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Nato-Operationen: Deutschland zieht Marine aus dem Mittelmeer ab

Deutschland zieht nicht mit, sondern ab: Nach ihrem Nein zum Militäreinsatz in Libyen hat die Bundesregierung alle Marineschiffe aus den Nato-Bündnisoperationen im Mittelmeer zurückgezogen. Am Mittwoch soll das Kabinett über die Beteiligung bei den Awacs-Flügen in Afghanistan entscheiden.

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DoenerMan 22.03.2011, 21:46
1. ...

Zitat von sysop
Deutschland zieht nicht mit, sondern ab: Nach ihrem Nein zum Militäreinsatz in Libyen hat die Bundesregierung alle Marineschiffe aus den Nato-Bündnisoperationen im Mittelmeer zurückgezogen. Am Mittwoch soll das Kabinett über die Beteiligung bei den Awacs-Flügen in Afghanistan entscheiden.
Siehe da! Wir gesellen uns in die Reihe, in der auch die viel kritisierte Türkei steht.

Sarkozy ist nicht im Wilden Westen und die UN interessiert sich auch nicht für französische Kantonalwahlen.
Wer planlos umherschießt, muss sich nicht wundern, wenn auf einmal zuviel Rauch aufsteigt, und er schließlich blind stolpert und keiner mehr da ist.

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letzter-dödel 22.03.2011, 22:03
2. Konsequent

Zitat von sysop
Deutschland zieht nicht mit, sondern ab: Nach ihrem Nein zum Militäreinsatz in Libyen hat die Bundesregierung alle Marineschiffe aus den Nato-Bündnisoperationen im Mittelmeer zurückgezogen. Am Mittwoch soll das Kabinett über die Beteiligung bei den Awacs-Flügen in Afghanistan entscheiden.
Dieses konsquente Verhalten ist angesichts des Trommelfeuers der Kritik nur als sensationell zu bezeichnen. Das Konzept der intervenierenden Staaten muss wirklich 'chaotisch' zu sein.

Die alte Idee Nordafrika samt der arabischen Welt nebst Iran, AFG und Pakistan unter den militärischen Schutz der 'Westmächte' zu stellen, enthält in der Tat illusorische Momente. Die USA haben noch nicht einmal Latein-Amerika halten können.

Angesichts der Erfahrungen mit den Menschenrechten im Irak ist D auch in Hinblick auf eine zukünftige ökonomische Aufstellung in einer BRIC-TD (BraRuInChi-TurboDiesel) nicht schlecht aufgehoben.

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RosaHasi 22.03.2011, 22:11
3. .

was für ein ekliger schachzug war das eigentlich? dafür schicken diese verbrecher in der regierung einfach 300 soldaten mehr ins kriegsgebiet nach afghanistan. raus aus afghanistan, überlast den menschen dort sich selbst - nur so werden sie strukturen bilden die von dauer sind, egal wie unmoralisch oder tyrannisch es sich für uns darbietet was die menschen dort mit sich selbst machen. wir haben niemandem zu erzählen was recht und ordnung ist, nur weil unsere eigenen werte anders aussehen.

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-treibsand- 22.03.2011, 22:13
4. Richtige Entscheidung!

Die Deutschen können stolz auf Ihre Regierung und auf die Entscheidungen sein.
Obwohl viele mich kritisieren werden zumindest die Türken und die Deutschen haben hierbei eine richtige Entscheidung getroffen als sich ständig von den Kriegs(öl)durstigen Ländern führen zu lassen!

Ich halte auch nichts vom Gaddafi aber wer bestimmt denn welche Seite die richtige ist? Das muss ein Land/Volk selber regeln. Sollte der Gaddafi von der Bildschirmfläche verschwinden dann haben wir einen IRAK II dort! Wenn ich alleine diese zerstörten Städte sehe und den Leid dieser Menschen dann frage ich mich was besser wäre weiter mit Gaddafi oder oder Anarchie in Zukunft?
Einen Vorteil hat das ganze ja: Libyen benötigt in Zukunft eine komplett neue Luftwaffe, Marine, Panzer, Infrastruktur.......... das können ja die Rebellen mit dem restlichen Öl das Sie noch haben schön langsam abbezahlen.

