Forum: Politik
Nato und Russland: Das zweifelnde Bündnis
DPA

Die Nato könne in der Ukraine-Krise "auf jede Entwicklung angemessen reagieren", sagt Verteidigungsministerin von der Leyen öffentlich. Intern dagegen zweifelt das Bündnis nach SPIEGEL-Informationen an der eigenen Stärke. Die Debatte über mögliche Konsequenzen beginnt.

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falx 19.05.2014, 23:37
200. Drecksarbeit machen Anonyme

Natürlich wird sich v.d.L. nicht hinstellen und Zweifel an der Schlagkraft andeuten um damit eine NATO-Aufrüstung zu legitimieren. Das machen glücklicherweise andere für Sie, nach Spiegel-Informationen, die man auch nicht gerne mit Namen nennt. Das hat sie schon gut von unserer Kanzlerin gelernt.

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antarctic47 19.05.2014, 23:51
201. Aufrüstung 2.0, zurück in die 50'er

Nach der freien Zugangsmöglichkeit zu Sowjetarchiven in den 90'er und Nuller Jahren ist unter Eingeweihten heute bestens bekannt, in welch grobem Ausmass die Fähigkeiten und Absichten der Sowjets bereits in den 50'er Jahren seitens der US - Dienste übertrieben wurden um den eigenen Laden mit Geld zu versorgen. Seit der Fotoshow des US Aussenministers zu den Massenvernichtungswaffen des Irak kann sich das nun wirklich jeder vorstellen. GEHT DAS THEATER WIEDER LOS? Wer wenn nicht der SPIEGEL sollte sich da rigoros und bissig dagegen wehren? Ihr habt einen Ruf zu verlieren!!

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schelte 19.05.2014, 23:57
202. Gesunder Menschenverstand 1 : 0 Medien

Trotz der einseitigen Berichterstattung hat das Volk (repräsentativ hierfür die Kommentare, nicht nur bei SPON) das richtige Gespür für den Ukraine-Konflikt.

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Erwin Lottemann 19.05.2014, 23:57
203.

Zitat von insideman
Ich bin auch gegen ein neues Wettrüsten, aber fairerweise muss man konstatieren, dass damals die Ukraine ihre Atomwaffen abgegeben hat und die NATO im Gegenzug versprochen hat ihre Souveränität zu garantieren und zu verteidigen.
Häää? Was ist denn das für ein gefährlicher Unsinn?

1. Die Ukraine hatte keine eigenen Atomwaffen, die sie hätte abgeben können. Die gehörten der Sowjetunion, deren Rechtnachfolge Rußland angetreten hatte.

2. Nicht die NATO, sondern Rußland, GB und die USA haben im Gegenzug dafür, daß die Ukraine diese Waffen nicht für sich beansprucht, Garantien für die Unabhängigkeit und Souveränität der Ukraine abgegeben. (Budapester Memorandum) Und nicht erst mit der Unabhängigkeitserklärung der Krim und damit der Rückkehr nach Rußland wurde die Unabhängigkeit und territoriale Integrität der Ukraine gebrochen. Das geschah durch dne Westen mit dem "Assoziierungabkommen", dem "Angebot" der NATO-Mitgliedschaft 2008 und der massiven Einflußnahme auf die Politik im Lande (Nuland hatte da von einer "Investition" von 5 Milliarden Dollar seit den 90er Jahren gesprochen) schon weit vorher.

und 3. Es gab nie ein Verteidigungsbündnis mit der NATO! Zum Glück!

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chrissi43 19.05.2014, 23:58
204. Wozu das Ganze?

Wozu das Ganze hin und her mit der Ukraine? Was soll die Ukraine in der EU und was hat sie vom Volk und Mentalität her gemeinsam mit Deutschland,Frankreich,Italien und Skandinavien? Nichts und wüsste auch nicht was Geschichtlich für die EU sprechen würde.Das Volk selbst will doch russisch sein, wenn es durch die EU Bremse nur nicht daran gehindert würde. Ich habe vor Paar Tagen in der Türkei es selbst erlebt,wie gut sich Ukrainer und Russen verstehen.Sehr gut und deswegen sollte man doch das Volk entscheiden lassen,wohin es gehören will und nicht die EU.Würde die EU und Nato nicht weiter gegen Russland stänkern,würde man das ganze Blutvergießen verhindern und das Land Pro Russisch werden.

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heringsbändiger 19.05.2014, 00:10
205. ?

