Forum: Politik
Neue Enthüllungen über Trump: Mitten im Sumpf
SHAWN THEW/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Erst das Skandalbuch von Bob Woodward, dann ein anonymer Essay mit brisanten Insiderinformationen: US-Präsident Donald Trump scheint umstellt - und sucht nach Gegnern in den eigenen Reihen.

Seite 1 von 9
kochra8 06.09.2018, 21:19
1. Das größte Übel ist...

...daß dieser Präsi reichlich viel Macht bündelt, die ohne eine Vernunftlobby womöglich schon längst ein globales Desaster ausgelöst hätte. Trump riskierte sonst bloss einen Mehrfrontenkrieg gegen die Staaten, die er geflissentlich zu beschützen wünscht, wie ein Bush im Quadrat, um schliesslich heldenhaft zu kollabieren. Wie öfters bei Seinesgleichen, wird sein Abgang, vermute ich, nicht elegant. In den Annalen der Geschichte wird er sicher einmal nicht strahlen. Dann also bleibt ihm nur, ein alles mit sich reissen, damit man sich ihm erinnert.
So stets gewöhnterweise: "Alle gegen einen", schiene er dann als Letztes zu sagen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hamburger.jung 06.09.2018, 21:28
2.

Druck von einem Leitmedium und ein trojanisches Pferd im Stall. Es läuft gut für die USA und schlecht für den schlechtesten Präsidenten aller Zeiten. Das ist gut, sehr gut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
noalk 06.09.2018, 21:50
3. Sollen sie ihn doch gewähren lassen

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Das Verhindern von Fehlern, die dem Land schaden würden, verlängert nur Trumps Zeit, in der er dem Land viele kleine Schäden zufügt. Das Land würde einen Schaden verkraften, aber er wäre dann wengstens weg.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neutralfanw 06.09.2018, 21:56
4.

Die Veröffentlichungen machen Trump unsicher und unberechenbar. Er weiß, dass die Berichte und Beschreibungen stimmen. Seine Lügenwelt bröckelt an mehreren Stellen. Für ihn gibt es nur noch das Ziel, als Sieger und unverschuldet aus dem Amt zu fliegen. Das Chaos ist perfekt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rainbow-warrior999 06.09.2018, 22:10
5. Interessant

finde ich ja, dass diese Interna nicht von irgendwem, der damit Kohle machen will, kommt. Das könnte man vielleicht bei "Fire and Fury" noch sagen, bei dem Buch von James Comey schon weniger, aber ganz sicher nicht bei Bob Woodward, der dazu beigetragen hat, "Tricky-Nixon" zu entmachten. Wer auch immer dieser "Senior Administration Official" sein mag, die wütende Reaktion des Quartalsirren im Weißen Haus zeigt doch, das damit ein Nerv getroffen wurde. Btw.: Kennt man in US of A eigentlich einen "Quellenschutz" ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neo99999 06.09.2018, 22:35
6. Stimmenfang

Dieser Artikel ist doch nichts anderes als damage control. Den Republikanern dürfte klar sein, wie wahrscheinliche es ist, dass sie die mid-terms nicht gewinnen. Mit diesem 'wir haben viele Gute im WH, die aufpassen und Trump unter Kontrolle halten' versucht man doch nur, die Stimmen der Republikaner zurück zu gewinnen, die sich nach und mit Trump aufgrund seines Verhaltens von der Partei verabschiedet hatten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ansprechpartner 06.09.2018, 22:42
7. der 25. Zusatzartikel....

Der anonyme Autor aus dem WH hat eigendlich nur nochmal bestätigt, was im Buch von Woodword angeklungen ist. Die mitarbeiter im WH müssen ein großes Kind beaufsichtigen, damit es keinen Unfug anstellt.
Und Donald Trump möchte den anonymen "Feigling" ausgeliefert bemommen, um in direkt in einem Schauprozess abzuurteilen.
Der Autor und seine "Gehilfen" sollten sich zu erkennen geben und der Präsident so schnell wie möglich aus dem Amt gejagt werden, über den 25. Zusatz der verfassung oder sonst irgendwie.
Dieser Mann dient nicht America, er dient nur sich selbst und ist damit seinem Eid auf die Verfassung nicht nachgekommen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
freidenker! 06.09.2018, 22:45
8. Illusionslose Betrachtung

Man sollte sich nichts vormachen. Die Welt ist irre und wahnsinnig geworden. Donald Trump ist nur ein Ausdruck oder vielmehr ein Produkt davon. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn unsere frühesten Vorfahren in den Urwäldern und Savannen Afrikas daheim geblieben wären. Man träumt davon zur ursprünglichen Natur zurückzukehren. Einer Naturwelt die wenigstens nicht irre und wahnsinnig ist wie der Mensch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hyperlord 06.09.2018, 22:48
9. Der Zweck heiligt mal wieder die Mittel

Ich mag Trump nicht. Aber eine Verwaltung, die bewußt die Exekutive sabotiert, kann auch nicht wünschenswert sein.
Jeder, der hier jubiliert, dass es Trump trifft, sollte einmal überlegen, ob er das genauso gesehen hätte, wenn seinerzeit in der Kuba-Krise die Falken sich über Kennedy hinweg gesetzt hätten (teilweise haben sie das ja sogar, zum Glück aber nicht mit letzter Konsequenz). Man stelle sich for Curtis LeMay hätte einfach mal ein Schreiben Chruschtschows unterschlagen.

Trump ist der *rechtmässig gewählte* und damit *legitime* Präsident der Vereinigten Staaten. Das sollte und muss jeder akzeptieren, dem etwas an Demokratie im Allgemeinen liegt.
Wenn Trump sich eines Vergehens schuldig gemacht hat, dann ist das Aufgabe der Justiz. Lässt sich seine Schuld nachweisen, dann wird er aus dem Amt gejagt - solange das nicht der Fall ist, ist jede Form von Selbstjustiz durch Verwaltungsbeamte falsch.

Im Übrigen: bei allen verbalen Entgleisungen: Trump hat noch keinen Krieg vom Zaun gebrochen und versucht eine Annäherung mit Nordkorea. Der hochgelobte Friedensfürst Obama steht dagegen für völkerrechtswidrige, extralegale Tötungen en masse.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 9