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Nebeneinkünfte: Top-Verdiener im Bundestag wehren sich gegen Kritik
DPA

Die Liste der Nebeneinkünfte schaffe Neid statt Transparenz, klagen die Spitzenverdiener unter den Bundestagsabgeordneten. Sie sehen sich zu Unrecht an den Pranger gestellt: Ihre Einnahmen seien längst nicht so hoch wie angegeben.

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bstark 29.07.2014, 22:16
50.

Zitat von mmy
ein politiker ist ein politiker!was ich damit meine ist: jmd der sagt ich bin landwirt sollte sich nicht in den bundestag wählen lassen die tun ja so als würden sie eine Aufwandsentschädigung von 450? im monat bekommen und sie bräuchten die Nebeneinkünfte um über die runden zu kommen!ich finde ein abgeordneter sollte nicht mehr als der durchschnittliche verdienst bekommen
Da ist dass schweizer System besser, dort sind viel mehr
berufstätige im Amt, die noch wissen wovon sie sprechen.
Soviele Vollblutpolitiker gibts da nicht. Ausserdem existiert
dort nicht das grosszügige, hochkorrumptive deutsche Vollversorgungssystem. Bei uns Firma ist einer der in der Politik
ist, der bekommt seinen Lohn vom Arbeitgeber und vom Staat
noch etwas Aufwandsentschädigung.
Deutsche Auswüchse wie Inflationsausgleich über Diäten
gibts da nicht.

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kuddikurt 29.07.2014, 22:33
51. Verkehrte Welt

Jeder normale Arbeitnehmer kann kein Erbarmen vor dem Fiskus finden wenn er zu viel Nebeneinkünfte hat. Das Gesetz schlägt erbarmungslos zu. Politiker schnitzen für sich das Gesetz so, das sie Millionen verdienen können ohne Konsequenzen zu tragen. Mir kommt der Ekel hoch wenn von Politikern mit gespaltener Zunge gesprochen wird.

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hobbyleser 29.07.2014, 22:34
52. Kein Problem

Ich sehe da im Grundsatz kein Problem.

Allerdings sollten sich die Herrschaften schon die Fragestellung gefallen lassen, inwiefern sie ein unabhängiges Mandat ausüben können, wenn sie gleichzeitig von einem Auftraggeber horrende Summen empfangen.

Auch frage ich mich, wie man den einen oder den anderen Job wirklich ernsthaft wahrnehmen kann, denn allein der Abgeordnetenjob ist ein 24/7-Job.

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Dr.Krümelmonster 29.07.2014, 22:54
53. Gibt es auch

Zitat von Boandlgramer
Die Einkommenssteuererklärung wäre vollkommen ok für mich. Und wenn sie ihre Bestechungsgelder besser verstecken können. Da ist wenigstens klar, was für ein Geld das ist, wenn's rauskommt - und es kommt immer raus. ;)
Beispiel: Lars Klingbeil, SPD.
So ein Maß an Transparenz würde ich mir von mehr Politikern wünschen.

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pudelali 29.07.2014, 22:56
54. zweierlei Einkünfte

wenn ein MdB Landwirt ist und einen gut laufenden Hof hat, dann kann man davon ausgehen, dass das nichts mit dem Mandat zu tun hat und die Einkünfte auch nicht durch das Mandat gefördert werden. Ganz anders sieht das aus bei Einkünften aus Vorträgen etc, also Tätigkeiten, die wegen des Mandats existieren bzw gefördert werden. Insofern macht eine solche Liste wirklich wenig Sinn.

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LK1 29.07.2014, 23:07
55.

Zitat von silberstern
Neid wäre es, wenn die Protagonisten das Geld wirklich "verdienen" würden.
Das Geld ist verdient, davon darf ausgegangen werden. Die Wirtschaft hat bekanntlich nichts zu verschenken und von daher wird sich diese Investition auch für den Zahler in Euro und Cent lohnen. Nur für uns Blöde, die nur die Hälfte an Informationen haben, stellen sich die Fälle irrational und zu "ungerecht verdient" dar. ;-)

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GeMe 29.07.2014, 23:08
56. Ich verstehe nicht wo die MdB die Zeit her nehmen

Erst vor kurzem las ich einen Bericht über ein MdB, der seine Arbeitszeiten im Bundestag (angeblich) genau dokumentiert.

Er schrieb, dass er in manchen Wochen bis zu 80 Stunden arbeitet, um allen Aufgaben gerecht zu werden. In einigen Wochen ist auch mal weniger, aber im Durchschnitt hätte er eine 60-Stunden-Woche.

Wenn das so stimmt, dann frage ich mich wie es 25% der MdB schaffen noch einer Nebentätigkeit nachzugehen, die häufig noch ein Einkommen ergibt, von dem mancher Steuerzahler nur träumen kann.
Immerhin heißt 60-Stunden-Woche: Montag bis Samstag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr ohne Pausen.

Ich arbeite in einer normalen Woche von 7:30 Uhr bis 17:00 Uhr, freitags nur bis 15:00 oder 16:00 Uhr und habe dabei 1/2 Stunde Mittagspause. Mir persönlich reicht das als Arbeitszeit. (bezahlt werden 40 Stunden)
Eine weitere Nebentätigkeit könnte ich mir nur vorstellen, wenn sie gut bezahlt wäre und wenig Arbeitsleitung erforderte also zum Beispiel ein Aufsichtsratsmandat.

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AlexanderRoehr 29.07.2014, 23:14
57.

Zitat von "Armenhaus"
dachte eigentlich immer Politiker; zumal Abgeordnete im Bundestag seien dem "Volk" verpflichtet ..??!
Von den >600 Fratzen die da rumlungern kann man locker >550 an die Wand stellen.

Spart "Diäten" und "Pensionen".

Das ist doch nur ein Selbstbedienungsladen für arbeitsscheues und lobbyabhängiges Gesocks, keinen Deut besser als die Berufssäufer vor dem Penny-Markt.

Dieser ganze Demokratiescheiß bricht uns irgendwann das Genick -
let s make democracy history!

Einige wenige Entscheider mit Ahnung vom jeweiligen Fach, ohne den Druck der Legislaturperioden wären sicher kostengünstiger und effektiver.

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bMüller 29.07.2014, 23:17
58. was für Abgeordnerte ohne Nebeneinkünfte wünschen

die Foristen denn dann bitteschön:
Langzeitstudenten wie Frau Nahles
Beamte aus dem Bauamt von Buxdehude, die jederzeit nach Verlust Ihres Listenplatzes wieder in Ihre kuschlige Behörde wechseln können
oder dich lieber noch `n paar Lehrer mehr im Bundestag?

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jschongart 29.07.2014, 23:23
59. Nebeneinkuenfte sollten untersagt sein

Meiner Meinung nach sollten Nebeneinkuenfte fuer Mitglieder des Bundestags untersagt sein. Sobald ein Bundestagsabgeordneter fuer ein Unternehmen arbeitet, wird er Marionette einer Lobby. Sein Job ist jedoch das Volk zu vertreten, dafuer wurde er schliesslich vom Volk gewaehlt, und er wird von oeffentlichen Geldern bezahlt, seine Plaene umzusetzen. Oft sieht man im den Bundestag bei Debatten halb leer und manchmal fehlt sogar das notwendige Quorum um Beschluessen zu fassen, weil die Damen und Herren ihren Nebeneinkuenften nachgehen. Wo leben wir denn?

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