Forum: Politik
Netanyahu bei Merkel: Muss ja
DPA

Von "A" wie Atomkonflikt bis "Z" wie Zweistaatenlösung: Benjamin Netanyahu und Angela Merkel diskutieren die Lage in Nahost. Beide warnen vor Irans Milizen in der Region - und teilen sonst kaum eine Meinung.

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brutus972 04.06.2018, 20:39
30.

Zitat von Noch ein Leser
Wenn dort einer pubst gibts hier gleich einen Brennpunkt. Und das seit Jahren. Warum müssen wir uns mit diesen Kriegstreibern überhaupt noch abgeben? Geschichte hin, Geschichte her. Irgendwann is auchmal gut. Wenn der Iran eine Atombombe will, wird es sie bekommen. Siehe Nordkorea. Und es spricht auch nichts dagegen - Israel hat sie ja schließlich auch.
Da hast du aber Glück gehabt, dass deine Meinung hier veröffentlicht wurde.
Nachrichten vom Ghaza-Ghetto kommen 1:1 von der Isralischen Propaganda. Unsere Reporter sitzen alle im bequemen Israel und berichten daher nicht objektiv.

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Claes Elfszoon 04.06.2018, 20:49
31. Ach ja, ich ...

Zitat von touri
Ich musste jetzt wirklich lachen über diesen Beitrag. Isreal erschießt dutzende von unbewaffneten an seiner Grenze und Sie beeichnen Leute die das kritisieren als rechts. Dann ist die Afd, wo zumindest Frau Storch ähnliches fordert, also plötzlich links? Ich denke Sie sollten dringend Ihren moralischen Kompass mal neu justieren.
... war für einen Moment der irrigen Ansicht, dass Sprengsätze, Molotov-Cocktails und andere Gegenstände, die man in den Händen der "friedlichen Demonstranten" sehen konnte, Waffen seien. Dabei habe ich völlig übersehen, dass das zur landesüblichen Folklore gehört und die Raketen, die Israel erreichten waren ja auch nur eine Art von Friedensgruß der Hamas.
Was wäre geschehen wenn dieser aufgepeitschte Mob die Grenze gestürmt hätte? Glauben Sie die hätten im nächsten Ort eine Protestnote abgegeben oder eine Liste Bedarfsgütern, die man ihnen bitte aushändigen möge?

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fackelimohr 04.06.2018, 21:01
32. Causa Grenell

Der Statthalter von Donald Trump in Berlin, Richard Grenell, hat laut FAZ sich am Flughafen noch mit Netanyahu getroffen - er glaubte wohl sein Austausch mit Netanyahu sei wichtig, um die Gespräche von Merkel mit Netanyahu ins rechte Licht zu rücken. Vielleicht sollte der deutsche Botschafter in Washington bei einem relevanten Staatsbesuch sich auch kurz mit dem Gast am Flughafen treffen, damit die Gespräche des Gastes mit Donald Trump richtig eingeordnet werden. Ich glaube die US Regierung würde so etwas als Affront auffassen, aber Herr Grenell kann sich ähnliches und mehr in Deutschland ohne Probleme leisten. Vielleicht sollte man ihm seine Akkreditierung entziehen.

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Trevor Philips 04.06.2018, 21:04
33.

Zitat von Noch ein Leser
Wenn dort einer pubst gibts hier gleich einen Brennpunkt. Und das seit Jahren. Warum müssen wir uns mit diesen Kriegstreibern überhaupt noch abgeben?
Weil Papi und Opi ganz groß im Endlösungsgeschäft waren und jetzt seien Sie ein guter Junge halten die Klappe und hetzen in Ihrer Kameradschaft über "den Joden".

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Claes Elfszoon 04.06.2018, 21:06
34. Die wenigen Toten, die ...

Zitat von touri
Nein, die toten Zivilisten hat Isreal, das Gaza zum Ghetto gemacht hat und sich bis heute der Zweistaatenlösung verweigert, ganz alleine zu verantworten. Die Israelis sind im bezug auf die Palästinenser die Besatzer, ganz einfach und haben an der Stelle keinerlei moralische Überlegenheit.
... wirklich nicht zur Hamas gehörten, wurden von ihr instrumentalisiert und gehen natürlich auf das Konto der herrschenden Terrortruppe in Gaza. Übrigens haben die den Streifen zum Getto gemacht und niemand anderer, denn die ägyptische Seite hat die Grenze ja auch dicht gemacht - warum wohl?
Und nun die Fakten: Israel hat die Besetzung von Gaza 2005 unter dem Motto "Land gegen Frieden" beendet. Der Friede wurde massiv durch Hamas gestört. Selbst die Versorgungskonvois Israels wurden angegriffen. Bis heute hat es die Hamas nicht fertig gebracht auch nur teilweise eine Stromversorgung auf die Beine zu stellen, trotz Milliardenzahlungen von Seiten der UN und EU. Auch das muss Israel übernehmen. Wie einstmals die Müllabfuhr aus Gaza. Hamas ist unfähig eine Zivilgesellschaft aufzubauen aber in der Lage kilometerlange Terrortunnel und getarnte Waffenfabriken zu bauen.
Vor diesem Hintergrund ist die Verweigerung einer Zweistaatenlösung kein Akt Israels, sondern ein Akt der Vernunft.

