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Nato-Verteidigungsausgaben: Gabriel rebelliert gegen Tillerson
AFP

"Weiß gar nicht, wo wir die ganzen Flugzeugträger hinstellen sollen": Außenminister Gabriel hat seinem US-Kollegen Tillerson eine Abfuhr erteilt. Dieser fordert einen Zeitplan, wie Deutschland seine Militärausgaben erhöht.

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demokroete 31.03.2017, 18:34
60. Nato-Gipfel 2014

2014 stellte Gabriels SPD zusammen mit der CDU bereits die Regierung. Warum hat der Populist Gabriel sich nicht schon damals für ein klares 'Nein' zum 2 % Ziel ausgesprochen ? Man merkt, dass Wahlkampf ist und man glaubt, dass man Trump jetzt verweigern darf, was man damals Obama willfährig versprochen hat.

Was außerdem auffällt ist, dass der Pleitestaat Griechenland in Europa den allergrößten Rüstungshaushalt hat. Dafür ist also genügend Geld vorhanden !

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a.peanuts 31.03.2017, 18:34
61. Geld verdirbt den Charakter

Nato ist für die Füchtlingskrise verantwortlich.Das kann man sogar ergoogeln:Libyen Ghadafi Nato.
Wieso traut sich niemand diesen Verein abzuschaffen.
Und Jens Stoltenberg ist ein gekaufter Quereinsteiger
plappert nach,was andere ihm sagen und hat sein Einkommen verzehnfacht.

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Sal.Paradies 31.03.2017, 18:35
62. Irrsinn ohne Ende

Gegen "wen" genau sollen/wollen wir uns eigentlich verteidigen? Um Maßnahmen gegen den IS zu fahren, benötigen wir ganz bestimmt keine Erhöhung des Verteidigungsetats. Oder gehen hier jetzt alle davon aus, dass wir demnächst einen Krieg gegen Russland führen? China wäre noch absurder und damit haben wir eigentlich alles weltweit abgearbeitet. Warum können wir uns nicht endlich von diesen Idioten trennen, die jedes Jahr XXX-Milliarden für Waffen ausgeben, während der eigenen Bevölkerung immer mehr Dinge fehlen? Und wenn Trump, obwohl er seinen Wählern das genaue Gegenteil versprach, jetzt den Kriegshelden spielen möchte, dann soll er das alleine machen. Man kann nur hoffen, dass Gabriel und Merkel da sehr standhaft bleiben und nicht auf diese absurden Spinnereien der US-Boys eingehen

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Sumerer 31.03.2017, 18:36
63.

Gabriel sollte nicht so viel herumzicken! Für einen Flugzeugträger bekommt man 5-10 UBoote, die diesen versenken können. Also weg mit der Kohle. Es ist ja genug davon da.

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ohlala! 31.03.2017, 18:36
64. Deshalb hat GB ja auch eines der besten Gesundheitssysteme...

"...Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg lässt das jedoch nicht gelten. So gebe es auch das Ziel der Vereinten Nationen, 0,7 Prozent des BIP für Entwicklungshilfe auszugeben. Da hatte Deutschland laut den neuesten verfügbaren Zahlen 2015 erst 0,52 Prozent des BIP erreicht. Großbritannien hingegen habe sowohl das Entwicklungshilfeziel als auch die Zwei-Prozent-Marke der Nato erreicht, sagte Stoltenberg. "Das zeigt, dass beides geht.""

Aber Leute umbringen ist auch viel wichtiger, als Leute heilen!

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Darkqueen 31.03.2017, 18:39
65.

Wir haben ja noch nicht mal genug Soldaten um alle Schiffe der Mariene zu bemannen wer soll denn das ganze Material benutzen das man mit den 70 Milliarden kaufen soll

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mrerenoth 31.03.2017, 18:43
66.

