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Neue Enthüllungen über Trump: Mitten im Sumpf
SHAWN THEW/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Erst das Skandalbuch von Bob Woodward, dann ein anonymer Essay mit brisanten Insiderinformationen: US-Präsident Donald Trump scheint umstellt - und sucht nach Gegnern in den eigenen Reihen.

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Taiga_Wutz 06.09.2018, 22:49
10. Strukturkollaps in 20...19...18... 17...

Wie wird diese Präsidentschaft...ach was: diese Geisterbahn nach ihrem Ende wohl jemals popkulturell aufbereitet werden. Selbst mit perfektioniertestem Realismus wird man vermutlich immer noch das meiste für absurd übertrieben halten - und nochmal den großen, späten Lloyd Bridges in "Hot Shots II" ansehen und denken, "Gott, er war seiner Zeit so weit voraus,". Zur ohnehin schon pathologischen Persönlichkeit Trumps wird die nun aufkommende Paranoia -welche m.E. vollkommen berechtigt ist- nun sicher noch triggernd wirken...upps... Hoffentlich nicht SO. Man muss nun wirklich dankbar sein, hier in Deutschland keine Spektakel-Regierungschefin zu haben.

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chrismuc2011 06.09.2018, 22:50
11.

Ich weiss jetzt nicht auswendig, wieviele Mitarbeiter dieser paranoide Präsident schon in seiner kurzen Amtszeit geschasst hat, aber ich gehe jede Wette ein, dass das Bisherige nur ein Klacks war verglichen mit dem was da jetzt noch an Entlassungswelle kommt. Alles natürlich Verräter und unfähige Versager!

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nessuma 06.09.2018, 22:59
12. Eine taktische Meisterleistung

Das ist ja genial, Trump , während er noch Präsident ist, auf die Nase zu binden, das er nicht alles zu unterschreiben bekommt und das viele Mitarbeiter, egal was er sagt oder anordnet, etwas anderes machen. So weiß er Bescheid und bekommt auch noch Material für seinen Wahlkampf. weil er jederzeit erklären kann, das die Dinge, die er noch nicht erledigt hat oder schief gelaufen sind, sabotiert werden.

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Indigo76 06.09.2018, 23:02
13.

Vielleicht haben wir ja bald Ruhe. Wenn Senat und Representantenhaus in den Midterms deutlich an die Demokraten geht, ist Trumpi entschärft. Dann bekommt er keine seiner dummen Ideen mehr durch. Es würde zwar 2 Jahre politischer Stillstand bedeuten - aber es gibt Schlimmeres.

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ex_berliner 06.09.2018, 23:16
14. Das Trump'sche Kartenhaus...

...faengt an, Stueck fuer Stueck zusammenzubrechen. Wenn seine Republikaner im November (hoffentlich) wie erwartet den Gegenwind aus der Bevoelkerung voll zu spueren bekommen, dann wird sich der Zerfallsprozess weiter beschleunigen.

Das fundamentale Problem der Republikaner ist, dass ihre Basis dem Trump'schen Kult fast voellig erlegen ist - wer gegen Trump zu Feld zieht, verliert, zumindest in den Bundesstaaten, die geschlossene Vorwahlen haben, seine Vorwahlen an eine Trump Marionette und damit fast zwangslaeufig sein Mandat. Dadurch ist Trump die Unterstuetzung der Republikaner im Kongress sicher. Daher ist klar, dass nur ein Kongress, der nicht von Republikanischen Mehrheiten dominiert wird, seiner verfassungsrechtlichen Pflicht, als eine Kontrollinstanz der Exekutive zu agieren, gerecht werden kann.

Wenn sich Herr Trump ab Januar mit einem funktionierenden anstatt einem ihm ergebenen Kongress auseinandersetzen muss, wird er endgueltig von die Klippe fallen. Aber erst muss der Waehler ihm diesen Kongress vor die Nase setzen, was hoffentlich in wenigen Wochen passiert.

