Forum: Politik
Nationalstolz: Kein schlechtes Land
imago/ Sven Simon

Hundert Jahre Schwarz-Rot-Gold und eine aktuelle Frage: Geht Deutschland vor die Hunde? Kommt sehr darauf an, wen man fragt.

Seite 2 von 26
dirkozoid 18.02.2019, 16:58
10. Orange

Trumps Haare sind orange, nicht gelb. Das wirkt nur so, weil das Gesicht noch orangiger ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
trompetenmann 18.02.2019, 17:00
11. Naja, Herr Sch. liegt nicht so falsch, oder?

Aber wo Herr Kuzmany mit Sicherheit irrt ist die Behauptung, Augustiner sei das beste Bier der Welt. Das Münchner Bier ist leider nicht besonders. Wer nicht aus Münschen kommt, weiß das.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
medienskeptiker 18.02.2019, 17:01
12. ja und?

ein eingefleischter "Sozenhasser und ein nicht sehr weit gereister junger Argentinier( Müllmänner sind in sehr vielen Staaten Staatsbürger) gibt keinen sehr relevanten Einblick.

p,s, war das Schnitzel ein Wienerschnitzel?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marthaimschnee 18.02.2019, 17:02
13. der Leserbrief sagt es eigentlich eindeutig

der gute Herr Sch. hat die Probleme dieses Landes absolut korrekt benannt und leidet doch an soviel geistiger Verwirrung, daß er da eine "Linksliberalität" als Ursache zu erkennen glaubt. Wahrscheinlich aber auch nichtmal das, sondern irgendwem hat ihm lediglich ins Ohr gesetzt, dies sei die Ursache von Linksliberalen. Oder möglicherweise verwechselt er schlicht irgendwas und hat gar keine Ahnung, wovon er da redet.

Fakt ist, einen "Linksruck" in der Union hat es niemals gegeben. Das sieht nur so aus, weil sich das ganze linke Spektrum praktisch geschlossen in ihre Richtung verschoben hat. Der aktuelle Zustand Deutschlands ist die Folge einer knallharten neoliberalen Politik, maßgeblich von der Union, mit freundliche Mithilfe der "Genossen" umgesetzt. Und hier muß man ebenso knallhart sagen: es leidet nicht an zuviel links, sondern an zu wenig! Oder glaubt irgendwer an Zufall, daß uns die Probleme just in dem Moment in den Hintern kneifen, an dem wir selbst die USA an Verteilungsungerechtigkeit überholt haben? Die existierenden Probleme mit noch weniger links bekämpfen zu wollen, wird so erfolgreich sein, wie ein Feuer mit Benzin zu löschen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuschl 18.02.2019, 17:04
14. Nationalstolz?

Dass Sie mit dem Begriff Nationalstolz nichts anfangen können, Herr Kuzmany, überrascht mich nicht. Ich habe, da beruflich viel im Ausland, speziell in Afrika und Nahost unterwegs, komischerweise von der dortigen Bevölkerung gehört, wie stolz ich eigentlich auf mein Land sein könne. Als ich erwähnte, dass in Deutschland sogar Politiker einer bestimmten Klientel hinter Plakaten her rennen, auf denen Deutschland, du mieses Stück Scheisse steht, schüttelte man nur ungläubig den Kopf. Aber diese Politiker stehen Ihnen vom Geiste her bestimmt näher, Herr Kuzmany.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dasfred 18.02.2019, 17:09
15. Erbauungs Kolumne

Dieser Beitrag formuliert meine eigenen Eindrücke aufs trefflichste. Besonders der Schluss hat mir gefallen. Ist es doch ehemals starken Gewerkschaften zu verdanken, dass der einst übel angesehene Beruf des Müllkutschers durch bessere Arbeitsbedingungen und gute Löhne wieder bei Deutschen begehrt war. Dieses Land hat zwar seine Schwächen, aber nicht einen Tag meines Lebens wollte ich anderswo auf Erden verbringen. Ich passe mich an, weil das Land, zumindest Norddeutschen zu mir passt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Emanzipation 18.02.2019, 17:09
16. Deutschland ist top.

