Forum: Politik
Nebeneinkünfte: Das sind die Top-Verdiener im Bundestag
DPA

Eine Rede vor Wirtschaftsvertretern oder ein Posten im Aufsichtsrat: Nebenjobs sind bei Bundestagsabgeordneten beliebt. Besonders umtriebig sind Politiker von FDP und Union. Was verdient Ihr Parlamentarier?

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der_ba_be 16.08.2019, 06:54
1. 16 Mio seit Herbst 2017?

Das sind pro MdB 1000? im Monat... und wo ist jetzt der Skandal?

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Freidenker10 16.08.2019, 06:55
2. Überschrift

Wenn ich als Abgeordneter für Reden bezahlt werde bekommt man das Geld doch im Grunde nur dafür weil man politischen Einfluss hat und nicht weil man Anwalt oder was auch immer ist. Für mich ein klarer Interessenkonflikt da der Abgeordnete schon von uns Steuerzahlern entlohnt wird und das fünstellig im Monat, das sollte eigentlich reichen! Ich kann in meiner Arbeitszeit für mein Unternehmen auch keine Nebenojobs annehmen also was sollen diese Privilegien die der Korruption Tür und Tor öffnen?!

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pv51 16.08.2019, 06:56
3. gegen die Einnahmen ist nichts einzuwenden

aber leider sind die meisten auch die sparsamsten (sogar geizigsten).
ich spreche aus Erfahrung.

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Putenbrust 16.08.2019, 06:59
4. Korruption?

Einfallstor für indirekte Korruption sind Abhängigkeiten und unüberprufbare Zusammenhänge der Nebeneinkunft mit politischen Entscheidungen. In der Ukraine würde früher direkt für jede Stimme ein Preis ausgerufen in Deutschland geht das mit Posten nach der politischer Laufbahn. Welchen Posten erhält Scheuer? Absehbar ist wo er einen bekommt! Siehe Dirk Niebel von der FDP! Die Grünen wurden wegen pro Kopf Flugverhalten niedergemacht bin gespannt welchen Aufschrei dies hier auslöst! In meinen Augen ist das ein Skandal wie Politiker mit Forderungen aus Wirtschaft umgehen! Siehe Terminkalender von Julia Klöckner Stichwort Nestle und ihr politisches Handeln. Meist am Bürger-/Wählerwohl vorbei!

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holy64 16.08.2019, 07:00
5. In meinen Augen ein Skandal

da Interessenskonflikte vorprogrammiert sind. Abgeordnete sind damit ebenfalls Lobbyisten. Das ist alkes schon lange bekannt, gleichwohl wird nichts dagegen unternommen. Beamte müssen Nebenjob genehmigen lassen, der darf die Arbeit nicht beeinträchtigen und im Konflikt mit der Tätigkeit stehen.

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TOKH1 16.08.2019, 07:19
6. Nebulös

diese Verallgemeinung in der Zuordnung ist das eigentliche Problem. Wir, die Bürger und Wähler dieses Landes wollen wissen, wen wir vertrauen können. Daher habe ich ein Recht auf Transparenz, damit ich auch beurteilen kann ob jemand wirklich seinen Verpflichtungen nachkommt oder ob die Person schon nicht mehr frei in Ihrer Handlung ist. SO macht das nur wenig Sinn bzw. führt auch nur zu Vorverurteilung. Herr Schäuble: Nehmen sie Ihre Aufgabe oder geht das aus eigenen Verstrickungen nicht?!? Könnte das sein?

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Koana 16.08.2019, 07:30
7. Kostenpunkt politische Führung in Berlin

Kostenpunkt zentrale Verwaltung in Berlin
Kostenpunkt in Summe:

https://www.bundeshaushalt.de/#/2019/soll/ausgaben/funktion/01.html

Dieser Link führt zum BMF - Ausgaben Haushalt 2019 - Funktionen

Ich kommentiere das nicht, ich empfehle jenen, die sich nicht ärgern möchten, nicht Dynamik des Wachstums, vor allem dieses Postens anzusehen, jene die sich wundern warum die Infrastruktur immer maroder wird, etc. etc. etc. werden einen der vielen Gründe hier finden.
Übrigens der Soli brachte 2019 in etwas die Summe ein, die dieser Posten verschlingt, Solidarität mit den hart für das Volk arbeitenden Politikern, oh, jetzt habe ich doch sehr subjektiv meinem Ärger Luft gemacht.

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fatherted98 16.08.2019, 07:32
8. ätzend....

....fast niemand kann etwas dagegen haben, dass jemand seinen Job behält oder nebenbei weitermacht wenn er in ein Parlament gewählt wird....das wird ja immer als Hauptargument für die Zuverdienste genannt. Nur bei den meisten ist es eben so, dass sie durch ihren Job in der Politik an diese fetten Nebenverdienste erst ran kommen....dann wird es wirklich eklig. Leute wie Steinbrück und Co. die mit Reden und Auftritten hunderttausende verdienen....das hat nichts mit Existenzsicherung zu tun....das ist Absahnen!

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Thomasvon Bröckel 16.08.2019, 07:33
9. Skandalös

Dass die geltende Rechtslage dies immer noch zulässt und insbesondere die Unternehmen und Branchen nicht genannt werden müssen, von denen die Zahlungen stammen, ist ein Skandal. Und da wundern sich die Politiker über eine zunehmende Entfremdung zwischen Wählern und Politik. Die finanziellen Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Abgeordneten müssen rigoros offen gelegt werden.

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