Forum: Politik
Nato-Einsatz in Afghanistan - wie lange noch?

Die jüngste Kontroverse um den Bundeswehreinsatz in Afghanistan setzt sich fort. Auch Umfang und Dauer der Nato-Präsenz am Hindukusch werden diskutiert. Wie lange und in welcher Form soll die Nato noch in Afghanistan tätig sein?

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Dnole 10.09.2009, 14:08
170.

Zitat von gg art 5
Wirklich gut!
In den letzten Wochen waren öfters kritische Dokus und Filme im TV zu sehen..

Ob es vielleicht doch noch irgendwann einmal eine unabhängige Untersuchung zu diesem Schlüsselereignis geben wird?

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atzlan 10.09.2009, 14:08
171.

Zitat von Nachtschwester Ingeborg
Belegen Sie doch mal Ihre Behauptung, dass 80% der Bevölkerung gegen den Einsatz wären.
"Während mehrere NATO-Verbündete die Ausweitung des deutschen Afghanistan-Einsatzes fordern, steckt der hierzulande in einer Zustimmungskrise: 86 Prozent der Deutschen lehnen Kampfeinsätze der Bundeswehr laut einer Umfrage der ARD von vornherein ab."
http://nachrichten.t-online.de/c/14/.../14186990.html

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werner thurner 10.09.2009, 14:10
172.

Zitat von FrankK
Ganz im Gegenteil: nicht nur der Sicherheitsrat, auch die Vollversammlung hat dies seit 2001 jedes Jahr getan.
Zu ISAF ja, aber zu OEF gab es kein Mandat!

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werner thurner 10.09.2009, 14:10
173.

Zitat von FrankK
Ganz im Gegenteil: nicht nur der Sicherheitsrat, auch die Vollversammlung hat dies seit 2001 jedes Jahr getan.
Zu ISAF ja, aber zu OEF gab es kein Mandat!

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BillBrook 10.09.2009, 14:12
174.

Zitat von gg art 5
Es wäre wünschenswert wenn Sie sich ein wenig informieren würden. BW ist Teil von ISAF. Soweit klar? ISAF hat mehrmals Dörfer in Pakistan bombardiert.
Ich finde Sie ja immer wieder herzallerliebst, wenn sie den leuten erzählen wollen, was die längst selber wissen um Ihnen unangeneme Fragen zu umghehen. Oder haperts schlicht am verstehen? Also nochmal. Seit wann ist die BW, über die Sie schrieben, in Pakistan?

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e.schw 10.09.2009, 14:14
175. Die Wende...

Nach all den Nachkriegserfahrungen können sich nur wenige vorstellen, dass ein politischer Wille, repräsentiert durch eine charismatische Persönlichkeit, der Politik sehr wohl eine völlig andere Richtung geben kann. Eine derartige Neuorientierung - ausgehend von einer europäischen Hauptstadt - würde in der Tat eine Art Dominoeffekt zur Folge haben. Eine neue Politik würde selbst dem Afghanistankrieg eine Wende geben, und natürlich auch dem unsäglichen Palästinakonflikt. Selbst China, das über seine wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA nicht glücklich ist, würde sich sehr wahrscheinlich neu positionieren.

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BillBrook 10.09.2009, 14:15
176.

Zitat von spieglfechter
Lesen Sie diese 50 :
Beantwortern Sie doch nur mal eine Frage: Wo ist die Maschine geblieben, die angeblich nicht ins Pentagon einschlug?

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e.schw 10.09.2009, 14:25
177. Vielleicht nur ein kleiner Unterschied...

Zitat von gg art 5
Ohhh je. Ist BW nicht in ISAF. Ist BW nicht in der Nato? Und glauben Sie dass es für die Bewohner von Afghanistan / Pakistan da irgend ein Unterschied gibt wer von der Nato/Isaf das nun war. Es waren Ausländer in ausländischer Uniform. Das genügt. Und die BW, d.h. Deutschland, ist an dem was Nato/OEF dort abzieht keines wegs unbeteiligt. Auch nicht von den Folterlagern wie Bagram. Um das zu sein dürfte man nicht vor Ort sein.
Oh, da habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich wollte damit sagen, dass die “üblichen” Kollateralschäden, für die die Bundeswehr nicht unmittelbar verantwortlich ist, sich nicht im gleichen Maße auf das Ergebnis der kommenden Bundestagswahl auswirken wie etwa die Kunduz-Affaire.