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möllers 04.06.2018, 21:49
35.

Zitat von Claes Elfszoon
... leben noch ca. 9000 Juden im Iran. In den Regionen um Teheran, Esfahan und Shiraz gab es einmal blühendes jüdisches Leben. Aber anscheindend sind die iranischen Juden seit 1979 irgendwie vom Verschwindevirus dahingerafft worden oder alle zum Islam konvertiert. Vor 1979 waren es nämlich noch 150.000 und in der Tat war es die größte jüdische Bevölkerung im nahen Osten außerhalb Israels. Nun ist es in der erlebten Wirklichkeit Irans so, dass z,B. Juden einen Moslem nicht beerben können, konvertiert aber ein Jude zum Islam, erbt er automatisch das komplette Vermögen seiner weiterhin jüdischen Verwandten. Vielleicht ist das ja die Ursache für das allmähliche Verschwinden der Juden aus dem Iran - was meinen Sie? Khamenei, Zarif und Rohani verbreiten ihre Propaganda über den Iran als Paradies für iranische Juden gerne um der internationalen Gemeinschaft Sand in die Augen zu streuen. Die Realität sieht aber ganz anders aus. Ich kann Ihnen gerne die "Wohltaten" des iranischen Regimes gegenüber iranischen Juden auflisten, aber das wollen Sie ja gar nicht wissen - stimmts?
na ja .. die Gesetze bezgl.der Araber/Palästinenser in Israel sind wohl gerechter in Ihren Augen ..zb das hier ...Neueren Datums sind die Gesetze und Vorschriften, die die Familienzusammenführung betreffen: Heiratet ein israelischer Araber einen Palästinenser oder eine Palästinenserin aus den besetzten Gebieten, so erhält der Partner nur befristete Aufenthaltsgenehmigungen in Israel, die regelmäßig erneuert werden müssen - und oft genug ganz verwehrt werden. So haben viele Paare in den vergangenen Jahren das Land verlassen müssen

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kritischerkommentator 04.06.2018, 22:09
36. Vorsicht - "Israel" im Text

Darf ich hiermit meine Verwunderung zum Ausdruck bringen, dass unter einem Text, der das Wort "Israel" enthält, eine Kommentiermöglichkeit besteht? Hat da jemand bei Spiegel Online geschlafen? Oder ist das vielleicht ein Anzeichen für die Erkenntnis, dass eine Bevormundung der Leser kaum noch möglich ist und sich -horrible dictu - sich letztlich wirtschaftlich schädlich für das Produkt auswirkt?

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hansriedl 04.06.2018, 22:37
37. USA verhängt Sanktionen??

Sanktionen mit dem Recht des stärkeren??
Die USA können es nicht lassen: Sie zerstören demokratische Strukturen in Lateinamerika um ihren Großkonzernen das Ausbeuten zu erleichtern, sie bombardieren und drohen: welches Recht hat dieser Staat über andere Sanktionen zu verhängen ?
Wenn sie das machen, dann auch gegen Israel,denn dieser Schurkenstaat hat auch Atomwaffen und begeht nicht nur Menschenrechtsverletzungen, sondern auch Kriegsverbrechen.
Die USA werden immer mehr zu einer Diktatur die demokratiefeindlich agiert.

Die Weltgemeinschaft sollte Israel...
ich entscheide aus dem Bauch raus ...... und wenn das "friedlichste" Volk dieser Welt und die einzige "Demokratie" im Nahen Osten tagtäglich Kinder im Gazastreifen und palastän. Gebiet ausraubt, entführt, foltert, verstümmelt und umbringt, dann sagt mir mein Bauch, ich bin für die anderen!!!

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Heinrich52 05.06.2018, 00:27
38. Träumerei

Netanjau ist der realist der Iran gut beurteilen kann. Frau Merkel will alles mit Diplomatie erreichen das ist naiv. Ein Herr Kamenei lässt sich von seiner seiner Meinung nicht abbringen Israel von der Landkarte zu tilgen, was er niemals schaffen wird. Merkle merkt überhaupt nicht, dass dieser Atomdeal dem Iran zugegen kommt und er seine balistischen Raketen weiterentwickeln kann und dabei Handel treiben kann und die Devisen die er bekommt in die Rüstung stecken kann. Allerdings muss man sagen, weil der Iran keine Luftwaffe besitzt sind sie auf diese balistischen Raketen angewiesen um ihr Land verteidigen zu können. Jedenfalls machen die europäer das Falsche.

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M.Rabe 05.06.2018, 00:35
39. Emotionen sind nicht der Weg zu Frieden und Sicherheit

Vom heimischen Sofa zu beurteilen, wer gut und wer böse ist, halte ich für gewagt.
Israel, als auch die Palästinenser haben ein Recht auf ein selbstbestimmtes und sicheres Leben.
Dieses anzuerkennen, ist der erste, unvermeidliche Schritt. Möglicherweise gibt es auf beiden Seiten Kräfte, die dies so nicht wollen. Dahinter stehen vielleicht auch noch Dritte mit weiteren Interessen.
Dennoch erschreckt es mich, wie radikal hier manche Meinung ist, wie wenig ausgerichtet auf ein friedliches Miteinander, welches von beiden Seiten Kompromisse und Zugeständnisse abfordert.
Verlierer kämpfen besser, härter und länger.

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