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Neonazi-Terror: Justizministerin will Familien der Mordopfer entschädigen

Es soll ein Zeichen der Solidarität mit den Familien sein: Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat eine Entschädigung für die Angehörigen der Opfer der Neonazi-Morde angekündigt.

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olleolaf 20.11.2011, 09:36
1. ---

Schau an, welch nette Geste.
Entschädigung? Freiwillig?
Da läuft doch etwas im Hintergrund.

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Bre-Men 20.11.2011, 09:43
2. Wunderbar

Endlich wird mal was für die Opfer getan in diesem Land.

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jaein 20.11.2011, 09:44
3. entschädigungsoffensive

Zitat von sysop
Es soll ein Zeichen der Solidarität mit den Familien sein: Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat eine Entschädigung für die Angehörigen der Opfer der Neonazi-Morde angekündigt.
ich hoffe, die angehörigen der polizistin werden dann auch entschädigt!
und ich denke opfer anderer verbrechen haben den gleichen stellenwert...

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charlykilo 20.11.2011, 09:50
4. Wehret den Anfängen!

Eines vorweg: Mord und Gewalt sind nicht zu tolerieren. Punkt. Keine Ausnahmen!
Was macht die Morde an den Migranten aber so besonders, dass eine Bundesjustizministerin nun Entschädigung für die Hinterbliebenen anbietet? Werden zukünftig also die Opfer krimineller Aktivitäten entschädigt durch den Staat - immer dann wenn z.B. vermutet werden kann, eine Polizeistreife sei zum Zeitpumkt des Verbrechens in der Nähe des Tatorts vorbeigefahren?
Haben z.B. die Hinterbliebenen der Opfer der RAF Entschädigungen erhalten (ich weiß es wirklich nicht...)? Ist das nun die neue Spielart der Political Correctness, getrieben von der Angst es beim Namen zu nennen: eine Gruppe rechter Spinner hat schweres Verbrechen verübt. So wie jedes Gewaltverbrechen unfassbar. Sie sind nun aber zum Glück gefasst, es wird ermittelt, verurteilt, zur Rechenschaft gezogen. Rechtsstaatlich und einwandfrei.
Warum der in meinen Augen übertriebene Kotau? Warum diese Betroffenheitsgeste, die anderswo eine Mitschuld des Staates vermuten läßt? Ich verstehe es nicht... da wird mal wieder völlig überzogen reagiert! Nebenbei: NIEMAND in unseren Nachbarstaaten glaubt ernsthaft, bei uns in Deutschland gäbe es wieder eine braune Gefahr...diese Vision haben nur wir selber, bzw. lassen sie uns einreden!

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slider 20.11.2011, 09:54
5. Entschädigung. Ja! Aber wie ?

Zitat von sysop
Es soll ein Zeichen der Solidarität mit den Familien sein: Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat eine Entschädigung für die Angehörigen der Opfer der Neonazi-Morde angekündigt.
Eine Entschädingung um der Entschädigungswillen treibt hier evtl. einen Keil in die Köpfe. Die Fagen, die kommen werden, sind doch die: Wie hoch ist die Entschädigung ? Bekommt eine versehentlicher getöteter afgahnischer Zivilist die gleiche Entschädigung ? Haben "linke" Opfer auch eine Entschädigung bekommen ? usw. Eine Entschädigung kann nur auf Grund einer Rechtsgrundlage oder Urteils gezahlt werden, sonst gibt es in diesem Fall "böses Blut", mit Fragen warum "die" ? Ich könnte mir vorstellen, dass man die "zuständigen" Behörden in die Pflicht nimmt und sie gegebenen Falls evtl. auf den zivilrechtlichen oder strafrechtlichen Wege in die Verantwortung nimmt. Ich mache mir nichts vor und meine, selbst wenn das braune Terror-Trio bei DSDS mit dem Horst-Wessel-Lied aufgetreten wären, hätten die "zuständigen" Behörden das auch nicht mitbekommen.

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smerfs 20.11.2011, 10:21
6.

Zitat von sysop
Es soll ein Zeichen der Solidarität mit den Familien sein: Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat eine Entschädigung für die Angehörigen der Opfer der Neonazi-Morde angekündigt.
dann bitte alle anderen opfern von verbrechen auch aus gründen der gleichbehandlung!

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Brand-Redner 20.11.2011, 10:30
7. Richtig

Zitat von sysop
Es soll ein Zeichen der Solidarität mit den Familien sein: Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat eine Entschädigung für die Angehörigen der Opfer der Neonazi-Morde angekündigt.
Das ist das Mindeste, was die Hinterbliebenen erwarten dürfen. Natürlich wäre es ihnen lieber gewesen, dies alles wäre nie notwendig geworden; doch die gesamte (über Jahrzehnte andauernde) politische Fehlentwicklung dieses Staatés jetzt allein der amtierenden Justizministerin anzulasten, wäre mehr als abwegig, im Gegenteil: Wir sollten auch registrieren, dass Frau L.-Schn. aus einer Partei kommt, deren Augenmerk normalerweise nur den oberen Zehntausend gilt!

PS: Übrigens sollte auch hier das Verursacherprinzip gelten, d.h. sind die Täter ermittelt und überführt, müssen sie natürlich in Regress genommen werden. Auch dies könnte ein unmissverständliches Zeichen sein, auch wenn bei dem einen oder anderen Hohlkopf nicht viel zu holen sein wird.

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Ingmar E. 20.11.2011, 10:34
8. Die folgenden Fehler traten bei der Verarbeitung auf:

Zitat von charlykilo
Warum der in meinen Augen übertriebene Kotau? Warum diese Betroffenheitsgeste, die anderswo eine Mitschuld des Staates vermuten läßt?
Weil unsere Sicherheitsbehörden versagt haben, und mindestens durch unfassbare Inkompetenz Mitschuld haben.

Ausserdem wurden vom dt. Staatsorganen die Opfer der Gewalttaten praktisch verhöhnt, indem man ihnen Mafia-Kontakte unterstellte, und damit sie indirekt selbst für ihren Tod verantwortlich machte.

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Horst Nöhring 20.11.2011, 10:52
9. Richtig,

da sollte man wirklich dran bleiben, ob die Hinterbliebenen der Polizisten auch entschädigt werden.

Frau L-S gibt sich mal wieder der Lächerlichkeit preis und versucht Ihr Unvermögen als Justizministerin (viel zu lasche Gesetzgebung/Urteile bei Verbrechen, Täterschutz statt Opferschutz) aus der Verantwortung zu ziehen in dem Sie mit Steuergeldern um sich wirft.

Einem Innenminister Friedrich sollte man unverzüglich den Rücktritt nahelegen. Er hat mal wieder bewiesen das er als Innenminister keine Daseinberechtigung besitzt.

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