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Krischan01 10.09.2009, 14:34
178.

[QUOTE=Silverhair;4276645] Zitat von barack abamo
Nun, die Frage ob die Taliban, oder karzais Warlord die herrschaft übernehmen, oder - wenn das was eigentlich eher angesagt wird sich Nord- und Südallianz das Land wieder aufteilen wissen wir nicht - aber .. Ein Abschlachten der Bevölkerung ist da nicht zu erwarten - warum auch? Die Taliban wissen recht gut welche Völker ihnen das Land kaputt gemacht haben, und sie wissen ebenso auch das die Bevölkerung in AFG nur immer zwischen den Lagern gestanden hat! Es wiederspricht auch Orientalischen wie Islamischen "Kulturregeln" - Unterwerfung des anderen ja, ein sinnloses Töten nur des tötens willen ist da aber nicht vorgesehen, und wird auch nicht praktiziert. Bezüglich der "Kollaborateure" .. das würden die Warlords der Karzei Regierung auch machen .. das "Schlachtfest" würde nur spiegelverkehrt stattfinden - wobei ich vermute das es eher nur kurzfristig und nicht so nachhaltig wie in Westlichen Zivilisationen stattfindet. Und ja ,die Taliban werden nach kurzem Wettern ganz schnell wieder Aufbauhilfe oder Eingliederung ins "Kapitalistische System" betreiben - genau das war durchaus ihre Strategie vor dem Angriff der USA auf AFG und sie. Sie haben international durchaus an vielen Verhandlungstischen gesessen, und soweit ihre beschränkten Resourcen (Opium-anbau war bei ihnen strikt untersagt) wurden gerne Verträge geschlossen - sogar mit den USA war das in Vorbereitung. Sie sollten die Kriegswerbung von Bush entlich mal entsorgen - sie entspricht nicht der damaligen, nicht der heutigen und auf keinen Fall der zukünftigen Realität!
Ihr Zitat:
"Zitat von Krischan01
Am besten wahre ein schnellst möglicher Abzug der Soldaten in einem Geordneten
Rückzug mit Anschließender Ziviler Aufbauhilfe!
Es darf wohl davon ausgegangen werden das die Taliban nach dem Abzug der Westmächte sofort wieder die Vorherrschaft ....."
Also wenn Sie mich schon Zitieren dann bitte auch Richtig!
Möglicherweise könnte der der flüchtige Leser falsche Schlüsse daraus Ziehen darum bitte ich um Richtigstellung

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Karkur 10.09.2009, 14:34
179.

Zitat von Haio Forler
... dessen Leistung der Bevölkerung 40 Jahre nicht funktioniert und als Bevölkerung nur dann den Glanz 1989 einstreichen konnte, weil Honecker sowieso schon die Unterstützung der Sowjetunion fehlte.
Sehr geehrter Herr Forler!

Die Leistungen der Bevölkerung der ehemaligen DDR zu beurteilen, erfordert die Realitäten nach dem II.Weltkrieg in der SBZ/danach DDR objektiv einschätzen zu können. Vor dem Hintergrund eines total zerstörten Landes ohne wesentliche Rohstoffe unter Fremdherrschaft einer selbst ökonomisch ausgebluteten Kriegspartei und den Bedingungen des Kalten Krieges mit diversen Boykottmassnahmen sowie nichtadäquaten Handels zum westlichen Währungsraum waren die Leistungen der Ostdeutschen zumindest beachtlich! Dass die staatlichen Verhältnisse nicht optimal waren, der Ostblock infolge des Rüstungswettlaufs zum technologisch überlegenen Westen die Prioritäten militärisch setzte, führte zu den gesellschaftlichen Disproportionen, die letzlich seinen Untergang herbeiführten.

Honecker oder Krenz hätten ohne weiteres die Armee gegen das Volk marschieren lassen können, wie beim Mauerbau hätte im Westen niemand den Finger gerührt und Gorbatschow wäre gezwungen gewesen, auch aufgrund der Verträge des Warschauer Paktes und des RGW, Beistand zu leisten!

Nach einigen Grummeln wäre man im Westen zur Tagesordnung übergegangen, wie gegenüber China nach den Massakern auf dem "Platz des Himmlischen Friedens"!

Niemand hat das Recht, die Leistungen der Deutschen in der DDR zwischen 1945 bis 1989 abzuwerten, schon gar niemand, der nicht in dieser Zeit in diesem Staat gelebt hat!

Mit freundlichen Grüssen Abu Karim

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