Forum: Politik
Nebeneinkünfte: Top-Verdiener im Bundestag wehren sich gegen Kritik
DPA

Die Liste der Nebeneinkünfte schaffe Neid statt Transparenz, klagen die Spitzenverdiener unter den Bundestagsabgeordneten. Sie sehen sich zu Unrecht an den Pranger gestellt: Ihre Einnahmen seien längst nicht so hoch wie angegeben.

Seite 1 von 12
Boandlgramer 29.07.2014, 18:41
1.

Die Einkommenssteuererklärung wäre vollkommen ok für mich. Und wenn sie ihre Bestechungsgelder besser verstecken können. Da ist wenigstens klar, was für ein Geld das ist, wenn's rauskommt - und es kommt immer raus. ;)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BiffBoffo 29.07.2014, 18:51
2. Probleme eines Landes

Ich denke es gibt hier keine Neid debatte sondern eher das Problem das die Politiker sich um die Probleme eines Landes kümmern sollten.

Es ist einfach schwer möglich die Interessen der Bürger zu vertreten wenn man gleichzeitig in einem Konzern sitzt.

Befangenheit.

Ich finde es schlicht weg unverschämt sein Land hier so zu hintergehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
logabjörk 29.07.2014, 18:54
3. was heißt nicht so hoch wie angegeben???

sie geben die Verdienste doch selber an?!!
Oder werden die geschätzt??
Lauter Schutzbehauptungen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wurzelbär 29.07.2014, 19:20
4. Die Untertanen sollen mit dem

was man ihnen als Menschen vom Volk zugesteht, zufrieden sein. Denn man sollte wissen, wer arbeitet, der hat keine Zeit um Geld zu verdienen.
Politiker wird man, um sein "Einkommen" mit durch Nebeneinkünfte zu verdienen. Die Diäten, Pensionsabsicherung und sonstige Vergünstigungen sind doch nur die "Einstiegs-Porto-Kasse" für die wirkliche politische Gesellschaftsschicht, dem eigentlichen, wirklichen Deutschland.
Alles und alle anderen > dienen < nur dem Erhalt dessen und haben darüber nicht selbstständig nachzudenken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wdiwdi 29.07.2014, 19:22
5. Ich habe damit kein Problem, solange...

die Abgeordneten ihre Pflichten ernst nehmen und den Großteil ihrer Arbeitszeit wirklich dem Parlament widmen. Wenn dabei noch eine gut eingestellte Firma oder Landwirtschaft auf Autopilot etwas abwirft, ist das OK und spricht eher für die Kompetenz des Abgeordneten.

Bei Gauweiler scheint es aber so zu sein, dass er maximal 30% seiner Zeit im Bundestag verbringt. Das ist für mich als Arbeitgeber der Parlamentarier (Steuerzahler) nicht mehr akzeptabel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mfliegel 29.07.2014, 19:30
6. Wie viel Zeit braucht man eigentlich um über 100000 Euro zu verdienen

Mein Problem ist nicht, dass man so viel Geld verdient. Mein Problem ist, wie man intensiv man als Abgeordneter für seine Bürger arbeitet. Ich verlange, dass der Abgeordneter Berufspolitiker ist. Dafür habe ich ihn gewählt und nicht seine von uns gewählte Aufgabe als Volksvertreter als Nebenjob betrachtet. Wenn einige Abgeordnete doppelt und mehr Nebeneinkünfte als ihr Gehalt als Abgeordnete haben, kann ich es es nur so verstehen, dass er seine Aufgabe als Abgeordneter als Nebenerwerb betrachtet. Dann soll er gefälligst aus dem Bundestag ausscheiden und sich seinem Beruf egal ob als Rechtsanwalt oder als Landwirt voll widmet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zeitwesen 29.07.2014, 19:38
7. kommt darauf an

Das Totschlagargument Neid dürfte wird hier leider als hohle Floskel gebraucht, denn es geht hier nicht um Neid wenn unsere gewählte Staatsdiener irgendwelche Nebeneinkünfte haben die ihre Diät um ein vielfaches Übersteigt.
Transparenz wäre hier sehr hilfreich, schließlich ist es schon sehr ärgerlich dass Politiker mit Entscheidungsbefugnis irgendwoher Geld erhalten oder nach ihrem Dienst plötzlich in hochdotierten Aufsichtsräten sitzen oder Pöstchen zugeschanzt bekommen wie Sprecher der Automobilindustrie (wie z.B. der Herr Wissmann, der zuvor als Verkehrsminister die Automobilbranche von Umweltgesetzen verschont hat...in anderen Ländern gibt es dafür ein bestimmtes Wort).
Apropos, das Antikorruptionsgesetz der UNO wird auch schon seit Jahren nicht ratifiziert.
Tja, also ich bin da Mißtrauisch

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tims2212 29.07.2014, 19:40
8. Wie können Sie es wagen?

Das ist das frechste Zitat des Jahrtausend:Ich bin Landwirt, kein Berufspolitiker!!! Also ich weiss nich weiter!Dreistheit siegt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
_unwissender 29.07.2014, 19:41
9. Sie sind aber kleinlich....

Zitat von mfliegel
Mein Problem ist nicht, dass man so viel Geld verdient. Mein Problem ist, wie man intensiv man als Abgeordneter für seine Bürger arbeitet. Ich verlange, dass der Abgeordneter Berufspolitiker ist. Dafür habe ich ihn gewählt und nicht seine von uns gewählte Aufgabe als Volksvertreter als Nebenjob betrachtet. Wenn einige Abgeordnete doppelt und mehr Nebeneinkünfte als ihr Gehalt als Abgeordnete haben, kann ich es es nur so verstehen, dass er seine Aufgabe als Abgeordneter als Nebenerwerb betrachtet. Dann soll er gefälligst aus dem Bundestag ausscheiden und sich seinem Beruf egal ob als Rechtsanwalt oder als Landwirt voll widmet.
Denken Sie doch mal nach! Die Fraktionsspitze macht sowieso, was sie will. Und jeder Abgeordnete hat zu spuren.
Da ist es dann doch wirklich nicht wichtig, ob einer nun im Ausschuss sitzt oder daheim seine Kühe melkt...

Oder glauben Sie wirklich an die Mär, dass Abgeordnete etwa wissen, was sie tun?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 12