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Naturschutz: Merkel erklärt Wölfe zur Chefsache
Monika Skolimowska/ DPA

Wann ist der Abschuss von Wölfen erlaubt? Das Kanzleramt hat sich nach Informationen des SPIEGEL in den Streit zwischen zwei zuständigen Ministerinnen in ihrem Kabinett eingeschaltet.

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Semmelbroesel 06.05.2019, 18:34
60. Chefsache...

..das kennen wir zu genüge von Frau Merkel. Das verläuft, wie alle Chefsachen, sang- und klanglos im Sand. Das haben die Wölfe nicht verdient.

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waldschrat_72 07.05.2019, 23:34
61. Man darf mir Vieles unterstellen. Aber eines nicht.

Zitat von bambata
OK, immerhin zeichnen Sie sich als eine(r) der wenigen Diskussionsteilnehmer als jemand mit überdurchschnittlichem Fachwissen aus. Dann wissen Sie aber auch (oder sollten wissen), dass Wölfe insbesondere dann ein ungewöhnliches Verhalten an den Tag legen, wenn sie von Menschen angefüttert wurden. Dem Wolf MT6 (auch als "Kurti" bekannt) ist dies letztlich zum Verhängnis geworden. Als Ursache für seine geringe Scheu wurde vom Niedersächsischen Umweltministerium die Vermutung geäußert, MT6 sei möglicherweise als Jungtier von Menschen gefüttert worden. Genügend Gelegenheit hierzu ergab sich auf dem für die Öffentlichkeit gesperrten Truppenübungsplatz Munster im Heidekreis, wo er mehrfach von Soldaten in nächster Nähe von Bundeswehr-Fahrzeugen bei Truppenübungen gefilmt wurde. Wolfs-Experten haben keine Zweifel daran, dass Kurtis Verhalten auf eine Fütterung zurückzuführen ist. Daher auch sein bisweilen auffälliges Nebenherlaufen neben langsam fahrenden PKWs. Der hat einfach darauf gewartet, dass mal wieder ein Stück Fleisch aus dem Fenster geworfen wird. Die Jäger sind dann bei solchen Tieren natürlich schnell mit der 8mm-Kugel bei der Hand. Eine Entnahme allerdings als "Bewirtschaftung des Wolfes" zu bezeichnen, wie Sie den Abschuss in einem anderen Beitrag zu bezeichnen pflegten, sorry, da ist mir nur sowas ähnliches wie Zaun und zu wenig Latten an demselben eingefallen. Ganz schlimm wird es allerdings - und dann kann man nur noch eine gezielte Desinformationskampagne vermuten - wenn Leute, die es besser wissen sollten, beginnen, dem Wolf ein selbst erlerntes "unnormales" Verhalten anzudichten und die Mär (sogenannte "Berichte glaubwürdiger Beteiligter") in die Welt zu setzen, der Wolf verliere seine natürliche Scheu vor dem Menschen. Das ist grober Unfug und Sie wissen das!
Dass ich hier im Rahmen einer "gezielte Desinformationskampagne" unterwegs wäre. Überlegen Sie sich bitte Ihre Worte genau. Falls Sie mir irgendsowas unterstellen möchten:Partei unterwegs. Sondern teile meine Privatmeinung mit Anderen, u.a auch mit Ihnen. Und: Ja, Ich weiß es wohl besser als Sie, weil ich die Praxiserfahrung habe. Und bleibe deshalb dabei: Ein Wolf, der sich einer menschlichen Siedlung nähert oder sich sogar innerhalb derer aufhält, ist dabei, seine Scheu abzulegen. Und an genau an diesem Punkt dürfen wir alle uns nun überlegen, wie wir damit umgehen wollen. Ich bin für Ruhe und Unaufgeregtheit, aber eben auch für Konsequenz. Das heißt u.a. Abschreckung. Und noch etwas: "Bewirtschaftung" hat u.a. Abschreckung gemeint, das heißt u.a. wirksame eben Präventivmaßnahmen. Ein einziger schwerer, gut gezogener Hund reicht in der Regel. Wölfe treffen stets eine knallharte Risikoabschätzung vor der Attacke. Wenn auch der präsente Hund und Mensch nicht helfen, dann auch ein Abschuss in Einzelfällen.
Na klar. Aber soweit sind wir ja noch gar nicht. Also entspannen Sie sich bitte wieder.

