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Nato-Partner: Polens Ministerpräsident kritisiert deutsche Verteidigungsausgaben
Czarek Sokolowski/AP

Nato-Staaten sollen zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung ausgeben. Deutschland ist davon weit entfernt, mahnt Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki.

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JL1212 22.08.2019, 09:29
1. Finde ich vollkommen korrekt.....

Gut das gerade ein Land wie Polen uns darauf aufmerksam macht. Das nötige Geld zwacken wir uns bei unseren EU Beitrag ab, der sonnst an Polen geht.
Schön das ein Land das von Subventionen anderer lebt, doch soviel Geld hat Trump zu befriedigen und ihm nachquatscht

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Ein_denkender_Querulant 22.08.2019, 09:29
2. Wir arbeiten dran ...

Wir gehen den Weg über sinkendes Bruttoinlandsprodukt und nähern uns bei festem Budget des Kriegsministeriums dem 2% Ziel wie verabredet langsam an.

Apropos, warum hat Polen ein Interesse an einer starken deutschen Armee? Schaut man auf aktuelle Tendenzen, wäre ich in Polen über jeden Cent weniger froh, der in unsere rechtsextrem verseuchte Armee gesteckt wird.

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brux 22.08.2019, 09:30
3. Toll

Wenn die Polen anstatt ewiges Opfer auch mal Täter sein wollen, sollte man sie lassen.
Dass Polen Deutschland für zu wenig Militär kritisiert, ist auch ein Novum. Entgegen ihrem ständigen Gejammere haben sie offenbar doch keine Angst vor den Deutschen.
Allerdings scheint mir die polnische Lernfähigkeit insgesamt verbesserungswürdig. 2003 zog man mit den USA in den Irakkrieg in der Hoffnung auf Visafreiheit für Polen bei USA Reisen. Die gibt es bis heute nicht.

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Wigritz 22.08.2019, 09:30
4. Was geht den das denn an.

Wenn er Krieg mit Russland will, wird das so enden wie bisher in der Geschichte: mit der Auflösung Polens.

Deutschland sollte sich nicht von den polnischen Nationalisten instrumentalisieren lassen, sondern den Weg des Friedens gehen. Als das zwischen 1950 bis 1990 der Fall war, blühte Deutschland. Erst als die Regierungen sich an den US-Angriffskriegen beteiligte, schwand der Wohlstand und die Achtung vor Deutschland.

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Post-postfaktisch 22.08.2019, 09:31
5. Ok, ok....

dann stellen wir einfach mal die EU Zahlungen ein aus denen Polen seit Jahren, anschließend rechnen wir noch die Kosten gegen, die wir für Frieden ausgeben statt für Krieg, z.b. indem wir uns um die Opfer von Vertreibung und Kriegen kümmern. Dann darf uns die in dem Punkt ignorante polnische Regierung gerne was überweisen und davon kaufen wir dann irgendwas, womit wir demnächst wieder irgendwo eingreifen können, um eine ungerechte Weltwirtschaft abzusichern... Solange das nicht passiert möge sich der Wadenbeißer der USA bitte um polnischen Umweltschutz kümmern.

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andrehe 22.08.2019, 09:38
6. Souveränität

Wir werden nicht mit anderen Ländern über unseren Haushalt diskutieren, das ist ganz allein unsere Sache. Um nicht noch weitere Failed States und Kriegsflüchtlinge zu produzieren, sollten wir aus der NATO austreten und keine Auslandseinsätze mehr planen. Ramstein muss geschlossen werden, da von dort Drohnen gesteuert wurden, die Zivilisten getötet haben. Die Atomwaffen müssen raus, wir wollen keine Zielscheibe mehr sein. Kooperation statt Konfrontation lautet die Devise. Allenfalls sollten wir an UN-Blauhelm-Missionen teilnehmen, z. B. um den Regenwald in Brasilien zu schützen. So wie ich Bolsonaro verstanden habe, hilft bei ihm kein Appeasement. Nach Strafzöllen und Sanktionen wäre das der letzte Schritt, um den Regenwald, der uns allen gehört, zu bewahren. Er brennt gerade lichterloh, da dort viele Feuer gelegt worden sind. Und die Feuerwehren wurden durch Bolsonaro reduziert.

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varesino 22.08.2019, 09:41
7. Polen der Pufferstaat

Ach Polen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pufferstaat
Es ändert sich nichts, auch als NATO-Mitglied bleibt Polen ein Pufferstaat mit allen Konsequenzen, daran ändert auch die Höhe des deutschen Wehretat nichts.

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spmc-12355639674612 22.08.2019, 09:42
8. Ich fürchte nur,

dass die 1,36% von Deutschland in absoluten Zahlen ca. das Fünffache der polnischen 2% vom BIP sind. Das sollte man in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt lassen.

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BellSouth 22.08.2019, 09:42
9. "Positionspapier zur Europ. Verteidigungsunion"

Es ist interessant, dass gerade den Polen nichts besseres einfällt als sich zu Vasallen der Amerikaner machen zu lassen! Anstatt sich endlich zu Europa zu bekennen, bekennt man sich in Verbindung zur EU lieber nur dem schnödem Mammomn. Es ist ein Trauerspiel was sich ehemalige Ostblockstatten herrausnehmen und auf alles was demokratische Werte betrifft mit Füßen tritt. Die EU benötigt ein eigenen starkes gemeinsames Militärbündnis und nicht ein überholtes und aus dem kalten Krieg stammendes selbstherliches der amerikanischen Waffenlobby! Wie wichtig ein souverän eigenes Bündnis ist, verdeutlich die Aggresions- und Hegemonie-Politik von Trump an Beispiel aktuell Grönland und Huawei. Wer schützt uns eigentlich vor den Amerikanern oder einem durchgeknallten Borris Johnson, wenn nicht die Europäer selbst? Es wird Zeit das diese Europäische-Verteidigungs-Union endlich Realität wird, da dadurch sich auch zeigen wird wer sich WIRKLICH zu Europa bekennt.

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