Es gibt einige Despoten in Afrika (Gabun, Burkina Faso....) warum greift in diesen Ländern diese tolle westliche Allianz nicht ein?

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schamanka 22.03.2011, 22:32
5. Ja.

Zitat von letzter-dödel
Dieses konsquente Verhalten ist angesichts des Trommelfeuers der Kritik nur als sensationell zu bezeichnen. Das Konzept der intervenierenden Staaten muss wirklich 'chaotisch' zu sein. Angesichts der Erfahrungen mit den Menschenrechten im Irak ist D auch in Hinblick auf eine zukünftige ökonomische Aufstellung in einer BRIC-TD (BraRuInChi-TurboDiesel) nicht schlecht aufgehoben.
Diese Gedanken hatte ich auch und bin begeistert, dass nicht alle diesem Holzhammerargument "hau mit drauf, die denken sonst alle, du seiest feige!" aufsitzen. Dass aber Schwesterwelle gewollt oder ungewollt dieser Allianz beitritt, lässt ahnungsvolles Staunen in mir aufkeimen: Haben wir bei den "Außis" im Unterschied zur Presse etwa unabhängige Spezialisten? Oder hat sich Merkels "Konzept" durchgesetzt, erst die Chancen auf Wiederwahl zu sichern und dann über Restpolitik nachzudenken? Oder will Schwesti auf Teufel komm raus eigenes Profil zeigen, egal, wobei? Oder sind die alten Alliierten wirklich nicht mehr zurechnungsfähig? Dann werden wir uns auf Dauer nicht raushalten können. Leider.

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schamanka 22.03.2011, 22:33
6. Ja.

Zitat von letzter-dödel
Dieses konsquente Verhalten ist angesichts des Trommelfeuers der Kritik nur als sensationell zu bezeichnen. Das Konzept der intervenierenden Staaten muss wirklich 'chaotisch' zu sein. Angesichts der Erfahrungen mit den Menschenrechten im Irak ist D auch in Hinblick auf eine zukünftige ökonomische Aufstellung in einer BRIC-TD (BraRuInChi-TurboDiesel) nicht schlecht aufgehoben.
Diese Gedanken hatte ich auch und bin begeistert, dass nicht alle diesem Holzhammerargument "hau mit drauf, die denken sonst alle, du seiest feige!" aufsitzen. Dass aber Schwesterwelle gewollt oder ungewollt dieser Allianz beitritt, lässt ahnungsvolles Staunen in mir aufkeimen: Haben wir bei den "Außis" im Unterschied zur Presse etwa unabhängige Spezialisten? Oder hat sich Merkels "Konzept" durchgesetzt, erst die Chancen auf Wiederwahl zu sichern und dann über Restpolitik nachzudenken? Oder will Schwesti auf Teufel komm raus eigenes Profil zeigen, egal, wobei? Oder sind die alten Alliierten wirklich nicht mehr zurechnungsfähig? Dann werden wir uns auf Dauer nicht raushalten können. Leider.

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schamanka 22.03.2011, 22:33
7. Ja.

