Forum: Politik
Nationalstolz: Kein schlechtes Land
imago/ Sven Simon

Hundert Jahre Schwarz-Rot-Gold und eine aktuelle Frage: Geht Deutschland vor die Hunde? Kommt sehr darauf an, wen man fragt.

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spacenight71 18.02.2019, 19:19
80. So lange genug Bier fließt

geht es in Deutschland sehr gut . Hätte die Berliner Mauer noch gestanden, dann würde es Deutschland noch viel besser gehen !

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kuac 18.02.2019, 19:19
81. Was meinte der Argentinier?

Zitat von Newspeak
""Es war unglaublich: "In Deutschland arbeiten Deutsche bei der Müllabfuhr." Ich brauchte einen Moment, um zu begreifen. Und dann war ich ein bisschen stolz." Mein Moment dauert noch an. Was will uns der Autor damit sagen? ...
Hier meine Interpretation:
Die Argentinier sind zum größten Teil Europäer. Ausserdem gibt es nichteuropäische Minderheiten, zB. Mestizen, indigene Völker, Paraguayer, Bolivianer usw.
Bei der Müllabfuhr dort sind womöglich nur diese Minderheiten beteligt. Hingegen arbeiten in DE auch Biodeutschen ( Europäer) bei der Müllabfuhr. Ein europäischer Argentinier ist viel zu stolz solche Arbeiten zu machen. Das hat den Argentinier in Berlin beeindruckt.

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robert.rosen 18.02.2019, 19:19
82. üben Sie Nachsicht...

Zitat von manicmecanic
der Autor der Zeilen schreibt unverschämten Quatsch wie z.Bsp. der Spruch mit oh wie seltsam daß trotz BER Desaster -was er ja sogar fast zugab- viele Ausländer in Berlin gelandet waren.Da scheint dann die wahre Denke durch ala ist doch nicht so schlimm all die Milliardengräber.Die aber doch oh wie seltsam meist von linken Politikern gestartet wurden.Opernhaus Hamburg,Flughafen Berlin,Nürburgring,Stuttgart 21 etc.Gruß von einem exSPD Wähler.
mit dem Autor des Kommentars der ganz offensichtlich so mit seinem Schnitzel beschäftigt war das er alles Wesentliche zu Schwarz/Rot/Gold ausgeblendet hat!

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frank_n_furter 18.02.2019, 19:19
83. Wer lesen kann ist klar im Vorteil !

Zitat von angelika.biersack
Wer über den Inhalt des Artikels schreibt, wie Sie, sollte der deutschen Sprache mächtig sein. ''...wenigstens das war ich dem Land und Herrn Sch. als linkslastiger Liberaler...'' (als linkslastigem Liberalen). ''...zum Einen, meinte er nach einem guten Schluck..., zum einen habe er kürzlich...'' (zum anderen müsste es natürlich heißen). Mich irritiert das sehr und ich finde Ihren Artikel sehr oberflächlich. Er ist eigentlich ohne Inhalt!!!
Na zum Glück sind Sie keine Deutschlehrerin. Hoffe ich jedenfalls.

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luny 18.02.2019, 19:23
84. Die Leistungsträger

Zitat von Tschüß
In unserer Altersgruppe hören wir zumeist: "Gut das wir schon älter sind und den Rest nicht mehr erleben müssen." Gemeint ist der anstehende völlige Niedergang des Landes so ab 2040 ff. Wer kann, bring Kinder und Enkelkinder weg. Wir haben unsere in nach Australien unterstützt. Für Deutschland tun wir dagegen nichts mehr.
Hallo Tschüß,

das ist höchstwahrscheinlich nicht repräsentativ, aber in der Firma, in der ich arbeite, versuchen sich die meisten gerade in die "Altersteilzeit" zu retten. Sie nehmen die Abschläge hin, wollen aber im Grunde genommen nur noch raus.

Der Abgang der "Babyboomer" wird schneller erfolgen, als gedacht.

Das sind die, die in Summe die meisten Steuern und Abgaben zahlen und somit den Laden "Deutschland" am laufen halten.

Die sind in ein paar Jahren weg.

Die Migranten werden das zu erwartende Loch bei den Einnahmen nicht füllen, ganz im Gegenteil, sie sind mehrheitlich Leistungsempfänger.

Keine Ahnung, wie das funktionieren soll.

LUNY

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burlei 18.02.2019, 19:24
85. Warum soll ich auf das Land stolz sein?

