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Neue Diensthandys für die Bundeswehr: Soldaten bekommen Smartphones - ohne Internetzu
Patrick Pleul/DPA

Technikposse bei der Armee: Tausende neue Smartphones sollen die alten Diensthandys ersetzen - aber wesentliche Funktionen sind nach SPIEGEL-Informationen gesperrt.

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themistokles 17.05.2019, 17:00
30.

Die Frage an dieser Stelle ist ja eine ganz andere: Warum verteilt man Smartphones, wenn der Soldat außer Telefonieren und SMS nichts anderes machen soll?

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jewill 17.05.2019, 17:01
31. Smartphones!

Ich bin beieindruckt. Ich dachte, die benutzen immer noch die klassischen Funkgeräte. Als ich 1991 beim Bund war, hatten wir sogar Funkgeräte mit Röhren statt Transistoren, denn Transistoren überleben den elektomagnetischen Impuls einer Atombombe nicht. Wurde das bei der Anschaffung der Smartphones berücksichtigt? ;-)

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Der Held vom Erdbeerfeld 17.05.2019, 17:10
32. Die nationale Sicherheit ...

verbietet es kategorisch, im dienstlichen Bereich iPhones zu verwenden. Schließlich wird deren Hard- und Software in einem Land hergestellt, welches dafür bekannt ist, Spionage gegen Verbündete und Partner zu betreiben und internationale Abkommen nach Belieben zu missachten oder aufzukündigen. ;-)

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hdudeck 17.05.2019, 17:10
33. Ich gehe mal davon aus, das Sodaten wie

fast alle anderen auch eigenen Smartphones mit Internet Zugang haben. Das der (kostenfplichtige) Zugang gesperrt ist ist gut, privates Datenvolumen soll jeder selbst tragen und nicht der Steuerzahler. Wette, wenn die Bundeswehr das Internet mit eingeschlossen haette , haetten wir einen aehnlichen Aufschrei im Spiegel gelesen. Was man tut, der Spiegel gibt seinen Senf dazu, Hauptsache die haben was zu schreiben

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draco2007 17.05.2019, 17:11
34.

Zitat von dietereng
Ab jetzt sind die Soldaten also immer sichtbar zu orten. Jedes Smartphone das sich einloggt ist zu orten. Auch ohne Internetzugang.
Wie jedes andere Mobiltelefon. Auch ein Nokia 3310 ist auf diese Weise zu orten...

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Hans-Dampf 17.05.2019, 17:13
35.

Zitat von Spiegelleserin57
das hat schon seinen Grund weshalb diese vielen Spielereien gesperrt sind. Viren und Trojaner kommen gerne über apps und außerdem handelt es sich bei diesen Geräten um Arbeitsmaterial. Ich bin immer wider erstaunt wie wenig Menschen über die Vorgaben in Betrieben wissen und auch über die Gefahren die ein Smartphone mit sich bringt.
Dann nimmt man eben ein Gerät, was nur ein Zehntel kostet: Nokia 3310. SIM-Karte ohne Internetzugang rein (ja, die bekommt man auf Anfrage) und los geht's.

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etlamu 17.05.2019, 17:14
36.

Zitat von remcap
Die Damen und Herren im Einsatz werden sich schon sicherlich zu helfen wissen. Da werden eigene Handys , also die privaten Kommunikatoren gezückt und schon hat man eine Google Map Karte damit man sich wenigstens gut in der nacht orientieren kann. Wer hat noch Faltkarten? Kompass und co werden über die eigene Smartwacth aktiviert. Achja, eine Taschenlampe soll ja angeblich auch im Handy stecken. Während anderswo Soldaten das volle Potential moderner Technik ausnutzen, ist es in der BW Tradition Neues immer wieder zur Unbrauchbarkeit zu kastrieren. Ist doch war...
Google Maps kann man im Gelände nicht benutzen. Besser wäre ein reines GPS-Gerät, wo man spezielle (und geheime) Karten von der Armee laden kann. Die Basis könnten OSM-Karten sein, zu denen man auch die Höhenlinien einrechnen kann. Die Faltkarten sind wegen der Anfälligkeit der Elektronik bei Gefechtssituationen IMMER eine Option.

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ctrader62 17.05.2019, 17:16
37. Ein Fernost-Gadget für militärischen Einsatz ?

Ich hätte es verstanden, wenn man sehr robuste Geräte genommen hätte, die auch mal bei minus 10 Grad runterfallen können und die einen Verschlüsselungschip enthalten, um eine einigermaßen sichere Ende-zu-Ende Kommunikation zu ermöglichen. Digital verschlüsselte Kommunikation gibt es überall in der NATO, nur nicht bei der Bundeswehr (kein Witz).
Stattdessen nimmt man ein Fernost-Gadget, dessen Sicherheitsupdates stark zeitverzögert geliefert werden und deren Support meist nach 3 Jahren nicht mehr existiert. Das berühmte Beschaffungsamt in Koblenz, die vielen gut bezahlten Berater und die neue große Cybertruppe der Bundeswehr haben aber bestimmt die bestmögliche weise Entscheidung getroffen. Da es in Deutschland in ländlichen Gebieten, im Gelände und in einigen militärischen Stützpunkten gar kein Handynetz gibt, reduziert sich die Einsatzmöglichkeit ohnehin stark.

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Hans-Dampf 17.05.2019, 17:16
38.

Zitat von dietereng
Ab jetzt sind die Soldaten also immer sichtbar zu orten. Jedes Smartphone das sich einloggt ist zu orten. Auch ohne Internetzugang.
Können Sie uns bitte erklären, wie so etwas gehen soll - vor allem ein Login ohne Internetzugang?

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thilog 17.05.2019, 17:17
39. Das deckt sich mit der Verteidigungsauftrag der Bundeswehr!

Soldaten sollen wachsam sein und nicht mit dem Smartphone im Netz daddeln!

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