Zitat von letzter-dödel
Dieses konsquente Verhalten ist angesichts des Trommelfeuers der Kritik nur als sensationell zu bezeichnen. Das Konzept der intervenierenden Staaten muss wirklich 'chaotisch' zu sein. Angesichts der Erfahrungen mit den Menschenrechten im Irak ist D auch in Hinblick auf eine zukünftige ökonomische Aufstellung in einer BRIC-TD (BraRuInChi-TurboDiesel) nicht schlecht aufgehoben.
Diese Gedanken hatte ich auch und bin begeistert, dass nicht alle diesem Holzhammerargument "hau mit drauf, die denken sonst alle, du seiest feige!" aufsitzen. Dass aber Schwesterwelle gewollt oder ungewollt dieser Allianz beitritt, lässt ahnungsvolles Staunen in mir aufkeimen: Haben wir bei den "Außis" im Unterschied zur Presse etwa unabhängige Spezialisten? Oder hat sich Merkels "Konzept" durchgesetzt, erst die Chancen auf Wiederwahl zu sichern und dann über Restpolitik nachzudenken? Oder will Schwesti auf Teufel komm raus eigenes Profil zeigen, egal, wobei? Oder sind die alten Alliierten wirklich nicht mehr zurechnungsfähig? Dann werden wir uns auf Dauer nicht raushalten können. Leider.

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kdshp 22.03.2011, 22:34
8. Merkel

Zitat von sysop
Deutschland zieht nicht mit, sondern ab: Nach ihrem Nein zum Militäreinsatz in Libyen hat die Bundesregierung alle Marineschiffe aus den Nato-Bündnisoperationen im Mittelmeer zurückgezogen. Am Mittwoch soll das Kabinett über die Beteiligung bei den Awacs-Flügen in Afghanistan entscheiden.
Hallo,

was geht hier eigentlich ab also mit dieser MERKEL regierung? Ich weiß nu gar nicht mehr wo es hingeht heute hü morgen hot HIER auch so ein aktulles beispiel dazu:

22.03.2011
Ringen um die Währungsunion: Merkel will Euro-Rettungspaket aufschnüren
Kaum einigen sich die Finanzminister der Euro-Zone auf Details zum Auffangschirm für Staatspleitekandidaten, da schießen die Deutschen quer: Die Kanzlerin fordert Nachbesserungen. Dabei hatte ihr Kassenwart Wolfgang Schäuble an dem Kompromiss mitgewirkt.
http://www.ftd.de/politik/europa/:ri.../60029570.html

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dr.avalange 22.03.2011, 22:39
9. Hallo

Zitat von letzter-dödel
Dieses konsquente Verhalten ist angesichts des Trommelfeuers der Kritik nur als sensationell zu bezeichnen. Das Konzept der intervenierenden Staaten muss wirklich 'chaotisch' zu sein. Die alte Idee Nordafrika samt der arabischen Welt nebst Iran, AFG und Pakistan unter den militärischen Schutz der 'Westmächte' zu stellen, enthält in der Tat illusorische Momente. Die USA haben noch nicht einmal Latein-Amerika halten können. Angesichts der Erfahrungen mit den Menschenrechten im Irak ist D auch in Hinblick auf eine zukünftige ökonomische Aufstellung in einer BRIC-TD (BraRuInChi-TurboDiesel) nicht schlecht aufgehoben.
Ich bin nur mal gespannt, was den linken Schreihälsen hier wie da nicht doch wieder einfällt, an der konsequenten und mit Wahlkampf nicht zu diskreditierenden Haltung der Regierung rum zu mäkeln.

Bitte, liebe Journalisten, überlegt in dieser Sache gut, womit Ihr unserem Vaterland schadet und wie ihr ihm auch über Schatten springend jetzt vielleicht einmal nutzen könnt! Wir Deutsche haben in einem solchen Cowboy-Zirkus, der da gerade unter dem Mäntelchen der Humanität unbeteiligte Zivilsten tötet und amerikanische Ölinteressen durchsetzen soll, nichts zu suchen und das wird, ich reibe mir immer noch die Augen, offensichtlich stringent durch die Regierung auch so gesehen. Die arabische Welt wird es mit Wohlwollen zur Kenntnis nehmen.

Und wie ausgeführt, es wird mittelfristig nicht ganz dumm sein, es sich mit Russland und China nicht zu verscherzen.

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