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Naturschutz: Merkel erklärt Wölfe zur Chefsache
Monika Skolimowska/ DPA

Wann ist der Abschuss von Wölfen erlaubt? Das Kanzleramt hat sich nach Informationen des SPIEGEL in den Streit zwischen zwei zuständigen Ministerinnen in ihrem Kabinett eingeschaltet.

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kuestenvogel 03.05.2019, 18:33
1. Urspungsbuchtitel "Zorn der Wölfe" - DVD "Der letzte Wolf"

Zitat:"sagte ein Sprecher von Klöckner. Im Koalitionsvertrag heißt es, die Sicherheit der Menschen habe im Umgang mit dem Wolf höchste Priorität."

In D wurde in den letzten Jahrzehnten kein Mensch von einem Wolf angegriffen. Was verwundert, das anscheinend ganze Schafsherden gerissen werden - bei dem Wetter wolfsuntypisch, am Ende menschengemacht. Der Wolf bei uns ist nicht der Woif aus dem Buch/Film der 60er (darauf basierend).

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widower+2 03.05.2019, 18:39
2. Schutz der Menschen?

Wie im Artikel erwähnt, hat es in eher 20 Jahren seit der Rückkehr des Wolfes (10 - 15 Jahre stimmen einfach nicht) keinen einzigen Angriff auf einen Menschen gegeben. Der Schutz des Menschen vor dem Wolf muss also nicht besonders gewährleistet werden. Er ist bereits gegeben.

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spontanistin 03.05.2019, 18:58
3. Revierverhalten!

Gerne kann man ja Wölfe in ihrem Revier unter Naturschutz stellen. Nur: irgendwann müssen die Wölfe ihr Rudel verlassen und sich ein eigenes Revier suchen. Nach der Methode Merkel „Wir schaffen das“, werden dann wohl beliebig viele neue Reviere geschaffen? Der Wolf hat in der Yvonne Menschen geschaffenen Kunstwelt mit Haus- und Nutztieren nichts verloren. Oder wird das neue Leben der Wölfe dort dann auch als artgerecht erklärt? Gibt es keine dringenderen Themen?

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issodu 03.05.2019, 18:59
4. Mal sehen...

Wo die Gegend dünn besiedelt ist, sollte bei geeigneten Subventionen von Schutzmaßnahmen für Vieh und ausreichenden Entschädigung für Viehriss der Wolf noch erträglich bleiben. Aber in dicht besiedelten Gegenden, wenn die Tiere die Scheu abgelegt haben, muss man nur Warten bis das erste Kind oder der erste Erwachsene angegriffen oder sogar gerissen wird und dann ist das Geschrei groß.

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waldschrat_72 03.05.2019, 19:03
5. Es mehren sich Berichte glaubwürdiger Beteiligter, ...

...wonach sich Einzeltiere und ganze Rudel in immer größere Nähe zu menschlichen Behausungen genähert haben sollen. Ja, sie wurden schon mitten auf landwirtschaftlichen Hofstätten gesichtet. Da dieses Verhalten eher als "unnormal" zu bezeichnen ist, gibt es hierfür eigentlich nur eine Erklärung. Der Wolf beginnt, seine natürliche Scheu vor dem Menschen sukzessive zu verlieren. Und das liegt sicher auch zu einem Teil am Totalschutz. Man sollte den Sozialverband der Wolfes und dessen kollektive Intelligenz nicht unterschätzen. Wolfsrudel agieren hochintelligent. Und sie lernen schnell von den Leittieren. Ich kann mir da durchaus ein Urteil erlauben, denn ich habe von 2002 bis 2004 zusammen mit dem Nochtener Rudel um Boxberg herum ein Jagdrevier geteilt. Und damals nie einen Wolf zu Gesicht bekommen. Kannte allerdings die Risstellen bzw. Luderplätze, ohne diese jemandem zu verraten. Kurzum: Rudel und ich sind uns damals aus dem Weg gegangen. Das scheint sich nun zu ändern. Wenn ich überhaupt einen Rat in die Diskussionsrunde werfen darf, dann diesen: Den Wolf weder zu verabgöttern noch zu verteufeln. Sondern in Ruhe und mit Sachverstand zu beobachten sowie bei Erfordernis auch mit Augenmaß, jedoch dann konsequent zu bewirtschaften. Damit der gegenseitige Respekt erhalten bleibt.

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JürgenHammerbeck 03.05.2019, 19:10
6.

Wann schafft die Kanzlerin Hunde ab?
https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/deutschland-unnatuerliche-todesfaelle-blitz-pilzvergiftung-tierbiss-a-1121159.html
Zitat: "Deutlich öfter enden Angriffe von Hunden tödlich - meist sind die Opfer Kinder. Das passiert mehr als dreimal im Jahr."
Bulle, Elephant und Pferd waren auch dabei - nur einen Wolf gab es nicht. Jedoch die Angst davor gross.
Und natürlich schaltet sich unsere Kanzlerin beim Tempolimit nicht ein - nein doch, durch hohes Tempo gibt es keine Toten.

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dani216 03.05.2019, 19:19
7. Ich verstehe nicht, warum

bei gefährdeten Herden keine Herdenschutzhunde eingesetzt werden. Funktioniert in der Schweiz weitestgehend problemlos, aber hier muss sich die höchste politische Instanz damit beschäftigen als gäbe es keine anderen Probleme.

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chickenrun1 03.05.2019, 19:21
8. Sicher genug

Es Bedarf keines Aktionismus. Vergleicht man die Angriffe Hund und Wolf auf den Menschen, ist es der Hund der schon mal zubeißt, dann und wann sogar mit tödlichen Folgen. Die Angstmacherei vor dem Wolf verfolgt ein durchsichtiges Spiel. Wer steckt dahinter ? Schäferlobby ? Jägerlobby ? Jedenfalls muss der Mensch nicht geschützt werden. Da gibts schon mehr Menschenopfer durch Kühe, da schreit ja auch niemand nach Dezimierung.

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PSBBM 03.05.2019, 19:38
9. Der Wolf ist ein Raubtier

Deutschland ist ein dicht besiedeltes Land und der Wolf ist ein Raubtier. Weshalb sollte der Mensch ein Interesse daran haben, das wieder große im Rudel jagende Raubtiere in unseren Wäldern umherstreifen? Ich wohne keine 300 Meter vom Waldrand entfernt, die Wolfsliebhaber auch? Ein Raubtier, das ein Schaf töten kann, kann auch spielende Kinder angreifen. Warten wir darauf, dass Menschen verletzt werden?

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