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Nato-Gipfel: Kreml nennt europäische Russland-Ängste "absurd"
AP

Wie gefährlich ist Russland für den Frieden in Europa? Beim Nato-Gipfel wird die Allianz die Stationierung von 4000 Soldaten an ihrer Ostflanke beschließen. Aus Moskau kommt Kritik: Man sei keine Bedrohung.

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Schroekel 08.07.2016, 14:32
1. so wie putins...

...kreml sich aufführt, dürfen sich die russen über eine entsprechende reaktion der nato nicht wundern. würde nato nicht so reagieren, wäre das eine ermunterung der radikalen kräfte im kreml.

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Robert_Rostock 08.07.2016, 14:33
2.

"Es sei "absurd", dass die Nato Russland als Gefahr bezeichne, so Kreml-Sprecher Dimitrij Peskow."

Dann ist doch alles Bestens.

Jetzt braucht nur noch die Nato erklären, es sei absurd, dass Russland sie als Gefahr bezeichnet, dass man aber trotzdem zu Gesprächen bereit ist. Und schon ist alles in Butter.

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meinerlei 08.07.2016, 14:35
3. Wer drei Mal lügt

Es ist nicht relevant, was Moskau dazu sagt, weil es in diesem Kontext zu oft die Unwahrheit gesagt hat. Es gibt inzwischen in Osteuropa genug russische Einflusszonen der ganz besonderen Art, welche solche Äußerungen tagtäglich Lügen strafen. Warum somit über Irrelevantes berichten? Unsere NATO-Partner werden hoffentlich bald vor diesem Bedrohungsszenario geschützt sein. Punkt. Wir würden viel lieber mit Russland Handel treiben, als uns gegen dessen in letztlich lächerlichen Miniinvasionen sich austobenden Großmachtsphantasien wappnen zu müssen. Allein, es ist derzeit leider unmöglich.

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derfriemel 08.07.2016, 14:37
4. Mal ehrlich

Mal ehrlich. Ich habe keine Angst vor den Russen und/oder Putin.
Da habe ich aber eher Angst, vor so einem verrückten Cowboy oder einer "dummen Trulla", hier aus der BRD.
Ich denke, mann sollte mit den Russen zusammen arbeiten und in freundlicher Nachbarschaft wohnen.

Daher wird meine nächtse Stimme bei einer Partei sein, die dieses unterstützt (Meinetwegen auch die Tierschutzpartei). Ich weiß jetzt schon, das es sich nicht um SPD/CxU, Grüne oder FDP handeln wird, die meine Stimme bekommt.

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fraumarek 08.07.2016, 14:39
5. Selbstverständlich ist Putin eine Bedrohung

Wer hat denn mit militärischer Gewalt die Krim annektiert?
Wer führt denn einen verdekcten Krieg in der Ostukraine?
Wer tritt das Selbstbestimmungsrecht der Ukraine mit Füßen, durch Krieg im Osten?

Völlig richtig, dass die NATOR so reagiert. Putin versteht leider nur die harte Sprache der miltärischen Abschreckung.

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basecape-man 08.07.2016, 14:41
6. die position von erler (spd)verdeutlicht ....

das ganze dilemma dieser partei.vielleicht sollte man statt ständig ausreden zu suchen mal einfach durchzählen im bundestag.dann fällt auf das es eine mehrheit jenseits von cdu/csu gibt.aber vielleicht hat gabriel ja angewiesen in der spd wird nur bis höchstens 20 gezählt.

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mayana_17 08.07.2016, 14:41
7. Taten zählen mehr als Worte

Russlands Politiker sage vieles (wie alle Politiker) aber in den letzten 24 Monaten hat sich zu oft gezeigt, dass die Realität eine andere war.
Zuhören sollte man weiter, aber Erklärungen für wahr zu halten wäre naiv.
Zu glauben, russische Versprechungen treten später auch ein, sogar noch naiver.
Die traurige Konsequenz ist, dass man die eigenen Interessen (z.B. Schutz der terrotorialen Integrität von Litauen) im Zweifel erzwingen können muss.
Diktatoren wie Putin lassen sich da vor allem durch militärische Mittel beeindrucken.
Jegliche völkerrechtliche Vereinbarung ist real unnütz, bis es eine Verifikation gibt.... reden sollte man dennoch - aber eben nicht nur.

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stefan7777 08.07.2016, 14:42
8. Deja Vu

Obama: Russland bedroht "einiges, freies, friedliches" Europa.

Ich frage mich, warum die USA gar solch ein großes Interesse an einer Eskalation hat. Für mich wird die Frage immer wichtiger: Nicht ob Rußland uns in Europa bedroht, sondern was die USA an Europa zu verlieren hat.

Deja Vu sage ich deshalb, weil ich dieses gelaber noch aus den 80gern in den Ohren habe.

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derhey 08.07.2016, 14:42
9. Ok

prima, erster Schritt dazu wäre der Rückzug von der Krim. Dann kann ich es Herrn Putin glauben.

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