Forum: Politik
Neue Apo gegen den Klimawandel: Keine Panik, Greta!
Tobias Schwarz / AFP

Wer an den bevorstehenden Weltuntergang glaubt, dem bleibt nur Resignation. Wer sich von individueller Lebensänderung die Klimarettung verspricht, denkt zu klein. Nur ein Wandel, der auf Wettbewerb und Innovation setzt, kann gelingen.

Seite 2 von 23
*Querdenker* 31.03.2019, 17:09
10. Nur leere Worthülsen ...

Eigentich kommt von dem Autor nichts Konkretes, sondern nur blubb blubb, bzw. nur leere Worthülsen ohne Substanz!

Beitrag melden
christian77 31.03.2019, 17:10
11. warum nicht einfache Dinge zuerst

Tempolimit 100 auf Autobahnen, 80 auf Landstrassen. Das tut niemand weh. Das schliessen aller!!! Flughaefen ist schon heftiger. Fangen wir an! Aber es wird wohl nichst passieren.

Beitrag melden
Kindergeburtstag 31.03.2019, 17:11
12. !

Ich lese nur "immer neue Alarmsignale" und frage mich, wie dumm muss man denn sein?
Klar, die Erde erwärmt sich und menschgemachtes CO2 hat einen Anteil.
Aber schon bei den Fragen wie stark die Erwärmung ist und wie gross der menschliche Anteil, gehen die Fachmeinungen stark auseinander.
Und neue Alarmsignale gibt es in der realen Welt schon gar nicht! Erst letzte Woche hatte der Spiegel einen Artikel, wie unmöglich es bisher ist, brauchbare Prognosen zu Klima zu erstellen.

Es sollte für einen gut bebildeten Alarmisten ein Leichtes sein, kritische Wissenschaftler alt aussehen zu lassen, warum gibt es keine solche offenen Diskussionen. (ich meine jetzt zwischen Fachleuten mit sagen wir mal mindestens drei eindeutigen Fachartiklen, nicht solche Leute, die meinen ihr Unwissen laut rausschreien zu müssen)

Svensmark macht sehr deutlich, dass die Sonne als ein möglicher Faktor für einen Grossteil der Erwärmung in Frage kommt, Curry scheint sich mehr and naatürliche Zyklen und bisherige Messunsicherheit zu halten.
Es sollte doch nicht schwer sein eine offene Diskussion u haben..
(Curry hat eine solche offene Diskussion auf ihrer Webseite, ich warte noch auf den ersten Alarmisten, dre dort diskutiert und sich nicht fachlich auf die Knochen blamiert! Im Gegensatz zu anderen Foren werden da keine Beleidigungen geduldet)
P.S.: Leugner ist eine Beleidigung, damit fällt das Süiegelfurom leider durch.

Beitrag melden
KlausMeucht 31.03.2019, 17:12
13. Technologie alleine hilft nicht

Der Text ist nicht so schlimm wie einleitende Zusammenfassung auf der Startseite. Ich habe das Gefühl da waren verschiedene Autoren am Werk.

Natürlich ist Innovation sinnvoll. Aber wir müssen gleichzeitig die Preise verteuern. Wenn wir effizienter unsere Produkte herstellen mit geringeren Energieaufwand, werden wir den technologischen Fortschritt gleich wieder verfrühstücken weil wir dann mehr Produkte konsumieren.

Was nützt ein 0.1 Liter Auto wenn daraufhin noch mehr Strassen gebaut werden oder die Mittelschicht sich eine persönliche Heimsauna gönnt - weil man das Geld durch Energieeinsparung beim Transport sofort in andere Klimakiller investiert?

Wie wir Technik einsetzen ist eine Frage von Werten und da ist Politik gefragt. Technologischer Fortschritt allein ohne Werteänderung wird nicht helfen.

Warum Wettbewerb helfen soll weiß ich nicht. Es macht wenig Sinn weil es sind überwiegend Länder die unter dem Klimawandel leiden, die nur unwesentlich dazu beitragen. Gelingt es den reichen Staaten bessere Technologien zu entwickeln, sollten wir diese den armen Ländern verschenken. Wir sind nun mal eine Welt und werden den Migrationsdruck nur dann verhindern, wenn wir die ärmeren Staaten nicht niederkonkurrieren.

Beitrag melden
vox veritas 31.03.2019, 17:13
14.

Das ist heute bereits der dritte (Gast-)Beitrag von Kommentatoren. Gibt es dafür einen triftigen Grund? Vielleicht um den Schwung in der Gesellschaft weiter anzuheizen?

"Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache - auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört." Hanns Joachim Friedrichs

Beitrag melden
RalfHenrichs 31.03.2019, 17:13
15. Ralf Fücks hat es nicht begriffen

Immerhin hat er begriffen, dass die Situation ernst ist. Aber er hat nicht begriffen, WIE ernst die Situation ist. Produktivitätsgewinne und technischer Fortschritt sind wichtig, reichen aber nicht aus. Bei weitem nicht.

Beitrag melden
Realist111 31.03.2019, 17:14
16.

Zitat von Haraxa
Erstens: Hören Sie mit rethorischen Tricks auf. Ernste Warnungen als Panikmache zu framen, sollte unter dem Niveau eines seinerseits ernsten Beitrags sein. Ich habe auf den Fridays for future keine Panikmache, sondern wissenschaftlich fundierte Bedenken gehört. Zweitens: Dieser Artikel ist meiner Meinung nach vollkommen nichtssagend, da er eine einzige These vertritt, die selbst wieder schon Jahrzehnte auf dem Buckel hat: Wir werden uns schon raustechnologisieren aus unseren Problemen! Dabei ist der Wohlstandsgewinn und Fortschritt, den Pinker und Co. immer verkünden, auf Sand gebaut. Er basiert auf immer neuen und besseren Ideen die Ressourcen der Erde auszubeuten. Der Artikel tut so, als ginge es einfach nur um einen weiteren Entwicklungsschritt. Es geht aber um einen Paradigmenwechsel. Statt eine effizientere Ausbeutung endlicher Ressourcen, müssen wir auf eine Ausbeutung unendlicher oder nachhaltig verfügbarer Ressourcen umstellen. Diese qualitative Veränderung muss zugleich unter Zeitdruck passieren. Das gelingt nicht, wenn die Bevölkerung nicht auch mitzieht und das meint den individuellen Fußabdruck genauso wie gesellschaftliches Umdenken. Wir können uns nicht mit Technologie da herausentwickeln, wir müssen die Zielrichtung unserer Leben weg vom Konsum und Materialismus hinbekommen.
"Dabei ist der Wohlstandsgewinn und Fortschritt, den Pinker und Co. immer verkünden, auf Sand gebaut."

Dann widerlegen Sie doch mal den Satz des Autors:
"Die Weltwirtschaft wird sich in den kommenden 20 Jahren annähernd verdoppeln. Dafür sorgen schon der Anstieg der Weltbevölkerung auf neun bis zehn Milliarden und das Streben von Milliarden Menschen, der Armut zu entkommen. Wer wollte ihnen das verwehren

"Statt eine effizientere Ausbeutung endlicher Ressourcen, müssen wir auf eine Ausbeutung unendlicher oder nachhaltig verfügbarer Ressourcen umstellen."

Entspricht Ihre Forderung nicht der Einlassung "Wir können auf zwei Quellen des Fortschritts bauen, deren Grenzen nicht absehbar sind: die Einstrahlung von Sonnenlicht auf die Erde ...?

Insofern ist Ihre Behauptung unverständlich, der Artikel sei "vollkommen nichtssagend" ...

Beitrag melden
mpigerl 31.03.2019, 17:14
17. einer der wenigen vernünftigen Artikel

Panik ist genauso wenig hilfreich, wie Kopf in den Sand stecken und weiter SUV fahren. Klar natürlich macht es Sinn, wenn die Jugend aufwacht und es ist unsinnig, dass man 4 Tonnen SUV mit Verbrennungsmotor bewegt um Kinder in die Schule zu fahren und dann zum Latte Macchiato Frühstück gondelt. Aber wir können die Menschheit und unseren Planeten nur retten, indem wir alle zusammenarbeiten und dazu gehört mehr Technik, mehr Wissenschaft inkl. globaler Reisen. Aktuell wächst die Menschheit unglaublich schnell (und stirbt nicht), noch nie in der Menschheitsgeschichte sind die Menschen so alt geworden wie aktuell, noch nie in der Menschheitsgeschichte haben so wenig Menschen wie aktuell gehungert. Das hat alles Technik, Medizin und Wissenschaft möglich gemacht. Jetzt ein Rückzug ins private und ein Verzicht auf Technik würde auch bedeuten ==> weniger Medizin, mehr hungernde Menschen, letztendlich mehr Tote. Das kann nicht der Weg sein (und wird es auch vor allem in Asien nicht sein). Aber natürlich darf man auch die Augen vor den Problemen der Menschheit nicht verschließen. Die Menschheit muß weg von fossilen Brennstoffen und zwar schleunigst (und dann raus ins Weltall ... zumindest in unser Sonnensystem). Und ja dazu braucht man mutige politische Entscheidungen (als man FCKW eingeschränkt hat, gab es weiterhin Kühlschränke, gleiches wird passieren wenn man fossile Brennstoffe einschränkt), aber noch viel mehr braucht man smarte Ingenieure, Wissenschaftler, Physiker, usw .... also sollte man der Jugend zurufen .... nach der Demo bitte nicht BWL oder Jura studieren, sondern sich auf die MINT Fächer stürzten.

