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Nato-Strategie für Osteuropa: Ratlos gegen Russland
AFP

Die Nato stationiert Truppen in Osteuropa, um die Region vor Aggressionen aus Russland zu schützen. Doch was würde im Ernstfall passieren?

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Frida_Gold 08.07.2016, 21:14
20.

Mir kann doch keiner erzählen, dass die NATO wirklich davon ausgeht, dass Russland NATO-Partner überfällt. Das ist doch ausgemachter Quatsch. Russland ist nicht ohne, aber strunzdoof ist Putin auch nicht.

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spon-facebook-10000016800 08.07.2016, 21:15
21. Baltikum und Bürger russischer Nationalität

Es wird immer wieder vergessen, dass ein großer Teil der Bevölkerung des Baltikums russischer Nationalität (und teilweise russische Paßinhaber) sind.

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macb 08.07.2016, 21:16
22. Hört sich ja toll an-aber

Die Russen mögen ja gute Verteidigungs-/Angriffsstrategien haben,aber hinter all dem stehen Menschen und die unterbezahlten und zum Alkoholismus neigenden russischen Soldaten werden wohl kaum noch einmal ihr Leben für ideologischen Schwachsinn opfern wollen und im Westen sieht es nicht besser aus.Ich würde mich sofort krankschreiben lassen und mit Sicherheit nicht wieder Richtung Sibirien marschieren.Viele Idioten würde Frau von der Leyen nicht mobilisieren können.....

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Zaunsfeld 08.07.2016, 21:17
23.

Zitat von mike_virgil
Was soll der Quatsch? Die Russen könnten in Osteuropa einmarschieren? Und wenn die das tatsächlich vor hätten, dann halten die Truppen sie auf? Im Ernst? So ein Blödsinn... Selbst WENN die Russen Osteuropa besetzen würden, dann würden massive Sanktionen sie nach ein paar Jahren wieder raus treiben. Aber immerhin wäre dann das einst besetzte Land intakt. Versucht man eine Besetzung mit Truppen entgegen zu wirken, ist das zu verteidigende Land komplett platt.
Nein. Ein offener oder verdeckter Einmarsch russischer Truppen in einen osteuropäischen NATO-Staat hätte einen umfassenden Nuklearschlag gegen Russland zur Folge, was wiederum einen Nuklearschlag Russlands gegen die NATO zur Folge hätte.

Die multinationalen NATO-Truppen in Osteuropa dienen lediglich dazu - und das sagt die NATO ja auch ganz offen - dass bei einem Angriff der Russen auf eines dieser Länder sofort und automatisch Soldaten ALLER NATO-Staaten involviert wären und damit dann auch sichergestellt ist, dass die NATO auch als Ganzes antwortet und nicht vielleicht einige NATO-Staaten auf die Idee kämen, sie wären ja nicht betroffen.
Die Stationierung dieser multinationalen Truppen dient also dazu, den inneren Zusammenhalt und das Füreinandereinstehen aller NATO-Mitglieder für alle anderen zu festigen und zu sichern.
Ein Militärbündnis braucht so etwas. Das war damals im Warschauer Pakt so und war damals in der NATO so und heute ist es in der NATO immer noch so. Der Unterschied ist nur, dass Russland heute keine nennenswerten Verbündeten mehr hat, sondern sowohl militärisch als auch wirtschaftlich quasi alleine dasteht.

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soundwaves 08.07.2016, 21:17
24. Es ist erschreckend

Zum Streiten gehören halt immer mindestens zwei Parteien... Leider zeigen schon etliche Beiträge im SPON von z.B. Herrn Bidder als Berichterstatter oder von den gleichen üblichen Foristen doch deutlich, dass gewisse Menschen gar nicht fähig sind, dies zu verstehen und sich in verschiedene Sichtweisen hineinzudenken... Denn wenn man sich die Lage mal genauer anschaut, wird schnell klar, dass es hier kein Gut/Böse oder Schwarz/Weiss gibt... Aber solange solch engstirnig Subjekte, wie wohl auch ein Herr Bidder mit seiner Berichterstattung, meinen, die "Schuld" an dieser Situation sei nur von einer Seite herbeigeführt, denen ist nicht mehr zu helfen... Weitaus trauriger erscheint mir, was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass fast in allen Medien fast ausschließlich solche Personen die Berichte verfassen, wenn man diese Einseitigkeit der Darstellung erkennt.

