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Neue Bundeswehrstudie: Soldaten halten Frauen bei der Truppe für untauglich
DPA

Frauen werden bevorzugt, obwohl sie für Kampfeinsätze nicht geeignet sind - das denken Bundeswehrsoldaten laut einer Studie über ihre Kameradinnen. Neben Vorurteilen ist auch sexuelle Belästigung ein großes Problem in der Truppe.

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uhu_13 25.01.2014, 01:07
520. Diskriminierung bei Beförderung

Also ich glaube, dass die gemischte Zusammensetzung von Teams zum Erfolg führt, da sich Stärken und Schwächen ausgleichen. Natürlich ist dann eine Spitzenleistung an einer bestimmten Ausprägung schwer möglich. Nur die Geschichte zeigt - bisher überlebten die Anpassungsfähigen. Des weiterhin bin ich mir sicher, dass Männer bei Beförderungen und Einstellungen in unserer Gesellschaft benachteiligt werden. Sonst würde das Erreichen der Frauenquoten in Führungspositionen immer Generationen dauern - solange es halt dauert bis von der vermehrten Aufnahmen in den Beruf es sich nach "oben" entwickelt. Diese, s.g. positive Diskriminierung, sei es bei Frauen, Mitbürgern mit "anderer" Abstammung, ..., (so wie die Sätze immer lauten) ist abzuschaffen!!!

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braveman 25.01.2014, 01:09
521. Ist das Sexismus?

Bei der Bundeswehr sollte es um Leistung gehen. Und dabei sollte es keine Unterschiede geben. Heute wird doch immer die starke Frau propagiert. Dann sollen Frauen nicht besser behandelt werden wir ihre männlichen Kollegen. Es sollte kein Unterschied zwischen Mann und Frau gemacht werden. Wenn Frauen Leistungsmärsche, Hindernisparcour, Schießen oder andere Aufgaben, die höchste Konzenration erfordern schlechter lösen, sollten sie aussortiert werden. Man hat die Bundeswehr erheblich verkleinert. So sollte wenigstens auf Qualität gesehen werden!

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neoncyber 25.01.2014, 01:22
522. Frauen beim Bund

Ich kann an dieser Stelle nur aus meinem eigenen Erfahrungsschatz berichten. 2004 kam ich frisch von der Schule und musste direkt zum Bund. Ich wurde in den Sanitätsdienst geworfen. Ich behaupte von mir, dass ich liberal eingestellt bin sexuelle Ausrichtung, Ethnie und Geschlecht sind und waren mir auch damals schon relativ Wurst. Aber geärgert hatte ich mich trotzdem. Während meine Kameraden und ich zu acht in ein kleines Zimmer gestopft wurden, hatten unsere Kameradinnen ein Zimmer gleicher Größe, konnten dies aber zu zweit genießen inkl. eigener Dusche und WC. Bei längeren Märschen wurden manche Frauen regelmäßig bis zum Ziel mit einem Auto chauffiert wenn sie nicht mehr konnten, mich hat man von der Seite angebrüllt ich müsse das aushalten. Das Gepäck der Frauen wurde dann natürlich von den anderen getragen. Manche Kameradinnen hatten während des Schießens im Nachbardorf ,überspitzt ausgedrückt, die Fenster aus geschossen und alles war ok, die Jungs durften sich dumme Sprüche anhören. Biwak im Januar bei -14°C, Frauen zum duschen zurück in Kaserne, anschließend wieder beim Biwak, Männer stinkend bis zum bitteren Ende. Ihr müsst das aushalten. Frauen schon während der Grundausbildung zum Unteroffizier befördert, Männer dürfen warten bis eine Stelle frei wird. Frauen, Haare bis zum Gürtel. Ein Kamerad, Haare bis zum Gürtel, ein Tag später Kahlrasur("Schneid dir mal die Haare, du Mädchen" O-Ton vom Gruppenführer). Ich könnte quasi endlos so weiter machen. Meiner Meinung nach haben Frauen sehr wohl einen Grund bzw. die Berechtigung zum Bund zu gehen aber Bitte nicht so. Nicht wenn ich mir als Mann wie der letzte Trottel vorkomme. Nicht wenn man Frauen zulässt die vielleicht 60 Kilo wiegen... Zu erwähnen bleibt, in unserer Gruppe waren sportliche Frauen die locker mit den sportlichen Männern mithalten konnten, ihr Gepäck bis zum Schluss getragen haben und wahre Asse beim Schießen waren, aber eben nicht nur. Die Bevorzugung aufgrund des Geschlechts muss aufhören. Frauen müssen sich beim Bund etablieren dürfen ohne den ausgestreckten Zeigefinger von pseudo Feministinnen. Ach... und noch etwas, dumme Frauen-Sprüche gab es nur wenn mal wieder eine Frau so Krass bevorzugt wurde, dass selbst andere Kameradinnen den Kopf schütteln mussten.
In diesem Sinne...