Das Land ist für mich der Boden, auf dem ich stehe. Seltsamerweise unterscheidet der sich nicht sonderlich von dem Boden in unseren Nachbarländern. Soll ich jetzt also den Boden in Deutschland als ganz toll empfinden, den drei Schritte weiter aber als völlig verdorben, denn der liegt hinter der Grenze, in Frankreich? Nein, ich weiß. "Das Land" ist das mystisch überhöhte "Vaterland". Dulce et decorum est pro patria mori. Toll! Wirklich? Soll ich auf die Nation stolz sein? Auf die Deutsche Nation, die 1914 und 1939 .... Ne, lassen wir das. Das führt viel zu weit und regt nur zum Schämen an. Auf die "Deutsche Kultur"? Auf die seit 1871 oder schon davor? Da sind wir schon bei der Frage, welche Kultur? Auf die Nord- oder Ostfriesische? Auf die Westfälische oder Rheinländische? Nord-, Mittel- oder Oberrheinische? Sächsische oder Bayrische? Das lässt sich jetzt beliebig lange fort setzen. In Frankreich, der "Grand Nation" fühlt man sich auch untereinander als Franzose. Hier? Erntet man schon dumme Kommentare, wenn man seinen Mitmenschen grüßt. "Homo homini lupus" ist der Wahlspruch des aufrechten Deutschen, der sich, und nur sich, als die Krone der Schöpfung sieht. Und alle sind sie gegen ihn persönlich. Besonders diese linksgrün versifften Typen, diese Liberalen.

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peter.di 18.02.2019, 19:25
86. Unbekannt war mir auch die linksliberale Politik

"Unbekannt war mir auch die linksliberale Politik der Kürzungen im Bildungssystem."

Die Bildungssysteme sind Ländersache und an den Pisastudien hat man den Vergleich der Bundesländern und kann sehen wo Bayern und Sachsen stehen und wo Berlin oder Bremen.

Ansonsten war der offene Brief des Herrn am AKK wohl zu zu verstehen, dass er Merkels Politik als zu links betrachtet was die verantwortungslose Nachlässigkeit betrifft die zu den genannten Dingen geführt haben. Wobei Merkel natürlich nicht links oder rechts ist, sondern nur gerne in der Sänfte, deren Richtung dann eher die jeweiligen Koalitionspartner bestimmen. Hauptsache sie sitzt drin. Der genannte Herr hofft eben, dass AKK das anders sieht, was ich verstehen kann.

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moritz27 18.02.2019, 19:25
87. Und, Herr Kuzmany,

wie haben Sie denn Ihrem jungen Argentinier die Tatsache erklärt, dass Deutsche bei der Müllabfuhr arbeiten? Weil es ein Beruf ist, der ein vorheriges Studium erfordert? Weil Deutsche jede Drecksarbeit machen, bloß um nicht arbeitslos zu werden? Weil viel zu wenige Ausländer im Land sind und daher Deutsche noch arbeiten müssen? Weil die Bezahlung passt? Weil der Beruf als ehrenwert anerkannt ist? Weil das einst auch Ihr ursprünglicher Berufswunsch war? Vielleicht läßt der große argentinische Nationalstolz (eigentliches Thema dieses Artikles) in seiner Heimat eine solche Tätigkeit erst gar nicht mehr zu?

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im_ernst_56 18.02.2019, 19:27
88.

