Forum: Politik
Nato und Russland: Das zweifelnde Bündnis
DPA

Die Nato könne in der Ukraine-Krise "auf jede Entwicklung angemessen reagieren", sagt Verteidigungsministerin von der Leyen öffentlich. Intern dagegen zweifelt das Bündnis nach SPIEGEL-Informationen an der eigenen Stärke. Die Debatte über mögliche Konsequenzen beginnt.

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johram 18.05.2014, 21:03
110. Man ....

Man muss nur oft genug das Thema erwähnen bis es allgemein normal angesehen wird. Vor einem Jahr könnte man sich solche Artikel nicht vorstellen. Jetzt ist dies ein dritter innerhalb von zwei Monaten im Bezug auf Nato, Aufrüstung und Gefahr aus Russland

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maburayu 18.05.2014, 21:05
111.

Zitat von Nandiux
Eine Phantomdebatte, weil Russland sowieso nicht in der Ukraine einmarschieren wird. Wir brauchen auch sicher keine neue Aufrüstung.
Hoffen wir es, aber ich habe das gleiche über die Krim behauptet. Muss ich mal gestehen, da lag ich daneben.

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togral 18.05.2014, 21:05
112. optional

Willst du Frieden so rüste für den Krieg. Das ist eine einfache aber immernoch wahre Aussage. Eine Nation die sich nicht verteidigen kann ist ein Spielball fremder Mächte. Die Frage lautet daher nicht ob und wann und was Russland tut sondern ist die Bundeswehr in der Lage ihren von der Verfassung und der Politik auferlegten Aufgaben zu übernehmen, ja oder nein? Wer mit nein antwortet, was jeder tun müsste der ein wenig Ahnung von der Materie hat der muss sich überlegen welche Größe und und welche Ausrüstung die Bundeswehr braucht um ihre Arbeit zu erledigen. Das hat nichts mit ominösen Verschwörungen der Rüstungsindustrie zu tun. Ob man es will oder nicht, es wird der Zeitpunkt kommen an dem auch deutsche Soldaten kämpfen müssen und ich bin der Meinung das sie dann die bestmögliche Ausrüstung haben sollten um möglichst auch heil aus der Sache wieder herauszukommen. Dafür bräuchte es aber mal eine richtige Bundeswehrreform und kein Sparpaket getarnt als Reform wie es in den letzten Jahren der Fall war.

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smolnyj39 18.05.2014, 21:05
113. Wenn man

Bedenken wie das alles anfing. Ein Partei voll Assoziationen mit anderer Partei nicht unterschreiben (zu recht). Darauf organisiert gegen Partei ein Putsch, obwohl in einem Jahre hätte man ein EU treu Partei installieren können und dann Assoziirung unterschreiben. jetzt sprechen wird über den Krieg.

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knieselstein 18.05.2014, 21:07
114. Tja, sieht momentan

so aus, als wäre die "Friedensdividende" doch wohl aus der Substanz bezahlt worden ....

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lilioceris 18.05.2014, 21:09
115. Ich kann Ihre Argumentation verstehen,

Zitat von teacher20
Schon vor Jahren hat die Bundesrepublik versprochen, die Rüstungsausgaben auf 2% des BIP zu erhöhen. Seitdem ist nichts passiert. Die Berliner Sicherheitspolitik ist Ankündigungspolitik und heiße Luft. Man denkt nicht einmal daran, den Versprechungen auch Taten folgen zu lassen. Ausgerechnet die Verteidigungsministerin desjenigen Staates, der in der NATO als unsicherer Kantonist gilt, behauptet nassforsch, das Bündnis sei auf alle Eventualitäten eingerichtet. Stillschweigend (die Bundesrepublik ist ja nicht das einzige europäische NATO-Mitglied, das seine Verteidigung vernachlässigt) glaubt man wohl, dass die Amerikaner im Falle eines Falles für die Europäer die Kastanien aus dem Feuer holen werden, schon aus Eigeninteresse. Man sollte eine solche Einstellung nicht einfach nur als Vasallentum gegenüber den USA interpretieren. Dahinter steckt auch eine gewisse europäische „Cleverness“ (wenn das Ganze auch nichts mit Bündnissolidarität zu tun hat (die USA tragen ca. 75% der gesamten Verteidigungslasten der NATO). Eine Verteidigungspolitik, die nur darauf baut, dass man ja (noch) nicht angegriffen wird (wenn man schön brav ist), ist eine Lachnummer. Viele Foristen scheinen das nicht zu begreifen.
wenn ich mir vorstelle, dass Sie ein Lobbyist der Rüstungsindustrie sind. Was haben die USA doch für einen Terror gemacht (mit einem gewissen Recht), als die Sowjetunion Raketen auf Kuba stationieren wollte. Jetzt dürfen Sie gern dieses Szenario auf Osteuropa übertragen. Absolute Sicherheit gibt es nirgendwo und für keinen. Ich habe hohen Respekt vor diesem russischen Oberst Petrov, der sich geweigert hatte, einen Atomalarm auszulösen. Respekt! Ob ein Amerikaner auch so gehandelt hätte? Ich bin mir nicht sicher.

