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Neue Atomgespräche zwischen USA und Nordkorea: Doppelt drohen hält besser
Brendan Smialowski/ AFP

Es geht weiter: Am Samstag setzen USA und Nordkorea ihre Atomgespräche in Stockholm fort. Wie passt das zu den neuen Drohgebärden des Diktators Kim Jong Un?

aurichter 04.10.2019, 22:47
1. Brotlose Kunst

da die Nordkoreaner auf ihr Druckmittel und der Ungewissheit, was tatsächlich hinter dem Raketenprogramm steckt, nicht verzichten werden. Die USA haben andererseits genug elektronische Möglichkeiten, angefangen bei Störung des Internet, Überwachung des Schiffsverkehr durch Satrlliten, so dass den Nordkoreanern weiter Schäden zugefügt werden könnte. Wenn die USA dies dann jedoch nicht konsequent umsetzen, dann stellt sich dem Beobachter die Frage, warum dies so lasch behandelt wird. Demnach ist es mit technischer Überlegenheit doch nicht so dolle oder man möchte es gar nicht so weit umsetzen. Mir und vielen anderen Mitmenschen kommt dieses herumlavieren auf jeden Fall ominös vor. Auch deshalb wird es bei weiteren Gesprächen keine nennenswerten Fortschritte Richtung Entspannung in der Region geben, zumal Russen wie auch Chinesen zumindest öffentlich kein Abrücken von den Nordkoreanern signalisieren werden. Bei jedem Gespräch sitzen Putin und Xi mit am Tisch als Stille Beobachter.

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ArmeOhren 04.10.2019, 22:50
2. Ist doch ganz einfach

Kim darf seine Atomwaffen behalten und liefert dafuer unwiderlegbare Beweise fuer die illegalen Finanzaktivitaeten der Bidens in Nordkorea. Und wenn's noch was ueber Crooked Hillary und Nancy Pelosi dazu gibt, darf man sich in NK schon bald auf einen staendigen Sitz im UN-Sicherheitsrat freuen.

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DieterZuckermann 05.10.2019, 23:52
3.

Ich fühle mich von Nordkorea weder bedroht, noch provoziert. Um welche Drohgebärde geht es hier überhaupt? Test einer Rakete ist mit Sicherheit keine Drohgebärde. Wer sich dadurch provoziert fühlt, sollte sich selber fragen, warum er sich provoziert fühlt. Sollen die Nordkoreaner ihre Rakete bauen, wenn die es für nötig halten. Ich sehe dadurch nur eine größere Chance auf Frieden. Das Nordkorea einen Krieg anfängt, dass ist ausgeschlossen, dass USA irgendwann mal wieder durchdreht, das ist so gut wie sicher und je stärker Nordkorea, desto mehr wird USA es sich überlegen. Eventuell kann man so eher über die Wiedervereinigung sprechen. Kim scheint ein vernünftiger Mann zu sein. Ganz anders als sein Vater. Aber auch er kann sein System nicht verändern. Man sollte Nordkorea entgegenkommen. Kim sollte gestärkt werden. Dann hat er vielleicht eine Chance auch am System in Nordkorea etwas zu ändern.

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bernteone 05.10.2019, 03:30
4. Freunden kann man doch

Zugeständnisse machen und die im eigenen Land als größten Deal aller Zeiten verkaufen . Der eine Diktator bekommt die Daumenschrauben angesetzt und der andere wird hofiert und als Freund bezeichnet . Es ist keine Linie in der westlichen Wertegemeinschaft mehr zu erkennen nur der eigene Vorteil zählt und das gilt nicht nur für die USA , Deutschland liefert auch wieder Waffen an Diktatoren für den Jemenkrieg .

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claus7447 05.10.2019, 08:34
5. Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre...

Es gibt im W.H. einen Traum, einen Traum der dringender den je gefragt ist: der Friedensnobelpreis! Wer könnte es wagen einen Trump, Träger eines solchen Preises durch ein lausiges Impeachment abzusetzen! Wer könnte es wagen diesen POTUS nicht wieder zu wählen?

Aber ruhig Blut.... es wird ein Traum eines verwirrten Donald Trump bleiben!!

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