Natürlich können wir sehr stolz sein auf Deutschland! Auf seine (linksliberale?) Entwicklung spätestens seit Brandt Bundeskanzler war (und sicher auch schon davor), auf seine Denker und Künstler, und inzwischen auch einige Politiker. Natürlich dürfen wir genauso die deutsche Fahne schwenken wie alle anderen Länder auch, Zeit wurde es auch mit dem Sommermärchen damals. Deutschland braucht sich nicht zu verstecken, die anderen Länder sind auch nicht besser und haben genau dieselben Probleme, das ist Teil der Demokratie, auf die wir stolz sein dürfen. Als Deutscher, der im Ausland lebt, sehe ich, dass unser Ruf durchaus gut ist. Deutschland hat international den Ruf, ein ziemlich pazifistischer Friedensbringer zu sein und ein Land, auf das man sich (auch qualitätsmäßig) verlassen kann – nicht einmal die Autoindustrie konnte das (vorerst) ins Gegenteil schwenken lassen, obwohl sie alles Mögliche dazu tun. Niemand Ernstzunehmender (!) vergleicht uns mit Nazis, unser Ruf in Europa ist durchaus ausgezeichnet; die ewigen Nazis nennt uns doch nur, wer von eigenen Defiziten ablenken will. Unsere Vergangenheit dürfen wir nicht vergessen oder verharmlosen und wir müssen weiter darum kämpfen; aber dort, wo Deutschland seit ein paar Jahrzehnten angekommen ist, da liegt es gut, und wird auch weiter einen guten Weg gehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
muellerthomas 18.02.2019, 17:12
17.

Zitat von marthaimschnee
der gute Herr Sch. hat die Probleme dieses Landes absolut korrekt benannt u
Finden Sie?

"Digenschaften wie Fleiß, Strebsamkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Respekt, Moral und Disziplin seien nahezu aus dem Sprachgebrauch und aus dem Bewusstsein verschwunden."

Lustigerweise kommen solche Vorwürfe oft von den gleichen Leuten, die sich über zuviel Moral und übertriebenen Respekt für alle möglichen Minderheiten beklagen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
liberg7 18.02.2019, 17:14
18. ...oder zu wenig

Zitat von taglöhner
Deprideutsche kennen eindeutig zu wenig Ausland.
Naja, oder zu wenig. Ich habe oft und lange im Ausland gelebt und konnte sehr viele und sehr oft bessere Dinge entdecken. Sei es in der Regierungspolitik, im täglichen Umgang oder im Arbeitsleben. Mir scheint, die Deutschen machen es sich an der Spitze der Bedürfnispyramide bequem, während andere Nationen (vor allem in Asien) aggressiv um Marktanteile kämpfen. Auch ich befürchte, dass wir mit "weichen" (von mir aus linken) Themen die Zukunft nicht gewinnen können und sie daher verlieren werden. Wenn nicht bald die Rolle rückwärts gemacht wird, halte ich das Szenario für recht wahrscheinlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
curiosus_ 18.02.2019, 17:14
19. Nun ja, wenn...

Zitat von gammoncrack
Man muss sich nur diverse Postings angucken. Sobald es jemandem besser geht als einem selbst, platzen viele vor Neid aus dem Anzug. Ich glaube, dass das das Schlimme hier in den Landen ist. Ich war auch viel im Ausland. Neid ist den Leuten einfach fremd. Fast allen!
...ich mir das (Wahl-) Verhalten der Abgehängten in den USA so anschaue, dann komme ich zu dem Schluss, dass dort eine ausführliche "Neid"-getriebene Diskussion, lange vor der letzten Präsidentschaftswahl, doch nicht so schlecht gewesen wäre. Unter Umständen säße dann nicht ein gelbhaariger im Weißen Haus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 26