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Nato-Übung in Norwegen: Bundeswehr zieht positive Bilanz
DPA

Die Bundeswehr ist mit dem Verlauf der Nato-Übung in Norwegen zufrieden, sieht aber auch Verbesserungspotenzial. Für Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus gehört dazu auch eine bessere Ausstattung.

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rainercom 09.11.2018, 06:14
10. Es ist alles wie seit Jahrzehnten

Ich in den 70gern bei den Verein habe damals nach jeder Übung schon gehört wie prima alles gelaufen ist.
Wurde so gemacht,denn die Vorgesetzten wollten nichts anderes hören.

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Kurt2.1 09.11.2018, 09:18
11. #8

Zitat von yvowald@freenet.de
Die SPD hätte politisch punkten können, wenn sie sich konsequent gegen dieses NATO-Manöver in Norwegen gestellt hätte. Die NATO darf der Russischen Föderation nicht zu sehr "auf den russischen Pelz rücken". Zu sehr ist Russland bereits von NATO-Staaten umzingelt. Warum vertritt die SPD also keine anti-militaristische Politik und stellt die deutsche "Kriegsministerin" ins Abseits?
Es reicht völlig aus, wenn die Linken der deutschen Politik ständig in den Rücken fallen. So weltfremd ist die SPD in dieser Beziehung noch nicht. Ich habe keine Lust, wegen der ideologischen Verblendung linker Träumer auf die Russen oder auf wen auch immer, reinzufallen. Dieses Land braucht, wie jedes Land, ein starkes und ein funktionierendes Militär. Es muss seine Möglichkeiten ausprobieren.
Es sind wohl eher die russischen Anrainer, die unter den NATO-Schirm flüchten, als dass sich die NATO anbiedert. Russland gab in der jüngeren Vergangenheit ausreichend Anlass, ihm zu misstrauen.

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yvowald@freenet.de 09.11.2018, 09:36
12. Agressor war immer der Westen

Zitat von Kurt2.1
Es reicht völlig aus, wenn die Linken der deutschen Politik ständig in den Rücken fallen. So weltfremd ist die SPD in dieser Beziehung noch nicht. Ich habe keine Lust, wegen der ideologischen Verblendung linker Träumer auf die Russen oder auf wen auch immer, reinzufallen. Dieses Land braucht, wie jedes Land, ein starkes und ein funktionierendes Militär. Es muss seine Möglichkeiten ausprobieren. Es sind wohl eher die russischen Anrainer, die unter den NATO-Schirm flüchten, als dass sich die NATO anbiedert. Russland gab in der jüngeren Vergangenheit ausreichend Anlass, ihm zu misstrauen.
Die Darstellung von "Kurt2.1" entspricht in vollem Umfang dem, was wir Deutsche und die übrigen Europäer denken sollen. Sowohl die Regierenden als auch die Mainstream-Presse blasen in dieser Hinsicht ins gleiche Horn.Warum sollte der "Deutsche Michel" denn nur Russland mißtrauen? Was ist mit den USA?
Die USA waren es, die einen Atomkrieg führten, in dem ein US-Präsident zwei Atombomben über Japan abwerfen ließ. Der Vietnam-Krieg zeigte die ganzen Greuel des US-Militärs in Fernost.
Die USA haben den iraktischen Staat in Grund und Boden gebombt. Alles schon vergessen?
Interessaant ist, daß von interessierter Seite immer nur der Russischen Föderation Kriegsgelüste unterstellt werden. Dabei gilt mittlerweile als erwiesen, daß selbst die frühere Sowjetunion zu keiner Zeit einen Angriffskrieg gegen den Westen im Schilde führte - im Gegenteil. Ohne atomare Gegenbewaffnung wäre die NATO unter Führung der US-Streitkräfte seinerzeit in das Gebiet des Warschauer Paktes einmarschiert, um auch die angeblich "kommunistischen" Länder für den Kapitalismus dienstbar zu machen. Alles schon vergessen?

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karlsiegfried 09.11.2018, 18:51
13. Ganz toll

Zu bedenken ist, wenn das Manöver ein Ernstfall gewesen wäre, wäre dann auch noch gejubelt worden?

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