Forum: Politik
Nazi-Debatte in Dresden: Aus dem Notstand eine Tugend
DPA

Dresden debattiert die Frage nach einem "Nazinotstand" in der Stadt - und schafft damit Aufmerksamkeit nicht nur für das Problem mit den Rechtsextremen, sondern auch für die Kraft der demokratischen Auseinandersetzung.

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claus7447 04.11.2019, 18:20
1. Dresden als Stadt..

.. kann handeln, aber was ist mit der Landesregierung. Blind auf dem rechte Auge, die Polizei vermutlich mittlerweile infiltriert. Aber was ist mit Chemnitz. 75% der Wähler haben nicht die Rassisten gewählt, wo sind sie? Ein aufflackern ab und zu, dann wieder in der Versenkung verschwinden. Wie war es mit der Bedrohung von Handwerksbetrieben die sich am Bau einer Moschee in Thüringen beteiligen wollten. Hier fehlt eine klare und eindeutige Gegenreaktion der "schweigenden Mehrheit"!

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boggler 04.11.2019, 18:39
2.

Als jemand der gerade nach Dresden gezogen ist, beruhigt es mich enorm zu wissen, dass es hier Leute gibt, die offensiv mit der rechten Gefahr umgehen! Zumal ich keine Lust mehr habe, dauernd erklären zu müssen, warum ich ausgerechnet ins braune Sachsen ziehen musste.

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schulz.dennis.84 04.11.2019, 18:43
3. Der Schuss geht nach hinten los!

Schon mal dran gedacht, wie dieser Nazinotstand im Ausland wahr genommen wird?
In der Fantasie nicht nur unserer ausländischen Gäste marschieren dann ganze Nazihorden in SS-Uniformen durch Dresden und veranstalten Hetzjagden auf Ausländer.
Und wenn dann die Besucherzahlen und Übernachtungen einbrechen, ja dann ist wohl wieder die AfD schuld?
Oder vielleicht diesmal doch nicht?

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siryanow 04.11.2019, 18:49
4.

Viel Erfolg Dresden .
Was auffällt und pervers ist: Die Politik hat sich in den 70er Jahren maechtig ins Zeug gelegt um eine sogenannte Gefahr vor Kommunisten zu bekämpfen mit z. B. Berufsverboten . Soll ich etwa vermuten dass da immer noch “Nazi-Gesinnung” am Werk ist, wenn es Heute Nazis sind ? Ist Deutschland immer noch nicht entnazifiziert ? Und müssen wir am Ende froh sein die Amerikaner bei uns zu haben , die uns vor uns selbst schützen ?

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MagittaW 04.11.2019, 18:50
5. Pyrrhussieg!

Ein ganz klassischer Pyrrhussieg des linken Stadtrats.
Meine Studenten aus China, Peru, Korea usw. sagten mir heute, sie hätten von ihren Bekannten zu Hause davon erfahren und wären gefragt worden was denn in Dresden los sei.
Tja, was sollte ich dazu sagen? Die Studenten kennen ja nun Dresden, und können KEINEN Rassismus irgend einer Art feststellen.
Dresden ist sogar sicherer für ausländische Studenten, als viele andere Städte. KEIN einziger Ausländer wurde in den letzten 5 Jahren durch Deutsche Rassisten ermordet oder vergewaltigt. Dafür wurden mehrere Menschen durch Flüchtlinge ermordet oder vergewaltigt.
Pegida demonstriert immer noch, aber friedlicher als in Berlin oder Leipzig die Antifa.
Jetzt werden halt die letzten Wähler der SPD oder FDP diese NICHT mehr wählen, und statt dessen zu Hause bleiben.
Ein "Nazinotstand?" in Dresden verharmlost den Nationalsozialismus in perversester Form. Das gibt jede Menge böses Blut für die Stadtgesellschaft und schafft das Gegenteil was die Antragsteller erreichen wollten.

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Actionscript 04.11.2019, 19:00
6. Sehr positiv ist, dass hier jemand von der CDU...

...den Anstoss gegeben hat. Damit wird die CDU positioniert, unter keinen Umständen mit der AFD zu koalieren. Auch das Wort "Notstand" ist richtig. Doch sollte dies nicht mehr bundesweit geschehen, wenn man an Politiker Morde/Drohungen und an Halle sowie den steigen Antisemitismus eben nicht nur in Dresden sondern vielerorts eben auch in Westdeutschland - ist schon komisch das nach 30 Jahren noch zu sagen. - denkt?!

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burlei 04.11.2019, 19:10
7. Es wird höchste Zeit ...

... dass Dresden etwas gegen die Rechten unternimmt. Da wird bei den "Pegida"-Aufmärschen die Fahne des zukünftigen "Vierten Reiches" geschwenkt, die "Wirmer-Flagge". Es ist nicht mehr die Fahne des Widerstandskämpfers Josef Wirmer, es ist die Fahne des Rechtsextremisten Reinhold Oberlercher, des Wegbereiters der Reichsbürgerbewegung. Es wird Zeit, diese Aufmärsche zu verbieten, schließlich wurde nicht zum ersten Mal bei diesen "Kundgebungen" zu schweren Straftaten bis hin zum Mord aufgerufen (https://www.mdr.de/sachsen/dresden/dresden-radebeul/ermittlungen-gegen-pegida-redner-eingeleitet-100.html) und von einem aufgewiegeltem Mob begeistert gefeiert. Nein, diese Aufmärsche müssen genau so behandelt werden wie die Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg. Es wird Zeit, die Rechten wieder in ihre Löcher zu treiben, aus denen sie aufgetaucht sind.

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Frust 04.11.2019, 19:15
8. Auch gegen Linksextreme

Medien, Politik und Kultur heben ihren belehrenden Zeigefinger immer nur gegen Rechts. Die Linken können offensichtlich machen was sie wollen, ohne dass ein medialer Aufschrei erfolgt. In Leipzig haben linken Feuer an Baustellen gelegt, Baugeräte gesprengt, Personen in ihrer Wohnung angegriffen. Kaum jemand berichtet darüber. Man stelle sich nur mal vor, das wären Rechte gewesen........Diese Einseitigkeit ist mehr als ärgerlich und treibt nur noch mehr Wähler in die Arme der AfD. Es muss gegen Rechts- und Linksextreme im gleichen Maße vorgegangen werden!

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Normaler Wutbürger 04.11.2019, 19:20
9. Unsinn

Ruft Leipzig jetzt dann als nächsten den Anarchisten oder Kommunisten oder Antifatisten Notstand aus ?
Da brennen die Linksterroristen Baustellen oder Kräne nieder, und neuerdings überfallen sie gezielt Frauen in ihren Wohnungen und schlagen sie nieder, um das dann in den Bekennerschreiben auch noch hämisch zu feiern.

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