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lantelme.import 18.05.2014, 21:10
116. Polnische Paranoia

Zitat von maddyn19909
Es stimmt mich echt traurig wie man der meinung sein kann das die anreinerstaaten nicht von russland bedroht werden. Ich habe familie in Polen und kann deswegen ein bruchteil der dort herrschenden Stimmung zu dem Thema einfangen. Russland wird als Bedrohung gesehen aber solange man nur weit genug vom ort des geschehens weg wohnt und in der vergangenheit keine besatzung durch russland miterleben musste( Ein teil deutschland zumundest nicht) kann man sich ja alles schönreden.
... und mich stimmt echt traurig, wie verbissen die meisten meiner polnischen Bekannten gegenüber Russland eingestellt sind; das grenzt schon an Paranoia. Deutschland und Österreich waren auch zu großen Teilen von der Sowjet-Union besetzt, aber eine solche Russophobie ist hier doch weit seltener anzutreffen. Es scheint Ihnen auch entgangen zu sein, daß das moderne Russland mit der früheren Sowjet-Union soviel zu tun hat wie das heutige EU-Polen mit dem früheren kommunistischen Polen. Dagegen schmeißt sich Polen heute blind den USA an den Hals und hetzt in deren Windschatten gegen Rußland fast bis zur Kriegstreiberei. Eine Kritik an den doch wohl auch sehr bedenklichen Machenschaften des Westens (NSA, Geheimgefängnisse auch in Europa, Kriegsinterventionen) hört man aus Polen nie.

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sophica 18.05.2014, 21:10
117. Bilder = Kriegspropaganda

Schon allein die Aufnahmen, (Bilder), die Sie in diesem Zusammenhang bringen, empfinde ich als Kriegspropaganda. Sie sollten sich bewusst sein, was Sie damit anrichten; ein Krieg schadet uns Menschen sehr, wie wir alle wissen sollten. Lesen tue ich die Artikel deshalb meist nicht.

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tobias334 18.05.2014, 21:11
118.

Zitat von muffelkopp
Wenn die USA 1000 Dollar für eine Minigun aus den USA ausgeben, die Chinesen dafür aber 10 aus China bekommen, merken Sie sicher einen Unterschied. Aber der Zahlenreiterei bin ich müde. Wenn die Bundeswehr so wahnsinnig viel Kohle hat, wie Sie schreiben (unter den Top 10....), warum ist sie bereits mit 10-15tausend Soldaten im Einsatz überfordert?
Naja da würde ich ihnen Recht geben. Es kommt nicht nur auf die Zahlen an. Selbst wenn es stimmen würde, dass die Chinesen sich wirklich für sehr viel weniger Geld sehr viel mehr Rüstung leisten könnten, was bestimmt nicht der Fall ist, ist die chinesische oder russische Rüstungsindustrie mit Sicherheit nicht mit der amerikanischen Industrie vergleichbar. Das nämlich auf Grund des technologischen Vorsprungs hier kein Gleichstand herrscht, dürfte eigentlich klar sein. Und was die Organisationsprobleme der Bundeswehr anlagt, dürfte mehr Geld hier bestimmt auch nicht die Lösung sein.

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spon-facebook-10000769497 18.05.2014, 21:12
119. Dann geht es ja bald los

Ein Bekannter der bei der Wehrverwaltung arbeitet, erzählte passend dazu, dass man seit drei Wochen an Mobilmachungslisten arbeitet. So wird es dann ja wohl nicht mehr zu lange dauern mit dem nächsten Krieg in Europa.

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