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oortsche_wolke 06.09.2018, 23:25
15. Ich weiß es ganz bestimmt...,

... die PR-Maschine läuft auf Hochtouren, nur noch ein paar Wochen... dann reißt sich die Person, die alle für Donald Trump hielten, die Maske vom Gesicht und hervor kommt.... Sacha Baron Cohen und schreit: „Americas First Comedy Chanel is...“. Kann mich mal jemand kneifen, damit ich das glaube, was gerade passiert?

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kuac 06.09.2018, 23:34
16.

Trump sucht nach Gegnern? Er seibst ist sein Gegner. Das hat er noch nicht begriffen. Jetzt verstehe ich auch, warum er bisher noch keine größere Schäden anrichten könnte.

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Nubari 06.09.2018, 23:41
17. Der anonyme Autor des Essays in der NYT

sollte sich nicht hinter seiner Anonymität verkriechen und weiter unter einem inkompetenten und gefährlich impulsiven Präsidenten weiterarbeiten. Er gibt an, er würde damit Schlimmeres verhindern und den Präsidenten abhalten, fatale Fehler zu begehen. Das ist jedoch undemokratisch, denn nicht der anonyme Schreiber wurde gewählt, Entscheidungen zu treffen, sondern der Präsident. Wenn der Präsident jedoch unfähig ist, sein Amt verantwortungsvoll auszuüben und eine Gefahr für die Nation darstellt, dann sollten die dazu vorgesehenen Maßnahmen getroffen werden: Impeachment durch den Kongress oder Entfernung nach Amendment 25. Der Weg dorthin ist schwierig; ein guter Schritt wäre, wenn der Essayschreiber seinen Job unter Protest kündigt und der Welt erzählt, wie es um den Präsidenten wirklich steht. Anders als Gary Cohn oder Rex Tillerson zum Beispiel, die beide die Erkenntnisse des Essayisten teilen, aber nach ihren Abgängen beharrlich schwiegen. An der Trumpschen Präsidentschaft und seinen Unterlingen und Stiefelleckern ist wirklich jedes Detail erbärmlich.

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urbuerger 06.09.2018, 23:42
18. Ist diese Regierung rechtlich eigentlich noch tragbar?

Wenn der Mann der eigentlich der gewählte Souverän eines Staates ist, nicht in der Lage ist Alleinverantwortlich zu regieren, ist er dann eigentlich noch rein rechtlich tragbar?
Oder muss der oberste Gerichtshof dieses Thema nicht aufgreifen und verhindern, das nicht gewählte, aber sich selbst erhöhte Menschen, die Regierungsgeschäfte ohne jedwede Legitimität durch den Souverän, das Wahlvolk, erhalten zu haben, die Regierungsgeschäfte führen!!?!!

Trump ist in diesem Fall och nichts anderes als ein Alibi Präsident, obwohl er wahrscheinlich legitim gewählt wurde!
Es gibt sicher Gesetze, nach denen diese Regierung in Frage gestellt werden kann und von Außen auch verhindert werden kann, da Trump nicht in der Lage ist, seine Regierungsgeschäfte auch durchzusetzen, denn sie werden ja wie ausgesagt, verhindert oder ersetzt durch den Willen anderer Leute!

Dieses ganze Desaster macht die USA Weltweit zur Lachnummer erster Güte und die Fans von Trump begreifen das nicht einmal;
Nicht mal diese selbsternannten Helden im Weißen Haus begreifen, dass sie sich nicht nur strafbar machen könnte, sondern auch noch Dinge durchsetzen, die rechtlich keinen Bestand haben, sollte dies einmal nachgefragt werden, da diese Dinge nicht auf dem Mist des Präsidenten gewachsen sind, das könnte sogar schwerwiegende Folgen haben bei Außenpolitischen Vereinbarungen!!!

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Sofinski 07.09.2018, 00:28
19.

Ich bin mir nicht sicher, ob Trump weiß, dass die Berichte stimmen. Wahrscheinlicher ist es für mich, dass Trump wirklich glaubt, er und seine Regierung leisten ganz tolle Arbeit.

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