Forum: Politik
Nationalstolz: Kein schlechtes Land
imago/ Sven Simon

Hundert Jahre Schwarz-Rot-Gold und eine aktuelle Frage: Geht Deutschland vor die Hunde? Kommt sehr darauf an, wen man fragt.

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sinnmacher 18.02.2019, 17:18
20. Dieter Bohlen als Stilcoach

Zitat von muellerthomas
Sie meinen also, wenn man erst einmal alt genug ist, gibt es ein Recht darauf, alles unwidersprochen äußern zu dürfen?
Sehr geehrter Herr Müller, ich vermute Sie gehören der Generation an, die Dieter Bohlens Kunstschaffen als state of the art der Kommunikation feiert. Als mensch mit etwas Lebenserfahrung wüssten Sie um die naturgemäße verengung des menschlichen Horizontes im Alter. Aber keine Angst, da kommen Sie auch noch hin...

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E.C. 18.02.2019, 17:19
21. Einfach bodenständiger werden

Ich bin als Migrant (seit nun 28 Jahren) sehr froh, dass ich in Deutschland aufgenommen wurde und hier leben darf.

Deutschland ist ein sehr gutes Land. Klar, mit Ecken und Kanten. Aber im großen und Ganzen kann ich hier frei leben und mich als Mensch auch frei entwickeln. Es gibt für jeden das Passende in diesem Land. Das muss man einfach zu schätzen wissen.

Das Einzige ist die Mentalität was die Zwischenmenschlichkeit angeht, die ich bis heute oft nicht verstehe und die sich wohl nie ändern wird, was dann „typisch deutsch“ bleibt. Die Deutschen sind ein tendenziell kühles Volk und eher abweisend untereinander. Es dauert, bis man „aufgenommen“ wird. Ich erlebe auch nach 28 Jahren immer noch rassistisch begründete Anweisungen, obwohl ich um einiges mehr an Bildung und mehr Toleranz habe und auch die Sprache besser spreche als so manch ein „Deutscher“.

Ziel sollte es doch sein, eine bessere Zukunft zu schaffen, als das alte in irgendeiner Form zurück zu holen

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Haarfoen 18.02.2019, 17:24
22. Deutschland ... Schnee von gestern ...

"Deutschland" ist doch völlig uninteressant geworden, viel interessanter ist Europa. Wir sind integraler Bestandteil Europas mit deutschem Kolorit (-; Das Nationalstaat- Gehampel ist doch nur noch lästig. Wir könnten unsere Lebensbedingungen wesentlich verbessern, wenn wir den Neo- Liberalismus in seine Schranken weisen würden und uns mehr um Gerechtigkeit, Toleranz, Friedfertigkeit, Klimaschutz und ökologische Integration kümmern würden.

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sigmarsoulbach 18.02.2019, 17:27
23. Ja, das ist so

Zitat von muellerthomas
Sie meinen also, wenn man erst einmal alt genug ist, gibt es ein Recht darauf, alles unwidersprochen äußern zu dürfen?
Außerdem dürfen Impfgegner, Feinstaubkritiker und 16 jährige schwedische Mädchen alles in jede Kamera sagen, und es ist immer richtig. Haben Sie in den letzten Jahren nicht aufgepasst?

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Dreamer 22 18.02.2019, 17:30
24. vorhersehbarer Beitrag

Herr Kunzmann (ich bleibe jetzt mal dabei; es gilt ja auch als lustig, von Bernd statt Björn Höcke zu sprechen) bedient sich des Mittels, das seine Mitkolumnistin Stokowski auch gern anwendet: Einen Leserbriefschreiber, der sich entweder vulgär oder unbeholfen ausdrückt, sich als Gegner zurechtlegen und ihn dann argumentativ in die Ecke drücken. Kann man machen, ist aber intellektuell eher wenig herausfordernd. Ihm sei die Lektüre des jüngsten Spiegel-Titels empfohlen, oder besser noch: das, was viele Fachleute darin immer wieder anprangern - das Verschweigen von Problemen, wenn es nicht als opportun gilt, sie zu benennen. Konkret: solche, die mit Migration zu tun haben. Dieses kritisierte Wegschauen bestätigt Herr Kunzmann sehr anschaulich. Probleme hat Deutschland natürlich nur mit bösen Rechtspopulisten, alles andere ist deren Propaganda. Leider ist dieser links-grüne Mainstream-Opportunismus bei SPON inzwischen Programm. Ob Stokowski, Berg, Ataman oder wie sie alle heißen (bis auf Fleischhauer) - alle arbeiten sich stets und ständig an der AfD ab (für die ich als jahrzehntelanger Grünen-Wähler übrigens null Sympathie hege). Vom einstigen "Sturmgeschütz der Demokratie" (und damit ja auch der Meinungsvielfalt) ist kaum noch etwas übrig. Traurig.