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Dr.Q 25.01.2014, 01:31
523. Soldaten sind Soldaten

Warum behandelt man weibliche Soldaten wie Frauen? Es gibt in einer Armee keine Frauen und Maenner, sondern nur Soldaten. Deswegen sollte es auch keine getrennten Duschen etc., geben, denn alle sind Soldaten. Es gibt mindestens eine Armee, in der das erfolgreich praktiziert wird, habe vergessen welche.

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Fred the Frog 25.01.2014, 01:51
524. Männer!

Zitat von sysop
Frauen werden bevorzugt, obwohl sie für Kampfeinsätze nicht geeignet sind - das denken Bundeswehrsoldaten laut einer Studie über ihre Kameradinnen. Neben Vorurteilen ist auch sexuelle Belästigung ein großes Problem in der Truppe.
Da wird uns Machos bei jeder Gelegenheit vorgehalten, wir würden nur hormongesteuert handeln und nur mit dem Unterleib denken - immerhin die berühmten Eier in der Hose als Svmbol der Durchsetzungskrft. Und jetzt, wo es darauf ankäme, ein militärisches Ziel mit brachialer Gewalt durchzusetzen, im Zweifelsfall im Nahkampf mit körperlicher Kraft zu überleben, soll die Gleichberechtigung eingeführt werden?
Nach drei Wochen im Einsatz steigt doch der Testosteronspiegel auf beeindruckende Werte. Wie soll mann da noch kämpfen, wenn die Kameradin nebenan gerade eispringt?

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gelbkehlchen 25.01.2014, 01:53
525. Vorurteil

Zitat von sysop
Frauen werden bevorzugt, obwohl sie für Kampfeinsätze nicht geeignet sind - das denken Bundeswehrsoldaten laut einer Studie über ihre Kameradinnen. Neben Vorurteilen ist auch sexuelle Belästigung ein großes Problem in der Truppe.
Frau Lisa Schnell, ist es ein Vorurteil, wenn man sagt, dass Frauen körperlich nicht so leistungsfähig sind wie Männer? Oder ist es die Wirklichkeit und ist es ein Vorteil zu sagen, Frauen sind körperlich so leistungsfähig wie Männer? Das können Sie sich einmal überlegen. Und denken Sie dabei, dass Jungen bei gleicher Leistung bei den Bundesjugendspielen weniger Punkte bekommen als Mädchen. Und denken Sie dabei, dass es bei der Olympiade ebenfalls eine andere Leistungsbewertung gibt. Und denken Sie dabei, dass es im Sport überhaupt eine andere Leistungsbewertung gibt und dass zum Beispiel Frauen nicht Der weibliche könnte den Feind listenreich ablenken Männer Fußball spielen. Vor 11 Jahren hat die deutsche Frauen Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft geholt, hat daraufhin gegen die männliche deutsche B Jugend Nationalmannschaft (14-16 Jahre), die natürlich keine Weltmeister waren, gespielt und 3:0 verloren. Das zu Wirklichkeit und Vorurteil.

