Forum: Politik
Nato-Treffen zu Russland und Syrien: Strategielos in die Krise
AP

Die Nato findet keine Antwort auf Russlands Großmachtgehabe. Zu erratisch verhält sich der Kreml in Syrien, zu uneins ist der Westen. Nun soll die Stärke der Eingreiftruppe verdoppelt werden. Ein Symbol, mehr nicht.

Seite 31 von 42
managerbraut 09.10.2015, 02:30
300. Die Syrien - Nahost Krise

besteht seit Assad keine demokratischen Wahlen akzeptierte. Demos oppositioneller mit Waffengewalt niederschlagen ließ und Syrien in einen Bürgerkrieg gegen das eigene Volk stürzte, wie anschleißend sich der Westen, die USA - Frankreich - England - Saudi Arabien - Emirate - Türkei militärisch einmischten.
Russland nimt für sich das gleiche Recht, wie die westliche Allianz in Anspruch als Verbündeter Syriens Assad erwünschte Hilfe, militärische Unterstützung zu leisten. Die seit 1.5 Jahren bestehende Syrien Krise mit über 200 000 Opfern ist mit dem Eingreifen Russlands keineswegs schlimmer geworden.
Nur die westliche Allianz ist in ihrer militärischen Strategie - Bewegungsfreiheit, wie politischen Interessen an Syrien, wie der ganzen Region durch Russlands auftreten stark eingeschränkt.
Das, dies den USA - Türkei - Saudis und weitere Staaten der Allianz stört, mißfällt versteht sich von selbst. Russland spuckt den Westen in die Suppe und zeigt dem ganzen Westen - Nato wozu es trotz Sanktionen höchst effektiv, gefährlich militärisch fähig ist.
Bedenkt man, das ein Marschflugkörper der US Army BGM-109 Tomahawk zwischen 800 000 bis 1.1 Million Euro kostet, versteht man warum Militärs gleich welcher Seite Marschflugkörper nur gegen sorgsam ausgewählte Ziele einsetzen und nicht massenweise abfeuern. Das die russische Marine tagelang Marschflugkörper abfeuert und einsetzt, zeigt die Wirkungslosigkeit aller verhängten Sanktionen der EU - Deutschlands gegen Russland.
Die Munitionsbunker Russlands scheinen bis unters Dach mit modernsten zielsuchenden Bomben - Raketen - Marschflugkörpern - Atomsprengköpfen gefüllt zu sein und an Nachschub, wie sogar Neuentwicklungen scheint es Russland ebenso nicht zu mangeln.
Das läßt alle Sanktionen lächerlich erscheinen!

Beitrag melden
seltenblöd 09.10.2015, 03:02
301. was erlauben Putin?!

Was wäre das Rezept, wenn Rußland nicht eingegriffen hätte? Der Konflikt (Bürgerkrieg) dauert seit 2011 an und wenn Assad im Jahr 2013 gestürzt worden wäre, wie es sich seinerzeit in der Presse andeutete, hätte Rußland nichts dagegen tun können. Doch er hat sch wider Erwarten gehalten. Der Westen hatte nun keine Antwort. Bodentruppen will niemand schicken, auch nicht gegen den IS, und Luftangriffe reichen nicht. Was sollte also nun in Syrien nach Meinung der NATO geschehen? Im Grunde sollten sie doch froh sein, dass sie ihr ganzes Versagen in Form von Anschuldigen nun auf Putin projizieren können.

Beitrag melden
K_M 09.10.2015, 03:27
302. Kriegstreiber / Kriegsverbrecher USA und NATO

Großmachtgehabe Russlands?
"Erst die Annexion der Krim, dann der Krieg in der Ostukraine, jetzt die massive Intervention in Syrien. Putin agiert, die Nato reagiert."
Krim bzw. Ukraine sind die Folgen des, von den USA initiierten und am Ende gewaltsam durchgeführten, Sturzes einer legitimen Regierung, mit dem Ziel Russland, als auch Europa wirtschaftlich und politisch zu schädigen.
Ein geeintes Europa, in enger wirtschaftlicher u. politischer Kooperation mit Russland, wird von den USA als Bedrohung gesehen.
Bei Syrien verhält es sich ähnlich. Eine vermeintlich, friedliche Opposition wird von den USA unterstützt und dazu getrieben gewaltsam die bestehende Ordnung zu zerstören.. Das Ziel Syrien und die gesamte Region zu destabilisieren.
Russland ist die einzige Nation die nach dem geltenden Völkerrecht in Syrien militärisch agieren darf.
NATO und europäische Regierungen zeigen sich nur noch als Handlanger der kriegstreibenden USA.

Beitrag melden
H.Wiest 09.10.2015, 03:36
303. Spiegelpropaganda der übelsten Sorte

Die Krim wurde nicht annektiert. Wer sich das Gutachten des EuGH zum Sezessionsrecht der Völker durchliest, das anlässlich der Jugoslawienkrise durch den EuGH angefertigt wirde, wird feststellen, dass das Referendum der Krim, sich von der Ukraine loszulösen, völkerrechtlich zulässig war.
Es gibt keinen Sachgrund für eine unterschiedliche völkerrechtliche Bewertung der Sezession von Kroatien gegenüber der Krim, die schon immer russisch war und damals undemokratisch und völkerrechtswidrig der Ukraine zugeordnet wurde.

