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Nato-Jubiläumstreffen: Trump erklärt Deutschland zum Prügelknaben
Evan Vucci/ AP

Vor dem Start des 70. Nato-Jubiläums kritisiert Donald Trump Deutschland wegen der zu geringen Verteidigungsausgaben harsch. Außenminister Heiko Maas muss sich auf eine ungemütliche Geburtstagsparty einstellen.

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count.number 03.04.2019, 06:23
1. ..so ungern ich Trump

..Recht gebe, er hat einen Punkt: die Bundeswehr ist seit Jahren kaputtgespart, selbst eine Abschreckung ist mit dieser Armee schwer darstellbar. Die Verteidigungsministerin kann nicht managen und hat den Laden nur noch mehr in die Misere geführt. Um unserer eigenen Souveränität willen sollten wir das von den Bündnisspartnern geforderte leisten.

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m82arcel 03.04.2019, 06:29
2.

Deutschland sollte Ausgaben für die Energiewende, sowie Breitband- und 5G-Ausbau den Verteidigungsausgaben zurechnen. Den dies wären für künftige Kriege die wirklich wichtigen Infrastrukturen. Genauso sollte die Abwehr ausländischer Spionage-Aktionen (Hallo NSA) dem Verteidigungsetat zugerechnet werden. Und hier sollte dringend auch in die (militärische) IT-Forschung investiert werden.
Mit Energiewende, 5G-Ausbau und Forschung sind die 2 Prozent schnell erreicht und die Bürger profitieren sogar noch davon.

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anonymousx 03.04.2019, 06:38
3. Total stolz!

Ich bin so richtig stolz auf die westlichen Demokratien, dass die Staatschefs sich gegenseitig auf die Schulter klopfen 100mrd Dollar mehr für sinnloses Militär auszugeben. Echt super Sache, noch mehr Waffen noch mehr Aufrüstung. Genau das was wir brauchen!

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mcbrayne 03.04.2019, 06:52
4. Mitgliedschaft

Wenn man in einem Klub Mitglied ist, dann soll man sich an die Klubregeln halten oder austreten. In diesem einen Punkt bin ich aus ausnahmsweise mit Trump einverstanden. Das sich Deutschland sein Militär (und andere Institutionen) bis zur Lächerlichkeit kaputt spart ist schon schlimm genug. Aber mit einer solchen defekten Armee kann man keinen Verteidigungsbeitrag leisten. Also : rein oder raus ?

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kritischreflexiv 03.04.2019, 07:07
5. Diese Verpflichtung gehört vom Tisch!

Natürlich kritisieren das alle deutschen Partner zu Recht, da es nun mal eine Verpflichtung ist, derer alle NATO-Partner zugesagt hatten. Die einzige Lösung besteht meines Erachtens darin, diese wahnwitzige Forderung zu räumen und damit ein glaubwürdiges Zeichen gegen diese ewige Aufrüstungsspirale der NATO zu setzen. Die Bundeswehr erhält bereits mehr als genügend Geld. Dass vieles dort nicht funktioniert liegt nicht an der Summe, sondern an schlechtem Management.

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Harald Schmitt 03.04.2019, 07:14
6. Fast schon lächerlich

Was will der Trump eigentlich. Die USA hat den einzigen bisherigen Bündnisfall ausgerufen und alle, auch Deutschland haben mit gemacht!
Wir brauchen keine Flugzeugträger, Langstreckenbomber, Atomuboote und Jagdfbomber mitten in Europa umgeben von Freunden.
Wenn Trump sich alle Welt zum Feind machen muss und auf jedem Kontinent Besatzungstruppen installieren muss, braucht nicht jeder Nato Partner das Selbe zu tun!
Wir haben andere Ziele als die gesamte Welt zu unterdrücken und zu unterwerfen!
Unsere Nato Verpflichtungen haben wir alle erfüllt und wenn die USA andere Interessen vertritt und ihre Wirtschaft so mit Regierungsaufträgen Subventioniert, ist das deren Problem!
Selbst wenn wir die Ausgaben erhöhen kaufen wir die Waffen nicht vom Trumpeltier!

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schnubbeldu 03.04.2019, 07:19
7. Als Post und Bahn ...

... noch "volle" Staatsbetriebe mit vielen Beamten gewesen ist, konnte man von "indirekter" Verteidigungsausgaben sprechen. Die Bahn wurde genauso wie die Post für den Materialnachschub im Verteidigungsfall strukturiert aufgebaut, aus diesem Grund gab es auch viele Bahn- und Postbeamte die sich den Diensten der BRD verpflichtet hatten. Selbst die LKWs von Bundeswehr und Post waren identisch bis auf die Farbe.

Egal, aber vielleicht sollte Deutschland sich überlegen den ein oder anderen "Luxus" zu sparen und dies zugunsten höherer Verteidigungsausgaben investieren. Verärgerte Bündnispartner sind im Fall einer Verteidigung dann nicht mehr zuverlässige Partner.

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helge_d 03.04.2019, 07:21
8. Abrüstung statt Aufrüstung

Deutschland sollte ein Vorbild für die Welt sein und die Verteidigungsausgaben auf nahe null reduzieren. Schafft die Bundeswehr ab! Seit dem Ende des kalten Krieges war jeder Euro in die BW umsonst, wir reden da von locker 500Mrd. Euro. Wir MÜSSEN dieses Geld (weitere mindestens 0,5 Billionen in den nächsten 30 Jahren) sinnvoller investieren, Probleme haben wir genug. Der Kriegstreiberei der Amerikaner sollten wir entschieden entgegen stehen! Die Amis leben von hohen Militärausgaben und Konflikten, deswegen machen die so einen Druck.
Soll diese Welt ewig mit Kriegswaffen unsicher gemacht werden? Wer hat etwas davon außer die Waffenlobby? Im 21Jh. sollte die Menschheit sich ähnlich wie beim Klimaabkommen einig zu weltweiter Abrüstung einsetzen.
2% BIP entsprechen 20% des Bundeshaushalts! Das ist einfach nur krank! Wer gibt bitte privat annähernd so viel für seine "Verteidigung" (gegen Einbrecher bspw.) aus? Niemand!
Oder D sollte wenigstens kreativ werden und dem Klimawandel "den Krieg erklären" und sodann alle Maßnahmen den Klimaschutz betreffend (Kohleausstieg, E-Autoförderung) auf die 2%-Marke anrechnen. Dann wäre das Geld sinnvoll investiert und offiziell hätten wir unsere Ruhe!

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claus7447 03.04.2019, 07:21
9. Lieber mit Donny ein Problem...

Als mit dem staatshaushalt. Lieber Donny, dein nächster Shut Down wird kommen und die Finanzen der USA sind weit weg von OK. Aber das sind eure schulden.

Mach die nichts draus, beschiss beim Golf, Schimpf auf die bösen Deutschen du hast ja ohnehin nicht viel Freude.

PS: wann zählt Mexiko endlich die Mauer. Donny wahlversprechen einlösen! Und mit Obama cares wird jetzt auch nichts geändert. Also Donny!

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