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waldschrat_72 07.05.2019, 23:38
62. Das ist harter Tobak.

Zitat von bambata
OK, immerhin zeichnen Sie sich als eine(r) der wenigen Diskussionsteilnehmer als jemand mit überdurchschnittlichem Fachwissen aus. Dann wissen Sie aber auch (oder sollten wissen), dass Wölfe insbesondere dann ein ungewöhnliches Verhalten an den Tag legen, wenn sie von Menschen angefüttert wurden. Dem Wolf MT6 (auch als "Kurti" bekannt) ist dies letztlich zum Verhängnis geworden. Als Ursache für seine geringe Scheu wurde vom Niedersächsischen Umweltministerium die Vermutung geäußert, MT6 sei möglicherweise als Jungtier von Menschen gefüttert worden. Genügend Gelegenheit hierzu ergab sich auf dem für die Öffentlichkeit gesperrten Truppenübungsplatz Munster im Heidekreis, wo er mehrfach von Soldaten in nächster Nähe von Bundeswehr-Fahrzeugen bei Truppenübungen gefilmt wurde. Wolfs-Experten haben keine Zweifel daran, dass Kurtis Verhalten auf eine Fütterung zurückzuführen ist. Daher auch sein bisweilen auffälliges Nebenherlaufen neben langsam fahrenden PKWs. Der hat einfach darauf gewartet, dass mal wieder ein Stück Fleisch aus dem Fenster geworfen wird. Die Jäger sind dann bei solchen Tieren natürlich schnell mit der 8mm-Kugel bei der Hand. Eine Entnahme allerdings als "Bewirtschaftung des Wolfes" zu bezeichnen, wie Sie den Abschuss in einem anderen Beitrag zu bezeichnen pflegten, sorry, da ist mir nur sowas ähnliches wie Zaun und zu wenig Latten an demselben eingefallen. Ganz schlimm wird es allerdings - und dann kann man nur noch eine gezielte Desinformationskampagne vermuten - wenn Leute, die es besser wissen sollten, beginnen, dem Wolf ein selbst erlerntes "unnormales" Verhalten anzudichten und die Mär (sogenannte "Berichte glaubwürdiger Beteiligter") in die Welt zu setzen, der Wolf verliere seine natürliche Scheu vor dem Menschen. Das ist grober Unfug und Sie wissen das!
Dass ich hier im Rahmen einer "gezielte Desinformationskampagne" unterwegs wäre. Überlegen Sie sich bitte Ihre Worte genau. Falls Sie mir irgendsowas unterstellen möchten:ich bin hier nicht für irgendeine politische Partei unterwegs, gleich recht nicht, und damit wollen Sie ja wohl meine Beiträge hier diskreditieren, für die AFD. Das ist lachhaft und falsch. Ich bin hier für den Wolf unterwegs. Und ich teile meine Privatmeinung mit Anderen, u.a auch mit Ihnen. Und: Ja, Ich weiß es wohl besser als Sie, weil ich die Praxiserfahrung habe. Und bleibe deshalb dabei: Ein Wolf, der sich einer menschlichen Siedlung nähert oder sich sogar innerhalb derer aufhält, ist dabei, seine Scheu abzulegen. Und an genau an diesem Punkt dürfen wir alle uns nun überlegen, wie wir damit umgehen wollen. Ich bin für Ruhe und Unaufgeregtheit, aber eben auch für Konsequenz. Das heißt u.a. Abschreckung. Und noch etwas: "Bewirtschaftung" hat u.a. Abschreckung gemeint, das heißt u.a. wirksame eben Präventivmaßnahmen. Ein einziger schwerer, gut gezogener Hund reicht in der Regel. Wölfe treffen stets eine knallharte Risikoabschätzung vor der Attacke. Wenn auch der präsente Hund und Mensch nicht helfen, dann auch ein Abschuss in Einzelfällen.
Na klar. Aber soweit sind wir ja noch gar nicht. Also entspannen Sie sich bitte wieder.

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