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Nato in Osteuropa: Solidarität und Säbelrasseln
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Aufklärungsflüge, Manöver, zusätzliche Truppen: Die Nato will in Osteuropa Stärke demonstrieren, auch die Bundeswehr dürfte mitmachen. Kritiker in der Koalition fürchten eine neue Rüstungsspirale.

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trienfield 30.03.2014, 21:03
140. Ratschlag für unentschlossene Michels...

zieht "EU-Junckers Pickelhauben" auf und fröhlich singend auf nach Tannenberg.

Helden sterben frueh. Oder wie wir dumm im Bett mit Erfrierung bzw ohne Industrierohstoff.

SPON, ich empfinde eure Headline als "blödzeitungsmäßig".
Der neue Bild-Tribun bringt wohl neue Schlagzeilen bei.

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JKStiller 30.03.2014, 21:05
141. Dieses Säbelrasseln ist erst der Anfang

Zitat: "Es ist die Angst vor dem "Raubtier". So hat der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski Russland bezeichnet." Das ist interessant, denn es impliziert, wir wären keine Raubtiere und die Erde würde nicht gemeinsam von allen Nationen mit Hauen und Stechen ausgeplündert, während Politiker zur Beruhigung des jeweiligen Volkes beruhigend in die Fernsehkameras lächeln. Die Zeit läuft und die Rohstoffe werden knapp, leider aber die Menschen immer mehr. Was soll man da machen? Alle wollen was von der Erde und jede Nation natürlich exklusiv. Teilen wird immer schwieriger und neue Allianzen werden dringend erwartet. Die Panik angesichts 7,2 Milliarden Menschen wird immer sichtbarer. Um Arktis und Antarktis wird auch schon bis aufs Messer gestritten, während strategische Länder wie die Ukraine bis zum Zusammenbrechen benutzt werden wie eine Hure, die man ja immer kaufen kann. Das wirkliche Drama hat gerade erst angefangen, denn es wird eng werden in unserer seit Jahrzehnten geschönten Welt der endlosen Warenwelten. Putin, das Raubtier? Aber ja, genau so wie wir, die alles fressen und konsumieren, was sie kriegen können. Nicht mehr und nicht weniger will er für Russland. Und China will es auch. Und viele andere Länder noch dazu. Die nächsten 20 Jahre werden interessant werden. Ein einziger Kuchen und so viele Gäste.

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sponer59 30.03.2014, 21:05
142. Wer ist hier das Raubtier?

Wie blöd muss man denn sein, Russland mit seiner nicht sonderlich starken Armee für ein "Raubtier" zu halten? Wenn hier einer Raubtierqualitäten hat, dann ist es die NATO, die dies ja einige Male (Kosovo, Afghanistan..) bereits unter Beweis gestellt hat und es durch ihre ständige und jetzt wiederholte Drohung der Osterweiterung weiter tut. Dass sich ein unterlegenes Tier irgendwann, wenn es zu stark in die Ecke getrieben wird mit dem Mut der Verzweiflung wehrt, geht keinem dieser Superstrategen auf. Aber vielleicht ist dies ja genau ihre Absicht: wie das Natomitgliedsland Türkei, das sich über fingierte Anlässe für einen Überfall Syriens Gedanken macht und unsere dort stationierten Soldaten in den Krieg mit hinein zieht, soll Russland wohl so lange provoziert werden, damit man mal wieder die neuesten Waffengernerationen austesten kann....

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NauMax 30.03.2014, 21:05
143.

Zitat von markmach
einfach nur krank. Hört auf mit dem provozieren!!! Das Volk will keinen Krieg!!! Macht ein Referendum dann wäre die Sache klar.
Nach Putins Logik sind militärische Manöver der Nato innere Angelegenheiten der beteiligten Staaten. Wieso darf dieser Mann sich das Recht herausnehmen, anderen Staaten vorzuschreiben, mit welchen Staaten sie Bündnisse eingehen dürfen und wessen Militär auf deren Territorien operieren darf, während er den Kampf eines Diktators gegen sein eigenes Volk mit Verweis auf "Innere Angelegenheiten" verteidigt.

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DHerrmann 30.03.2014, 21:05
144.

schon erstaunlich, wie schnell alte Feindbilder wiederbelebt werden. Anstatt frontal mit dem russischen Volk zu kommunizieren, ziehen wir neue Mauern hoch in Form von Sanktionen und Säbelrasseln. Wenn wir miteinander verflechtet sind und wohl auch sein wollten, sind gegenseitige Abhängigkeiten konsequent.

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maburayu 30.03.2014, 21:07
145.