Zitat von bedireel
Ich bin nicht stolz, Deutscher zu sein, aber ziemlich froh, ein Bayer zu sein. Ich finde Deutschland schön. Ich mag seine Landschaften, seine Leute bis zum Main und manchmal auch weiter , seine Literatur, seine Geschichte nebst allen dunklen, regelrecht schwarzen, aber auch hellen Seiten, seine Gebräuche und Sitten, die ich trotzdem nicht alle teilen muss, kurz: Ich fühle mich hier wohl. Ich beherrsche die hiesige Sprache in Wort und Schrift (sofern man das von einem Münchner erwarten kann), kenne und wende ein paar ungeschriebene Umgangsregeln an und bin der festen Überzeugung, dass, wenn ich Menschen freundlich gegenübertrete, sie ebenso freundlich zu mir sein werden. Ich bin dafür, fast jeden hierher einzuladen, der hier sein Glück finden und aktiv diese Gesellschaft mitgestalten möchte, der fleißig und strebsam ist und mich ansonsten in Ruhe meiner Arbeit und meinem Leben nachgehen lässt, denn ich gestehe ihm das gleiche Recht zu. Ich erwarte nicht, dass er für mich bezahlt, ebenso wenig möchte ich für ihn bezahlen. Er soll Seines machen, ich mache Meins. Deswegen bin ich auch für Grenzkontrollen und dafür, Identität und Alter meines Besuchs oder Mitbewohners festzustellen, und ich erwarte von dem Neu-Hinzukommenden, dass er daran ehrlich und offen mitwirkt. Die hiesigen Gesetze gelten dann sowohl für ihn als auch für mich, und es kann sogar sein, dass das ein oder andere Gesetz für mich vorteilhafter ist, weil ich schon länger hier lebe und beispielsweise mehr in die hiesige Solidargemeinschaft einbezahlt habe. Ich will ihm gegenüber nicht bevorzugt, aber auch nicht benachteiligt werden. Und ich kriege schneller ein Formular ausgefüllt, weil ich gelegentlich weiß, was Rathaus und Zulassungsstelle und Finanzamt von mir wissen wollen. Wer sich nicht zu benehmen weiß der bleibt eben draußen. Parke ich falsch, dann akzeptiere ich den Strafzettel und rufe nicht meine Familie zusammen, um den Typen vom Ordnungsamt zu verprügeln und zu nötigen. Ich stehe falsch, also gibt es einen Strafzettel. Wenn ich erwischt werde. So einfach ist das. Tatsächlich ja – ich bin rechts. Ich bin für Recht und Ordnung. Ganz klassisch, bieder, langweilig und konservativ. Entfreundet mich deswegen, wenn Ihr meint. Das ist Euer gutes Recht. Falls wir uns trotzdem treffen, werde ich pünktlich und verlässlich sein und mein Bier selbst bezahlen. Weil sich das so gehört. Weil ich rechts bin. Und niemandem werde ich darüber die moralische Deutungshoheit überlasse. Niemandem. M.f.G.
Ich bin auch nicht stolz ein Deutscher zu sein, aber das Land ist besser als es von Rechten aber auch von vielen Linken gemacht wird. Im übrigen teile ich nicht die Auffassung, dass es jenseits der Sprache keine deutsche Kultur gäbe. Ansonsten finde ich, dass Niedersachsen, das Bundesland, in dem ich geboren wurde, das vielfältigste Bundesland ist (Landschaft, Mentalität, Kultur), was leider oft verkannt wird. Ansonsten ist Europa alternativlos und - liebe Briten - der Brexit war Mist. Überlegt Euch das noch mal.

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hansa_vor 18.02.2019, 19:27
89.

Zitat von Papazaca
Wer reist, weiß, er hat Glück gehabt, in Deutschland geboren zu sein und nicht - sagen wir mal - in einem Problemland wie zum Beispiel dem Sudan. Was haben wir persönlich getan, um in Deutschland geboren zu sein? NIX! Absolut NIX. Das war ein Zufall. Ein sehr guter. Ja, man kann sich freuen, in einem Land wie Deutschland leben zu dürfen. Und man sollte dankbar dafür sein und SEIN Land unterstützen. Nationalstolz ist ein sehr mißverständlicher Ausdruck. Stolz kann man auf eigene Leistung sein aber nicht auf den Zufall, Deutscher zu sein. Und kann man sein Land lieben? Klar, ich liebe Deutschland. Also, wir sollten mal diesen Begriff Nationalstolz kritisch betrachten. Das sollte uns aber nicht hindern, hinter unserem Land zu stehen. Aber auch da ist Augenmaß angemessen: Weder hefte ich mir Einstein noch Adolf Hitler an die Brust. Auch nicht Armin den Cherusker. Aber der war ja sowieso Germane und kein Deutscher ....
Verstehe ich nicht, die Sudaner könnten doch ihr Land eben so aufbauen und aufstellen wie Deutschland und seine Bürger dieses Land so aufgebaut haben wie es nun ist?

Warum soll man nicht auf die Leistungen seiner Mitbürger inklusive der bereits verstorbenen Stolz sein ein Land wie Deutschland erschaffen zu haben?

Wenn die "Sudaner" nicht mehr entfliehen würden und ihr eigenes Land aufbauen würden, wie es unsere Vorfahren getan haben, müssten wir uns nicht so eine Peinlichkeit anhören, dass Sie sogar mit der Idee kokettieren sich "eventuell mit Einstein et.al. "nicht" zu vergleichen.

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