenn China seine schützende Hand von Nordkorea wegzieht, ist da auch Schluß mit Lustig. Der Führungskader dort ist klein und für China sehr einfach auszuschalten. Wenn Peng-Ei-Weg (oder wie auch immer er heißt) als "Führer" von einem Chinesen abgelöst wird, ist das Volk auch zufrieden und wenn die Chinesen dann noch den Hunger dort beseitigen, ist eh alles gelaufen.

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CaptainSubtext 10.12.2012, 13:48
56.

Zitat von Doctor Feelgood
Von China selbst ist noch nie eine ernsthafte Agression gegen andere Länder ausgegangen. Von daher ist es vollkommener Unsinn, China als den Urheber der probleme hinzustellen.
Ich vermute mal, dass der oder andere Tibeter anderer Meinung ist.

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hans-juergen.matschiske 10.12.2012, 13:49
57. Ganz langsam

Wer die Cheonan tatsächlich versenkt hat, das wissen nur die wirklichen Täter. Hier wird wieder, wie so oft wenn die USA involviert sind ein " Dummer " gesucht.
Diese Versuche der südkoreanischen Regierung, abweichende Meinungen zu unterdrücken, wurden z. T. in den südkoreanischen Medien kritisiert. Die nordkoreanische Regierung forderte den UNO-Sicherheitsrat auf, eine unabhängige Untersuchung des Zwischenfalls anzustellen und bot ihre Beteiligung an. Südkorea und die USA lehnten eine weitere Untersuchung jedoch ab.
Na, weshalb haben die USA wohl abgelehnt ?
Da hat man wohl Dreck am Stecken ( wie war das damals am Golf von Tonking ).
Um Überfälle zu provozieren schrecken die USA vor nichts zurück.
Da opfern sie sogar eigene Soldaten ( siehe Versenkung der Liberty).
Die wahren Terroristen sitzen weder im " Nahen Osten oder Asien ", da sollten wir unseren Blick besser in die andere Richtung wenden.

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laolu 10.12.2012, 14:31
58. Ja, die Cheonan - sehr merkwürdige Sache,

Zitat von hans-juergen.matschiske
Wer die Cheonan tatsächlich versenkt hat, das wissen nur die wirklichen Täter. Hier wird wieder, wie so oft wenn die USA involviert sind ein " Dummer " gesucht. Diese Versuche der südkoreanischen Regierung, abweichende Meinungen zu unterdrücken, wurden z. T. in den südkoreanischen Medien kritisiert. .....
Herr Matschiske.

Die internationale Kommision, die den Vorfall untersucht hat, bestand, wenn ich mich nicht irre, bis auf die Schweden aus Alliierten der USA und Südkoreas.
Und ausgerechnet Schweden hat den Untersuchungsbericht nicht unterschrieben.
Und dann ist die Berichterstattung in der westlichen Presse sehr schnell eingeschlafen.

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eifelginster 10.12.2012, 14:44
59. UNO Resolution von 1874 ????

.... Zitat: selbst Russland und China warnen Nordkorea vor einem erneuten Bruch von Uno-Resolution 1874, die einen Raketenstart verbietet... Zitat Ende. So so :-)

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