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Nebeneinkünfte: Top-Verdiener im Bundestag wehren sich gegen Kritik
DPA

Die Liste der Nebeneinkünfte schaffe Neid statt Transparenz, klagen die Spitzenverdiener unter den Bundestagsabgeordneten. Sie sehen sich zu Unrecht an den Pranger gestellt: Ihre Einnahmen seien längst nicht so hoch wie angegeben.

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rromijn 30.07.2014, 07:59
70. egal wie hoch

Egal wie hoch, so ist und bleibt es im Grunde Bestechung.
Der Dienst sollte den Wählern gelten, nicht den Lobbyisten.
Es gibt auch keine Grenze, bis zu welcher es ok wäre, ab einem 1
Bleibt Bestechung, was es ist, betrug am Wähler

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Dyonisus 30.07.2014, 08:07
71.

Zitat von tims2212
Das ist das frechste Zitat des Jahrtausend:Ich bin Landwirt, kein Berufspolitiker!!! Also ich weiss nich weiter!Dreistheit siegt?
Da hauts mir echt eine Ecke aus der Krone.

Werden fürstlich bezahlt, ein Lohn, von dem das Gros nur träumen kann, und er stellt sich hier hin und sagt "ich bin landwirt, kein Berufspolitiker!" Wofür sind dann die tausenden Euros pro Monat? Ich bin echt sprachlos.

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kimmberlie67 30.07.2014, 08:09
72. Man könnte Meinen

das einige im Parlament diesen Sitz als Nebeneinkünftebetrachten oder als Hobby.
Dann auch noch frech werden wenn der der das Geld
verdienen muss sich aufregt.

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staubtuch 30.07.2014, 08:11
73.

Jaja, die Abgeordneten nagen am Hungertuch und überhaupt sind die Diäten auch viel zu niedrig, um sich überhaupt noch eine Scheibe Brot leisten zu können, von der Butter oben drauf ganz zu schweigen.

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klausbrause 30.07.2014, 08:30
74.

Zitat von chagall1985
Von bestimmten Politikern wie diesem Landwirt brauchen wir wesentlich mehr im Bundestag als weniger. Und die Aufstellung nach Einnahmen ohne Kostengegenrechnung ist auch mehr als abstrus.
Ich überlege gerade, wie mein Chef reagieren würde wenn ich morgen zu ihm gehe und sage: "Also Chef, ich will mir meine Unabhängigkeit von Ihnen bewahren und werde daher den größten Teil des Monats für andere, lukrativere Tätigkeiten, verwenden. Mein Gehalt erwarte ich allerdings in voller Höhe pünktlich auf meinem Konto. Und meine Meinung werde ich Ihnen auch weiterhin sagen."

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klausbrause 30.07.2014, 08:32
75.

Zitat von FerrisBueller
So lange die Nebentätigkeit die Arbeit als abgeordneter nicht allzu sehr beeinträchtigt, habe ich da überhaupt kein Problem mit. Ganz im Gegenteil..
Allerdings sollten die Nebenverdienste in voller Höhe auf die Diäten angerechnet werden.

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klausbrause 30.07.2014, 08:36
76.

Zitat von jjcamera
Was wollen wir? Politiker, die so wenig verdienen, dass sie jede Möglichkeit der Vorteilsannahme nutzen, so wie Wulff, oder Politiker, die auf Grund ihrer Qualifikation ein derart gutes Einkommen haben, dass sie nicht bestechlich sind? Mir sind die Zweiten lieber.
Ach ja, so unter 20 000 Euro/Mt. ist halt jeder für eine kleine Bestechung anfällig.

Darüber steigen die Preise.

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nic 30.07.2014, 08:43
77. Die Liste der Nebeneinkünfte schaffe Neid...

Nein, darum geht es in keinster Weise sonder darum: warum überhaupt Nebeneinkünfte, wenn man seinen Job im Bundestag überhaupt nicht mehr ausüben kann oder sogar für Korruption eher zugänglich ist.

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DracheNimmersatt 30.07.2014, 08:44
78.

Zitat von sysop
Die Liste der Nebeneinkünfte schaffe Neid statt Transparenz, klagen die Spitzenverdiener unter den Bundestagsabgeordneten. Sie sehen sich zu Unrecht an den Pranger gestellt: Ihre Einnahmen seien längst nicht so hoch wie angegeben.
Halte die Höhe auch für irreführend. Vielmehr würde mich die Anwesenheit interessieren. Kann doch nicht sein, dass ein Bundestag komplett leer ist, wenn abgestimmt wird. Das sind gewählte Volksvertreter, nicht nur für einen einzigen Sachverhalt.

Man müsste für jede Nichtanwesenheit im Parlament (Nichtanwesenheit über die komplette Dauer einer Sitzung, oder ein kompletter Arbeitstag im Büro) einen Abzug von der Diät hinnehmen. Dann ist der Abgeordnete auch hoffentlich länger anwesend als nur ein paar Minuten oder nur, um sich seinen Anwesenheitsstempel abzuholen.

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Immanuel_Goldstein 30.07.2014, 08:54
79.

Zitat von sysop
Die Liste der Nebeneinkünfte schaffe Neid statt Transparenz, klagen die Spitzenverdiener unter den Bundestagsabgeordneten. Sie sehen sich zu Unrecht an den Pranger gestellt: Ihre Einnahmen seien längst nicht so hoch wie angegeben.
Natürlich sollten im Bundestag überhaupt keine Berufspolitiker sitzen, aber ihre Einkünfte sollten auf die Diäten voll angerechnet werden. Man muss sich schon entscheiden, welchen Beruf man zu 100% ausüben will. Es hindert niemanden daran, Landwirt zu bleiben, wenn er Landwirt im Hauptberuf sein will. Nur Parlamentsarbeit kann er dann eben nicht machen. Andere können es.

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