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Nato-Treffen: So viel Störpotential wie nie
REUTERS

Nur kein neuer Streit! Die Choreographie zum 70. Jubiläum der Allianz steht, doch was sie wert ist, wird sich in den kommenden beiden Tagen beim Nato-Treffen in London erst zeigen.

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darthmax 03.12.2019, 11:17
1. Geschichte

der NATO ist vor 20 Jahren ihr eingeschworener Gegner abhanden gekommen und es bewundernswert , wie lange sie sich über die Zeit gerettet hat.
Ob nun obsolet ( Trump ) oder Gerirntot ( Macron ) , es muss über den eigentlichen Sinn wieder neu nachgedacht werden.
Ist die NATO ein Bündnis von demokratischen Staaten und zu welchem Zweck dient sie, soll sie die Interessen der USA , Frankreichs, der Türkei sichern oder ist es ein originäres Verteidigungsbündnis, das nicht im Hindukusch die Freiheit verteidigt.
Die Wahrscheinlichkeit eines Atomkrieges mit Russland ist in weite Ferne gerückt, ein Restbedrohungspotential ist durch grosse russische Bevölkerungsanteile in baltischen Staaten sicherlich vorhanden, das ist aber mehr potitisch durch Integration zu lösen.
Ist die NATO für Weltpolitik zuständig um den Völkern Demokratie zu bringen, bei Mitgliedern , in denen Demokratie nicht auf das Schild geschrieben steh, ist die NATO als Friedenstruppe weltweit einsetzbar.
Es geht also um die Zielsetzung und nicht darum einen Gegner zu finden..,

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hele44 03.12.2019, 11:18
2. Diktatoren

Wer weiss, welcher Eklat droht?
Trump wird sich weltmännisch,konsiliant und als Führungspersönlichkeit präsentieren wollen.-und fast jeder wird vermeiden wollen, ihn zu kritisieren- um ihn ruhigzustellen, auch wenn er sicher ein Fettnäpfchen finden wird, in das man treten kann.
Erdogan wird wie so oft poltern und seine Rolle als Verwalter der Flüchtlingsströme hochspielen,um mehr Geld zu bekommen, und um seine Invasion in Nordsyrien zu rechtfertigen, zum "Wohle" der Flüchtlinge.
Macron wird weiter eine von den USA unabhängige Europäisierung der Armeen vorantreiben wollen.
Johnson wird am Rand zuschauen genau so wie die deutsche Vertretung.

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taglöhner 03.12.2019, 11:35
3. Spannend

Einerseits hat er den Auftrag, die NATO zu zersetzen, andererseits muss er daheim Eindruck machen, um vom Impeachment abzulenken.

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eugler 03.12.2019, 11:41
4. NATO muss weg!

Mal abgesehen, dass die größten Bedrohungen der Welt von der NATO ausgehen und sie derart viele Kriege wider die UN-Charta geführt hat, fehlt ihr schlichtweg ein Grund zur Existenz.

Was tut eine Organisation die ohne Grundlage existiert? Sie schafft sich neue Feinde und gefährliche neue Konflikte. Die NATO ist der Hauptgrund für kriegerische Konflikte in der heutigen Zeit. Wir müssen sie überwinden, um endlich eine prosperierende Welt zu erreichen.

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Ottokar 03.12.2019, 11:45
5. Es ist doch immer das gleiche

Frankreich, nun speziell Macron, kann es nicht verknusen das Frankreich trotz aller Bemühungen wie EWG, EU und dem Euro immer noch nach Deutschland eine zweite Geige spielt und spielen wird. Er versucht krampfhaft das zu ändern und bekommt dabei immer mehr Ablehnungen zu spüren. Deutschland schafft die, vielgeschmähte schwarze Null und Frankreich häuft immer mehr Staatsschulden an. Frustrierend.

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Schartin Mulz 03.12.2019, 11:46
6. Naja,

die Tiraden von Trump oder Macron gehören zur freien Meinungsäußerung dazu.
Das wirklich ernsthafte Problem ist, dass die Türkei als NATO-Partner einfach in Syrien einmarschiert. Andererseits ist es natürlich schwer, die Türkei da zu disziplinieren, denn auch die USA hatten ja noch ein Problem damit, ohne Absprachen irgendwelche Militäreinsätze zu beginnen. Da kann man ja schwer bei der Türkei plötzlich strengere Maßstäbe anlegen.
Im Grunde sind die Probleme der NATO nicht neu. Sie sind nur offensichtlicher als früher. Was auch eine Chance sein kann.

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seneca55 03.12.2019, 11:53
7. NATO feiert IHR 70-JÄHRIGES in LDN mit Danaer-Geschenken?

Der quasi Oberbefehlshaber, US-Pres. TRUMP findet die NATO obsolet.
Der franz. Pres. MACRON findet sie gar "hirntot".
Der türk. Präs. ERDOGAN paktiert bereits mit dem "Feind" Russland in Waffenrüstung, Erdgaz-Transit und Syrienpolitik wie IRAN und gegen die kurd. US-Bundesgenossen. resp. auch gegen Israel und unterstützt die HAMAS.
Deutschland will möglichst nirgendwo mitmachen und fährt lieber die eigene Armee zuvor auf Schrott.
Griechenland und Zypern fühlen sich vom NATO-Partner Türkei massiv bedroht und fordern das Einschreiten der NATO
Polen und Balten wollen mehr praktizierte Kampf- und Gefechtsbereitschaft der NATO-Partner gegen den "Feind"
Russland. Es ist wirklich kein schönes Geburtstagsfest für die NATO, oder?

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docker 03.12.2019, 11:59
8. Sehr informativer Artikel !

In letzter Instanz ist Macron der letzte verbliebene Europäer, der Demokratie und Stärke verbinden kann. Was gebraucht wird, ist ein neuer GS der NATO. Stoltenberg laviert sich derart durch die politische Landschaft, dass Frau Merkel wahrscheinlich vor Neid erblasst.
Ein neuer GS muss als erste Amtshandlung unterstützen, dass Erdogans (sollte nicht eingeladen sein) Türkei aus Gründen des gebrochenen Völkerrechts aus der Nato entfernt wird. Bis dorthin werden die Grenzen Europas wieder Grenzen sein und Erpressung fällt ins Wasser. Und keine Angst : Putin wird Erdogan zwar Waffen verkaufen, ihn aber nicht unter Russlands Fittiche nehmen.

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Beat Adler 03.12.2019, 12:09
9. NATO muss weg = massive atomare Aufruestung.

eugler Heute, 11:41
4. NATO muss weg!
Mal abgesehen, dass die größten Bedrohungen der Welt von der NATO ausgehen und sie derart viele Kriege wider die UN-Charta geführt hat, fehlt ihr schlichtweg ein Grund zur Existenz.

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NATO muss weg = massive atomare Aufruestung.

Wer die NATO "abwickelt", sorgt fuer massive, atomare AUFRUESTUNG! Polen, Tuerkei und auch die Ukraine ruesten sofort atomar nach.

Einen echten Bevoelkerungsschutz plus eine konventionelle Armee zur Abschreckung kostet viel, viel, viel mehr wie die heutige Mitgliedschaft bei der NATO. Wer diese Kosten im Fall der Faelle, der Aufloesung der NATO nicht tragen will, schreckt mit eigenen Atomwaffen ab.

Die NATO schreckt ab. Deswegen wird der Frieden erhalten.
mfG Beat

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