Forum: Politik
Nervengiftanschlag auf Skripal: Leichtes Spiel für Putin
AP

Die britische Regierung muss im Fall des vergifteten Ex-Agenten Skripal endlich Beweise vorlegen. Tut sie es nicht und leistet sich Fehler wie zuletzt, spielt sie dem Kreml in die Hände.

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florianm-k 05.04.2018, 19:19
1. Die Russen haben es leicht

Sie müssen nichts beweisen, sondern können täglich neue vollkommen substanzlose und sich widersprechende Märchen in die Welt setzen. Nur weil den Briten der 100% Beweis noch nicht gelungen ist, seien sie jetzt in der Devensive. Schon komisch...

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der IV. Weg 05.04.2018, 19:21
2. Schnellschuss

Ein schneller Schuss geht oftmals fehl.
Und zum Bären gehen, ohne zu wissen dass er tot ist, kann schiefgehen.

Man sollte nie vergessen, dass Putin ein exzellenter Schachspieler ist,
vermutlich besser als die allermeisten anderen Politiker.

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fraluxx 05.04.2018, 19:30
3. Ist doch ganz einfach,

wenn man keine Beweise hat, kann man auch keine präsentieren.Nicht nur die britische Regierung steht nun ziemlich dumm da: Auch die unsere sollte sich ein paar Fragen stellen...

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inspiriert71 05.04.2018, 19:33
4. Dies verfahrene Situation...

...wird nicht aufgeklärt werden. Beweise können von GB nicht benannt werden, ohne die/den Erbringer in/aus dem Osten zu gefährden. Also werden auch keine Beweise in der Öffentlichkeit bekannt. Geheimdienste sind im Spiel, kann nur im Patt enden. Never ending story

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picommander 05.04.2018, 19:37
5. komisch daran ist nur...

...dass kaum jemand die Gretchenfrage stellt: Wem nutzen die derzeitigen diplomatischen Verwerfungen wohl am meisten? Da kann man sich schnell in Spekulationen verlieren, Kandidaten gibt es jedenfalls genug dafür.
Nur ausgerechnet Putin? Wohl eher nicht und blöd ist der Mann auch nicht.

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my-space 05.04.2018, 19:37
6. Stimmt alles

Stimmt schon alles, was die Korrespondentin schreibt. Aber wie sollen unwiderlegbare Fakten denn aussehen? Nur wenn Putin es offiziell zugibt, wäre ein Beweis erbracht, den seine Sympathisanten jemals akzeptieren würden. Gegen das durch keinerlei innere Kontrolle einer freien Presse, freien Justiz oder Opposition geprägte System Putin müssen tonnenschwere Indizien (MH17, Ostukraine, Doping etc, etc) zu einer klaren Haltung des Westens führen. In dubio pro reo gilt bei Individuen in einem Staat. Bei Staaten gegen Staaten zählt was sie sind und tun.

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lars_hinrichs 05.04.2018, 19:39
7. Die Leier mit den Beweisen...

Seit Tagen liest man Kommentarspalte auf und Forum ab ständig die Forderung nach Beweisen. Ist es denn bewiesen, dass es keine gibt? Und wenn welche veröffentlicht würden, die Putin selbst bei der Ausführung dokumentieren, wer würde diese dann anerkennen?

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muellerthomas 05.04.2018, 19:45
8.

Zitat von picommander
...dass kaum jemand die Gretchenfrage stellt: Wem nutzen die derzeitigen diplomatischen Verwerfungen wohl am meisten? Da kann man sich schnell in Spekulationen verlieren, Kandidaten gibt es jedenfalls genug dafür. Nur ausgerechnet Putin? Wohl eher nicht und blöd ist der Mann auch nicht.
Kaum jemand stellt dir Frage? Die wurde hier haufenweise gestellt und die einzig sinnvolle Antwort lautet doch offenkundig: Putin und nur Putin profitiert. Sie sehen es doch selbst. Die westliche Öffentlichkeit wird gespalten, die russische hinter Putin geeint - Ziel erreicht.

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J. Hotzenplotz 05.04.2018, 19:46
9. Gleiche Regeln für alle?

Bei uns im Rechtsstaat gilt aus gutem Grund erstmal die Unschuldsvermutung, so lange, bis das Gegenteil bewiesen ist. und solange werdfen auch keine Strafen verhängt. M.E. sollte man von diesem Prinzip nicht abweichen, auch wenn einige Anzeichen deutlich Richtung Rußland deuten, aber das ist es noch kein Beweis. Die vorzeitige Ausweisung von Diplomaten ohne jeden veröffentlichten Beweis ist perfekt, um die von uns immer gerne anderen gegenüber eingeforderte Rechtsstaatlichkeit ins Lächerliche zu ziehen. Da muß man schon eine Linie beibehalten...

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