Wenn jemand Großmachtgehabe demonstriert, sind das die USA und die NATO. Wer hat jemals fremde Länder völkerrechtswidrig angegriffen? Wer hat ein fast lückenloses aggressives Militärstützpunktsystem fern vom eigenen Kontinent um ein einzelnes Land aufgebaut? Wer finanziert in vielen Ländern rechtswidrige Putsche zum Sturz gewählter und damit regulärer Regierungen (z.B. Chile, Panama, Ukraine)?

Damit ist der Aggressor und Weltterrorist Nr. 1 eindeutig entlarvt.

Beitrag melden
K_M 09.10.2015, 03:43
304. Kriegstreiber / Kriegsverbrecher USA und NATO

Großmachtgehabe Russlands?
"Erst die Annexion der Krim, dann der Krieg in der Ostukraine, jetzt die massive Intervention in Syrien. Putin agiert, die Nato reagiert."
Krim bzw. Ukraine sind die Folgen des, von den USA initiierten und am Ende gewaltsam durchgeführten, Sturzes einer legitimen Regierung, mit dem Ziel Russland, als auch Europa wirtschaftlich und politisch zu schädigen.
Ein geeintes Europa, in enger wirtschaftlicher u. politischer Kooperation mit Russland, wird von den USA als Bedrohung gesehen.
Bei Syrien verhält es sich ähnlich. Eine vermeintlich, friedliche Opposition wird von den USA unterstützt und dazu getrieben gewaltsam die bestehende Ordnung zu zerstören.. Das Ziel Syrien und die gesamte Region zu destabilisieren.
Russland ist die einzige Nation die nach dem geltenden Völkerrecht in Syrien militärisch agieren darf.
NATO und europäische Regierungen zeigen sich nur noch als Handlanger der kriegstreibenden USA.

Beitrag melden
Loewe_78 09.10.2015, 03:54
305.

Zitat von Reza Rosenbaum
Die US-Amerikaner haben das mittlerweile immerhin verstanden und sehen sich derzeit nach neuen Freunden im pazifischen Raum um, weil sie genau wissen, dass das tranatlantische Buendnis am Stock geht.
Wer die US-Amerikaner als Froinde hat, der braucht keine Feinde mehr.
Fragen Sie doch die amerikanischen Ureinwohner nach dem Freundschaftsverständnis des hochgelobten Washington. Er hat eigens einen Staat gegründet, um den Vertrag des Königs, für den er einst Seit an Seit mit den Ureinwohnern kämpfte, brechen zu können. Den Vertrag, der den Ureinwohnern Frieden und Land versprach im Gegenzug zur Unterstützung gegen die Franzosen. Und bis heute wird Washington für seinen Vertragsbruch hoch geehrt und als Idol für die Jugend verkauft. Nein, eine Freundschaft und ein daraus resultierender Vertrag mit einer amerikanischen Regierung ist das Papier nicht wert, auf dem er geschrieben steht - da steht "wir ergreifen euern kleinen Finger" und weg ist der Arm. Das spricht sich auch im pazifischen Raum herum.

Beitrag melden
Loewe_78 09.10.2015, 03:56
306.

Zitat von Teelicht
Wie professionell ist es ein Flugzeug mit 298 Zivilisten über der Ukraine abzuschießen?
Da fragen Sie mal die Urkainer. Die sind da ja wirkliche Spezialisten drin, haben die schon zweimal hinbekommen.

Beitrag melden
Loewe_78 09.10.2015, 04:00
307.

Zitat von Teelicht
Genau wie Assad gemäß Völkerrecht auf friedliche Demonstranten schießen lies, Kinder und Familien mit Giftgas (Sarin) völkerrechtlich umbringen ließ, gemäß Völkerrecht Fassbomben aus russischen Hubschraubern in Wohnviertel abwirft, so dass völkerrechtlich halb Syrien nach Deutschland flüchtet.
Nichts von alldem ist schlüssig bewiesen. So hätten Assads Leute dann auch auf sich selbst geschossen (mit Scharfschützen), vor dem Giftgasangriff wurden in der Türkei Mitglieder der "gemäßigten Opposition" erwischt -mit Sarin - und "Fassbomben" heißen "Fliegerbomben", wenn US-Airforce draufsteht.

Beitrag melden
Loewe_78 09.10.2015, 04:03
308.

Zitat von LeonLanis
Die erste Reaktion der USA ist natürlich Wut und Empörung. Das ist leicht nachvollziehbar. Aber jetzt sind sie am Zug. Bedenklich ist nur, dass hier Amateure gegen Profis spielen.
Sie haben was übersehen: Scheinbar hat die USA das Tempo verloren und kann nur hastig nachziehen - also Züge machen, die dem Gegner in die Hände spielen.

Sonst wäre es nicht so ruhig. Man sucht verzweifelt.

Beitrag melden
Loewe_78 09.10.2015, 04:09
309.

Zitat von jörg seifert
Eine Ergänzung noch: All das hätte Putin viel früher haben können. Wieso hat er solange gewartet?
Er musste warten, bis Assad ihn zur "Hilfe" ruft.
Ferner musste der Eindruck entstehen, dass wirklich alle diplomatischen Mittel erschöpft seien.
Dann hat sein Gegner in der Region massiv Geld und Sachmittel "investiert", um ein Heer aufzubauen. Da wollte man natürlich warten, bis a) sich jeder dem Heer angeschlossen hat, der irre genug ist, das zu tun b) das Geld und die Sachgüter auch alle angekommen sind, um den Gegner mit einem Zug maximal möglich zu schwächen.

Beitrag melden
Seite 31 von 42
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!