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Dr. Horst Seeschnecke 25.01.2014, 01:57
526. Nicht verwechseln: Vorurteil, Sexismus oder Tatsache

Das hat doch nicht unbedingt was mit Sexismus zu tun. Frauen haben einen anderen Körperbau als Männer - rein objektiv festgestellt. Daraus können sich (aber müssen nicht zwangsläufig) Leistungsunterschiede entstehen. Natürlich darf man das nie verallgemeinern, da es aus beiden Geschlechtern Menschen gibt, die besonders leistungsfähig in manchen Bereichen sind.

Wie auch in anderen Lebensbereichen appelliert der Menschenverstand: derjenige, der den Job besser ausführen kann, der soll ihn auch machen.
Und im Fall Bundeswehr soll den Job halt derjenige machen, wer die Leistungsvoraussetzungen erfüllt. Egal, welches Geschlecht er oder sie hat. Quote ist an dieser Stelle Blödsinn, man muss die Individuen einzeln bewerten.

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jonathandoe 25.01.2014, 02:00
527.

Nach zwölf Dienstjahren und vier Auslandseinsätzen kann ich die Vorurteile und Meinungen nur bestätigen. Frauen müssen in der Bundeswehr weniger leisten und werden trotzdem schneller befördert. Da wurden Frauen zu Berufssoldaten ernannt, die Afghanistan noch nicht mal auf ein Globus gefunden hätten. In meiner Funktion als Ausbilder war es sehr auffällig, dass Frauen meist zu einer zusätzlichen Belastung wurden, weil die Männer ihre Ausrüstung mitschleppen mussten oder ihre Dienste wegen Wehleidigkeit übernehmen mussten. In den Feldlagern gab es besonders zwischen Damen des Sanitätsdienstes und der Feldjägerei immer wieder auffällige Amourösitäten. Im zivilen Leben ist auch nicht alles Gold was glänzt aber Leistung zählt mehr jede Quote und deswegen war die Entscheidung die BW zu verlassen richtig. Der Soldatberuf kann einen erfüllen, allerdings nur wenn Gleichheit nicht Bevorzugung heißt.

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quark@mailinator.com 25.01.2014, 02:04
528. ?

Zitat von Gorter
Frauen sind einfach zu wertvoll, als dass sie im Kampfeinsatz verheitzt werden sollten; wenn es irgend geht, sollte das vermieden werden. Die Gleichung ist einfach: Keine Frauen = keine Nachkommen, das gilt heute genau so wie in der Vergangenheit. Wer Frauen bedenkenlos als Soldatinnen einsetzt, schätzt sie nicht, sondern verachtet ihre eigentliche Fähigkeiten. Das ist die wahre Diskriminierung.
Es gehört schon einige Frechheit dazu, in einem Zug Frauen als wertvoller als Männer zu bezeichnen und das Gegenteil dann als Diskriminierung. Mache mir die Welt, wie sie mir gefällt ... Sie arbeiten nicht zufällig für die Kirche, oder ? Hier ist überhaupt niemand mehr wert als irgendwer anders - arm, reich, jung, alt, männlich, weiblich ... 88. Hier geht es nur darum, ob es für Männer im physischen Kampf (Infanteriegefecht) ein Nachteil sein kann, wenn ihre Einheiten mit einem Frauenanteil versehen werden. Im übrigen nur nebenbei können wie uns über den Wert des Kinderkriegens gern wieder unterhalten, wenn die Anzahl der Menschen auf unter 4Mrd. gefallen ist. Soviel gab es zu meiner Schulzeit und ehrlich gesagt waren auch da schon teilweise die Parkplätze knapp.

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Pollenolli 25.01.2014, 02:13
529. ...

Das es noch keinen weiblichen General außer im Sandienst gibt ist ja wohl logisch. Das kann seit 2001 rein zeitlich gar nicht funktionieren.

Zum eigentlichen Thema.
Ja Frauen haben in Kampftruppen einfach nix verloren. Männer sind in der Regel nun mal einfach körperlich belastbarer als Frauen. Deswegen werden die ja auch im Leistungssport getrennt.

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