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bedireel 18.02.2019, 17:35
25.

1.300 Polizisten sind im Ruhrgebiet in der Nacht zu Sonntag ausgerückt, um in Shisha-Bars, Wettbüros und Teestuben den Drogen-Dealern, Schleppern und Geldwäschern einen Schrecken einzujagen. Mit dieser Großrazzia, sagt NRW-Innenminister Herbert Reul, wolle er zeigen: „Wir lassen die nicht in Ruhe – zu keiner Zeit und an keinem Ort.“
Diese Ruhestörung, die lediglich14 Festnahmenbrachte, ist für die Clans unbequem, aber nicht bedrohlich. Ihre Strukturen werden getestet, aber nicht zerstört. Das Paralleluniversum der real existierenden Schattenmächte in Deutschlands Städten hat sich an
die Großrazzia gewöhnt wie die Kuh an die Fliege.
“In Deutschland wird seit Merkel der Bock zum Gärtner gemacht”. Und jetzt weiter gefüttert. Wen wundert’s? IM Victoria (Die Akte Anetta Kahane) hat den gleichen Stallgeruch wie eine gewisse FDJ-Sekretärin . Deutschland war vor der unglückseligen Merkel - Zeit das beste Land der Welt. Jetzt passen wir zur UNO, dort hat eine Mehrheit von 150 Schurkenstaaten eine Stimme.
M.f.G.

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kryptonit 18.02.2019, 17:36
26. Stolz?

Man kann auf verschiedenste Leistung der deutschen Gesellschaft Stolz sein. Aber auf ein Land? Das geht mir irgendwie zu wieder.
Wie einige Forsiten vor mir schon schrieben, wir leben in einem schönen Land. Da darf man gerne dankbar sein, hier leben zu können. Jedesmal wenn ich von einem Auslandsaufenthalt zurückkomme bin ich froh, untere so einer tollen Käseglocke zu leben.

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im_ernst_56 18.02.2019, 17:43
27.

Zitat von sinnmacher
Den Beitrag eines 81jährigen Herren, der vermutlich mit allen altersbegleitdenden Unzulänglichkeiten zu kämpfen hat, so genüsslich abwertend durch den Kakao zu ziehen, ist das Gegenteil von Größe, Herr Kunzmann.
Ich glaube nicht, dass der alte Herr durch den Kakao gezogen werden sollte. Dem Kolumnisten ging es wohl mehr wie dem Pastor, der ein Gleichnis aus der Bibel zitiert oder dem Deutschlehrer, der die Geschichten vom Herrn Keuner von Bertold Brecht zum Gegenstand des Unterrichts macht. Der Leser soll darüber nachdenken, was er von den Irrtümern des alten Herren lernen kann.

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angelika.biersack 18.02.2019, 17:46
28. Wer über Deutschland schreibt, sollte schreiben können...

Wer über den Inhalt des Artikels schreibt, wie Sie, sollte der deutschen Sprache mächtig sein.

''...wenigstens das war ich dem Land und Herrn Sch. als linkslastiger Liberaler...'' (als linkslastigem Liberalen).

''...zum Einen, meinte er nach einem guten Schluck..., zum einen habe er kürzlich...'' (zum anderen müsste es natürlich heißen).

Mich irritiert das sehr und ich finde Ihren Artikel sehr oberflächlich.
Er ist eigentlich ohne Inhalt!!!

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titzck 18.02.2019, 17:47
29. Andere Gründe

Verzeihen Sie, ich kenne andere und für mich wichtigere Gründe, auf mein Heimatland stolz zu sein. Das Grundgesetz ist ein Grund, ein anderer, dass das Bundesverfassungsgericht vor allem über die Grundrechte wacht. Im Täglichen der Politik geht dies leider manchmal unter. Ich bin stolz auf den Aussöhnungsprozess mit unseren europäischen Nachbarn. Ich freue mich über das Land der Dichter und Denker, über die dichteste Theater- und Orchesterlandschaft der Welt, über unser Gesundheitssystem und die soziale Absicherung, über fast 50 Welterbestätten. Ich bin froh über ehrenamtliches Engagement, freie Presse und freien Rundfunk, über Religionsgesellschaften, die friedlich miteinander umgehen, über die Aussöhnung mit dem Judentum. Und manchmal auch über den Spiegel.

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