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Zaunsfeld 08.07.2016, 21:18
25.

Zitat von unknownusergold
Man versucht endlich mal aufhören gegen Russland zu bashen und versucht Frieden zu schließen ! Russland hat schon mehrmals angedeutet, dass sie dafür bereit sind. Das jedoch nicht aus Angst.
Russland muss sich nur aus der annektierten Krim und aus der Ostukraine zurückziehen. Dann herrscht auch wieder Frieden. Ist doch gar nicht so schwer.

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Zaunsfeld 08.07.2016, 21:23
26.

Zitat von ernsst-august
Steinmeier hat recht:Der Westen,sprich die USA,haben -im Gegensatz zu Russland-seit 1945 unentwegt Krieg gefuehrt.
Korea-Krieg, Vietnam-Krieg, chinesisch-sowjetischer Grenzkrieg, Afghanistan-Krieg der 80er Jahre, Georgien-Krieg, erster und zweiter Tschetschenien-Krieg, Russich-ukrainischer Krieg in der Ost-Ukraine und Annexion der Krim, Bürgerkrieg in Syrien .... alles Kriege, in denen Russland ja so überhaaaaaupt nicht beteiligt war ....

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bahnfrank 08.07.2016, 21:25
27. Merkwürdig

Da wird vor einigen Tagen die 60 jährige Friedenszeit in Europa gefeiert. Alles vergessen was uns der Krieg gebracht hat. 40 Jahre zwei deutsche Staaten. Das wir wieder EIN Deutschland sind ist auch der 2 plus 4 Verhandlungen zu verdanken. Dort wurde festgelegt, dass sich die NATO beim Beitritt der DDR NICHT weiter nach Osten aussehen soll. Alles vergessen in den 25 Jahren. Was ist das für eine Politik von einer ostdeutschen Kanzlerin, die auch noch russisch sprechen kann. Wir verkommen zu einem Vassalenstaat. Die bilden sich doch nicht wirklich einen Krieg zu gewinnen. Das bedeutet den Untergang der Menschheit. Einstein hatte recht!

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hans.lotz 08.07.2016, 21:28
28. Sie wissen nicht was sie tun.

Ein gefährliches Armutszeugnis. Sie suchen den Weg und wählen in Ermangelung von fachlicher und geistiger Flexibilität wieder den alten Weg der Abschreckung. Übersehen dabei, dass Abschreckung und Provokation nicht weit voneinander entfernt liegen. Oder ist es gar gewollt? Ein Krieg nimmt keine Rücksicht auf Wahltermine. Ein Webfehler der Demokratie ist, dass man die Scharfmacher und Kriegstreiber bestenfalls erst dann los wird, wenn die Bomben schon gezündet.

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christiewarwel 08.07.2016, 21:28
29. Ahhh !!!!!!!!!!!!!

Unglaublich, da haben wohl einige den letzten Schuß nicht gehört! Lieber tot als rot, oder was? Wirklich unfaßbar, unbegreiflich. Wenn hier einer provoziert, dann die Nato, angefangen mit ihrer Osterweiterung wider den Abmachungen mit Rußland, über die Errichtung des Raketenschirms, bis hin zu den derzeitigen Manövern. Und wenn sich hier einer gerne mal zu völkerrechtswidrigen Angriffen hinreißen läßt, dann nicht Rußland, sondern die USA. Und wir Deutschen (u.a.) machen diese Idotie auch noch mit. Ich faß es nicht. Was für ein Wahnsinn! Dabei werden selbst die Amis Rußland bald händeringend brauchen -wenn die Situation im Pazifik weiter eskaliert.

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