Beitrag melden
simonweber1 31.03.2019, 17:19
18. Also

Zitat von Haraxa
Erstens: Hören Sie mit rethorischen Tricks auf. Ernste Warnungen als Panikmache zu framen, sollte unter dem Niveau eines seinerseits ernsten Beitrags sein. Ich habe auf den Fridays for future keine Panikmache, sondern wissenschaftlich fundierte Bedenken gehört. Zweitens: Dieser Artikel ist meiner Meinung nach vollkommen nichtssagend, da er eine einzige These vertritt, die selbst wieder schon Jahrzehnte auf dem Buckel hat: Wir werden uns schon raustechnologisieren aus unseren Problemen! Dabei ist der Wohlstandsgewinn und Fortschritt, den Pinker und Co. immer verkünden, auf Sand gebaut. Er basiert auf immer neuen und besseren Ideen die Ressourcen der Erde auszubeuten. Der Artikel tut so, als ginge es einfach nur um einen weiteren Entwicklungsschritt. Es geht aber um einen Paradigmenwechsel. Statt eine effizientere Ausbeutung endlicher Ressourcen, müssen wir auf eine Ausbeutung unendlicher oder nachhaltig verfügbarer Ressourcen umstellen. Diese qualitative Veränderung muss zugleich unter Zeitdruck passieren. Das gelingt nicht, wenn die Bevölkerung nicht auch mitzieht und das meint den individuellen Fußabdruck genauso wie gesellschaftliches Umdenken. Wir können uns nicht mit Technologie da herausentwickeln, wir müssen die Zielrichtung unserer Leben weg vom Konsum und Materialismus hinbekommen.
wissenschaftlich fundierte Bedenken konnte ich bisher bei keiner Demo gegen den Klimawandel hören. Wenn man wissenschaftliche Erklärungen hören möchte ist man bei diesen Demos fehl am Platz. Ich will diese Demos nicht verurteilen, meine allerdings das Schüler besser in der Schule aufgehoben sind, als schwänzend,zum Teil gröhlend und teilweise auch alkoholisiert durch die Stadt zu ziehen. Nach den Demos müssen Armeen von städtischen Angestellten den Dreck mit Diesel-LKWs entsorgen. Aber es geht ja um Klima, was interessiert die Teilnehmer da der Umweltschutz. Wünschenswert wäre wenn man dieses Thema endlich einmal entideologisieren würde. Klimawandel gab es schon immer und wird es immer geben. Wer denkt denn heute noch daran, dass Grönland einmal eine grüne Insel war und am Groß Glockner Bergbau betrieben wurde. Da gab es weder Kapitalismus noch Diesel KFZ. Natürlich muss man im Klimaschutz die Dinge tun, die technisch möglich sind, aber mit dieser Klimahysterie ändern wir in der Sache gar nichts, außer dass einige der Teilnehmer sich danach wohler fühlen.

Beitrag melden
ospudd 31.03.2019, 17:20
19. jein, aber

so ein bischen panik kann doch nicht schaden, schon garnicht politikern, die ja nun mal entscheidungen treffen muessen. die sollten und haben auch schon zum teil diese panik anfaelle, dass ploetzlich eine generation von 16-jaehrigen denkt, fordert und agiert. dass personen wie greta ein denken, formulieren und eine verbale qualitaet an den tag legen, die die eher traegen entscheidungstraeger wie ein schlag aus dem nichts ploetzlich zum handeln/nachdenken zwingt. diese damen und herren haben schn bei den beginnenden resourcenkriegen [irak, afghanistan, libyen, syrien] und resourcenraub in afrika und suedamerika nicht einkalkuliert dass das folgen haben wird, dass diese kriege migrations dynamiken in gang setzt und konsequenzen fuer unser taeliches leben hier zu hause haben. sie haben das nicht durchdacht, wie sie auch nicht die folgen des globalen handels und der immer mehr resourcenverbrauchenden lebensweise des westens [jetzt auch chinas] grenzen hat. und ja, gretas generation hat recht: wir muessen unsere lebensgewohnheiten aendern, bevor der bedarf an palmoel, soyabohnen und rinderzucht die letzten gruenen lungen der erde vernichten. wir koennen das und wir muessen das und solange da nichts passiert koennen und sollten wir dankbar sein dass dieser punkt von der jungen generation artikulietrt und gefordert wird.

Beitrag melden
Seite 2 von 23
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!