Spätestens seit Trump US-Präsident ist, ist die NATO doch völlig überflüssig. Ich glaube ihm keine Sekunde, dass er Deutschland gegen eine russische Invasion verteidigen würde. Er würde im Ernstfall kneifen oder Atomwaffen einsetzen. Beides wäre eine Katastrophe für uns. Deutschland sollte vielleicht schon 70 Milliarden für Verteidigung ausgeben, aus eigenem Interesse, aber ohne dabei ausländischen Befindlichkeiten und Diktaten hinterher zu laufen. Zuerst muss aber sichergestellt werden, dass mit so viel Geld nicht Unfug getrieben wird, wie bei vielen deutschen Rüstungsprojekten. 70 Milliarden vernünftig eingesetzt und wir brauchen eh keine NATO mehr zu unserem Schutz.

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SigismundRuestig 31.03.2017, 18:44
67. Gabriel kuscht nicht

Die unterwürfige, willfährige Frau von der Leyen sollte sich mal den Vorschlag von Gabriel zu eigen machen, anstelle im vorauseilenden Gehorsam finanzielle Zusagen zu geben! Das gilt auch für den Transatlantiker und CDU-Politiker Röttgen, der immer noch - seit Trump - orientierungslos umherirrlichtert.
Endlich hat mit Gabriel einer das Thema Flüchtlingskosten aufgegriffen und das Feld nicht dem vorauseilenden Gehorsam einer sich unterwürfig und willfährig gebenden Frau von der Leyen überlassen! Das hat sogar Frau Merkel in ihrer Argumentation ansatzweise aufgegriffen, auch wenn sie sich ansonsten von Trump die angeblich vereinbarten Militärausgaben in Höhe von 2%, selbst rückwirkend, unwidersprochen um die "Ohren hauen" läßt.
Trump hat auch dekretiert, dass bis auf weiteres keine Flüchtlinge, insbesondere keine aus Syrien, mehr in die USA aufgenommen werden. Das gilt insbesondere auch für Flüchtlinge aus Ländern und Regionen, in denen die Politik der USA in den letzten 30 Jahren zu dem barbarischen, unmenschlichen Schlamassel und dem damit verbundenen Flüchtlingsstrom, wie es sich heute darstellt, wesentlich beigetragen hat - wie insbesondere im Nahen Osten.
Lassen wir - ganz im Sinne der Trump'schen Politik - die USA dafür bezahlen und beteiligen sie anteilig an den Flüchtlingskosten! Schäuble hat ja dankenswerterweise gerade die Flüchtlingskosten für Deutschland auf jährlich 22 Mrd. € beziffert. Macht anteilig - nach meiner Schätzung - rd. 10 Mrd.€ für die USA. Auf die Amtszeit von Trump hochgerechnet: 40 Mrd.€
Ob Merkel den Mumm hat, diese Rechnung ggü. Trump aufzumachen? Oder trauen wir das dem "Haudegen" Schulz eher zu?
Verkehrte, postfaktische Welt?
http://youtu.be/QqoSPmtOYc8
Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!

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780 31.03.2017, 18:44
68.

Also wenigstens liegen jetzt mal alle Argumente auf dem Tisch, das war doch schon lange fällig. Von Amerikas Seite darf nicht immer nur gefordert werden, sie müssen anerkennen, was andere Staaten leisten, diese Leistungen müssen gegeneinander abgewogen werden.
Hinzu kommt, dass Trump ja erst anfängt, wenn man dem gleich zu Anfang alles nachgibt, wird das immer schlimmer.
Er will Deutschlands Wirtschaft schwächen und schließlich den Staat überforteilen, damit Deutschland erst einmal am Boden liegt, dann nach und nach die ganze EU, so sieht das jedenfalls aus.
Gabriel hat Recht.

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kai kojote 31.03.2017, 18:45
69.

Wie wär's mit austreten? Österreich ist doch auch nicht in der NATO, hat keine Atombomben und existiert noch.

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