Zitat von svenmyr
Die US Eliten haben Krieg als Wirtschaftsmodell und sie lassen nichts unversucht damit dem letzten verbliebenen Standbein der US Realwirtschaft die Puste nicht ausgeht.
Unsinn, Entschuldigung. Krieg ist nie ein Geschäftsmodell zumindest für die Gesellschaft. Und ein gute Geschäftsmodell kann nicht eins sein, dass langfristig die Gesellschaft schädigt.
Zitat von
Hiefür braucht es mit schöner Regelmäßigkeit einen neuen Hitler. Vorzugsweise in Geostrategischen oder Rohstoffreichen Regionen die danach die anfallen Kriegskosten wieder refinanzieren können. Gute Nacht Europa wenn sie ihr Ziel erreichen.
Blödsinn, Entschuldigung. Sagen Sie mir wo die US-Wirtschaft durch Kriege Zugriff auf Rohstoffe hatten. Schauen Sie wohin der Irak heute sein Öl verkauft, es ist eher weniger als vor dem Krieg, der den US-Staat hunderte Mrd. Dollar gekostst hat, die nach Amerika gehen.
Einfach mal die alten Parolen überdenken, es gibt einen US-Imperilaismus, aber so zeigt er sich nicht. Die Kriege der letzten zwanzig Jahre hatten diffuse Gründe, wenn es da wirklch nur um Geschäfte ging, waren sie alle ein Reinfall.

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NauMax 30.03.2014, 21:07
146.

Zitat von Heumar
Da sieht man, wer die Kriegstreiber sind: die Nato und die EU mit ihrem Masterplan, ihr Europa bis an den Ural heranzuschieben. Wer heute noch glaubt, die Schläger vom Majdan wären Demonstranten gewesen, ist nicht mehr zu retten in seiner Dummheit.
Lassen Sie doch bitte diese Kreml-Paranoia in Russland, ja? Was für ein Interesse soll die EU an einem Staat wie Russland haben? Und wäre ein solcher Feldzug in Vorbereitung, würde in ganz Europa beispiellos aufgerüstet werden.

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ka117 30.03.2014, 21:08
147. Der Bär schon wieder.

Zitat von Zereus
1. Dass jemand vor irgendwas wegläuft ist noch lange kein Grund, ihn sofort in seine Familie aufzunehmen.
Es spricht aber auch NICHTS dagegen, wenn derjenige es sehr nötig hat und alle Bedingungen erfüllt, die zur Aufnahme notwendig sind.

Zitat von Zereus
2. Nein, das Essen ist jetzt eben bei uns.
Nein, nicht mehr bei euch.
Das Essen ist jetzt dort, wo es nicht als Essen sondern als gleichberechtigter Partner behandelt wird. Deswegen will es nicht mehr zu euch zurück.

Zitat von Zereus
Und man sollte zur Abwechslung mal wieder die Interessen Russlands achten und die Finger von Ländern wie der Ukraine, Georgien oder Weißrussland lassen.
Nein konnte man nicht, aus dem einfachen Grund, weil der Westen - im Gegensatz zu euch - souveräne Staaten als solche und nicht als Bärs Leckerbissen betrachtet.

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NauMax 30.03.2014, 21:08
148.

Zitat von Europa!
Die deutsche Bundeswehr(macht) fliegt und rollt wieder nach Osten! Die Menschen in Polen, Rumänien und Litauen werden begeistert sein! Und wenn wir erst wieder in Charkow stehen! Die Scharte vom August 1943 wird endlich ausgewetzt.
Sie erkennen hoffentlich den Unterschied zwischen Bundeswehr und Wehrmacht auf der einen und den Unterschied zwischen Invasion und dem Nachkommen eines Verteidigungsbündnisses auf der anderen Seite?

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Steff-for 30.03.2014, 21:08
149. Stell dir vor

Zitat von Steinwald
Unglaublich, man sollte die Frage über Krieg und Frieden den Politikern aus der Hand nehmen, die können damit nicht vernatwortungsvoll umgehen. Sie haben uns zu schützen, statt dessen keilen sie aufeinander ein, beziehungsweise sie jagen uns normale Leute in einen Konflikt, den keiner von uns, von der Mehrheit, will. Es ist abscheulich.
Dabei fällt mir sofort wieder der Satz ein:
"Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin"

Was derzeit hier in Europa läuft, angezettelt durch unsere besten Freunde USA (die mit der NSA :-) ) lässt einem das Blut in den Adern gefrieren.
Ich denke, es geht wohl wieder von vorne los.
Der einzige, der hierbei wieder wirklich profitiert.... die USA
- unsere alternativlos besten Freunde.

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