Zitat von sorbenalex
Der Spezialist für Angriffskriege wohnt jenseits des Atlantiks... Für die Russen ist das keine Option.
Wer kennt schon die Opptionen der Russen? Es brauch nur der falsche Mann am richtigen Hebel zu sitzen, das kennen wir doch zu gut vom friedfertigen Adolf, der auch vorgab nur die deutschen Interessen schützen zu wollen! Und alle wollten ihm Glauben!

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sierrabravofour 19.05.2014, 00:12
206.

Zitat von tobias334
Also wirklich, ihr Humor ist ja zum niederknien. Und dann auch noch Tolkien! Sowas überzeugt! Nur, sie vergleichen - wie viele andere leider auch - Äpfel mit Birnen. Wir leben nicht 1938, auch nicht 1914 oder 1870 oder welch dämliche, unpassenden .....
Und was ist gegen Tolkien einzuwenden? Der Mann war ein kluger Kopf und hat in einer der härtesten Schlachten des ersten Weltkriegs gegen euch Boxheads gekämpft.
Da haben sich schon größere Trottel berufen gefühlt ihre "pazifistische" Botschaft kundzutun.

Wenn ich aber lese was "wir" alles gelernt und erkannt haben sollten und was eigentlich geschehen sollte dann lache ich mich kaputt.
Solchen Nonsense kann sich wirklich nur jemand aus einer Nation leisten die sich über 40 Jahre von den Soldaten anderer Nationen hat beschützen lassen und dabei eine ganz eigentümliche Art von "Pazifisten" gezüchtet hat.

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n01 19.05.2014, 00:54
207. AUfrüstung ist militärischer Unsinn.

Zitat von bietho
im herbeigeredeten Krisenfall ist es scheissegal, wo die NATO-Basen liegen, wenn die Atomraketen erstmal gestartet sind.
Eben, dann steht hier nämlich nichts meh übereinander.

Ich will nicht sagen, das es keine Krise gibt, aber man kann auch aus kleinen Krisen große herbeireden. Oder dabei mitwirken.
Darum wäre eine Aufrüstung eigentlich militärischer Unsinn. Die Nato ist stark genug, und Putin weiss dies sicher auch.

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tallinn1960 19.05.2014, 01:02
208.

Zitat von nickleby
Wenn sie genau nachrechnen, kommen Sie auf eine von Russland/ Sojetunion erschreckend hoher ASnzahl von Angriffskriegen 1948 CSR 1949 Korea ( Genehmigt von Stalin) 1953 Aufstand in der SBZ 1956 .....
Ja, mei, und die Sowjets waren in Afghanistan aus exakt dem gleichen Grunde, aus dem wir heute da sind: um einen islamistischen Staat zu bekämpfen. Das ist schon mehr als ein Treppenwitz der Geschichte, dass die Sowjets seinerzeit unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt haben, und wir das so gar nicht gut fanden. Tja, und wenn sie nicht gescheitert wären, stünde vielleicht das WTC heute noch. Aber die USA schickten ja reichlich waffenbrüderliche Hilfe an genau jene Leute, die nach dem Sieg gegen die Sowjets die USA aufs Korn nahmen. Darunter auch ein Osama bin Laden, der seine Lehrzeit in assymmetrischer Kriegsführung von der CIA finanziert bekam.

Und wer die Tschetschenien-Kriege als "Angriffskriege" bezeichnet, geht mit dem Begriff schon etwas locker um. Dann hat die Türkei auch Krtieg gegen Kurdistan geführt, im übrigen im besten Einvernehmen mit dem Westen, der keinen kurdischen Staat wollte.

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irrenderstreiter 19.05.2014, 01:08
209.

Zitat von biber01
Das ist kein Quatsch. Die Sowjetunion ist in den Achtzigern u. a. an ihren immens hohen Ruestungs ausgaben gescheitert. Russland dagegen faehrt seine Ruestungsausgaben seit mehreren Jahren mit zweistelligen Zugangsraten hoch u. gibt mittlerweile prozentual mehr von seinem BiP fuer Ruestung aus als die USA. Das koennen sie problemlos im Netz recherchieren
Sie müssen ganz schöne arumentative Purzelbäume veranstalten um zu verschleiern, dass die USA ca. den 10-fachen Rüstungetat haben.
Die Zuwachsraten sagen garnichts, denn nach Jahren der Sieche hatte das russische Mulitär einen großen Nachhplbedarf - aber was soll's was nicht passt wird passend gemacht.

Ansonsten sind das altbekannte Töne und es gibt bestimmt ein Haufen Leute, die sich über den unerwarteten Bedeutungszuwachs freuen.

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