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Neue EU-Waffenrichtlinie: Der Schießeisen-Irrsinn
DPA

Die EU bekommt ein strengeres Waffenrecht - doch Sportschützen dürfen auch weiterhin hochgefährliches Schießgerät kaufen. Ihre aggressive Lobby-Arbeit war offensichtlich erfolgreich.

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novalis28 21.12.2016, 18:27
160. Ich frage mich ,

wieviele Verbrecher ihre geplanten Straftaten nicht ausführen konnten, weil sie wegen dem wunderbaren deutschen Waffengesetz nicht an die erforderlichen Waffen gekommen sind. Ich frage mich auch, wie viele Unschuldige noch leben könnten, wenn sie sich angemessen hätten verteidigen können. Das deutsche Waffenrecht ist ein Schutzgesetz für Kriminelle.

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Parvis 21.12.2016, 18:28
161. Der ist gut

Zitat von hwdtrier
Maas und Misere nicht für unsere Sicherheit sorgen können wär es wohl Zeit sich eine am 3D Drucker herzustellen.
Wissen sie, wie ihre Hand aussieht, nachdem sie eine Waffe abgefeuert haben, die ausschließlich in einem für Privathaushalte erschwinglichen 3-D Drucker 'gebaut' wurden?

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Vex 21.12.2016, 18:30
162.

Zitat von harryhorst
Waffen werden natürlich nicht nur zum Töten produziert. Bei Jägern trifft das zu, denn sie haben Waffen, um Tiere zu töten. Bei Sportwaffen (Biathlon z.B) ist das natürlich Unsinn. Sie wollen Zielscheiben o.ä. treffen und keine Menschen.
Gegen Biathlonwaffen oder andere reinen Sportschusswaffen hat auch niemand etwas. Problem sind die ganz normalen großkaliber und halbautomatik Waffen auf die Sportschützen nicht verzichten wollen.

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arghh 21.12.2016, 18:32
163.

Zitat von friesenheino
doch ich kenne jemanden mit eigenem Schießstand im Keller (in dem ich selbst geschossen habe). Trotzdem könnten die Vereine einbruchsichere Behältnisse schaffen (mit staatlicher Unterstützung, Videoüberwachung etc.) Mein Bundeswehr G3 habe ich auch nicht zuhause.
Der schweizer Reservist schon - mir ist kein Amoklauf aus der Schweiz bekannt.
Auch aus der Tschechen Republik nicht.
Könnte es sein, dass wir andere gesellschaftliche Probleme haben - und NICHT die in Deutschland sehr strengen Waffengesetze?

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kobra21 21.12.2016, 18:33
164. Ideologische Verblendung

Bei diesem Thema ist eine sachliche Diskussion nicht möglich.
Eine bestimmte Szene ist ideologisch so verblendet, dass
sie sich wirklich jeder Diskussion verweigert. Einfachste Fakten werden vom Tisch gefegt, weil eine derartige Engstirnigkeit vorherrscht, dass notfalls sogar bestritten wird, dass 1 + 1= 2 sind.
Illegalem Waffenbesitz ist so keinesfalls bei zukommen. Wer sich illegal Waffen, aus welchem Grund auch immer, beschaffen will, kann das ohne großen Aufwand tun.
Betroffen von diesen Neuregelungen sind legale Waffenbesitzer, die
über einen Waffenschein oder eine Waffenbesitzkarte verfügen, deren Personalien und die Waffen amtlich registriert sind und die regelmäßig von den zuständigen Behörden kontrolliert werden.
Die Waffengegner verweigern sich einfachsten Feststellungen.
Wieviele Menschen kommen in Europa durch legale Schusswaffen jährlich ums Leben?
Wieviel Menschen werden mit anderen Gegenständen getötet, jüngst in Nizza und Berlin durch einen LKW?
Wieviele Menschen sterben jährlich durch Kraftfahrzeuge bzw. durch Führer von Kraftfahrzeugen im Straßenverkehr?
Ist jemand wirklich so naiv zu glauben, dass sich terroristische Gewalttäter so abschrecken lassen, Terroanschläge sich so verhindern lassen?
Forderungen nach Aufbewahrung der Waffen auf den Schießständen -
einfach unglaublich.
Da brauchen sich Täter nicht mehr viel anzustrengen. Ganze Waffenlager werden auf dem Tablett serviert.
Politisch-ideologische Wahnvorstellungen, gepaart mit unglaublicher Naivität und Unwissenheit. Wer schützt uns vor solchen Leuten?

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PaulMeister 21.12.2016, 18:34
165. Wo ein Wille ist...

Dem Problem dass ein Schützenverein voller Waffen ein attraktives Ziel für die organisierte Kriminalität könnte man, mit etwas Krativität auch einfach begegnen ohne die Schützenvereine zu Festungen auszubauen:

Legt den Sportschützen einfach die Verpflichtung auf, die Waffe vor der Einlagerung im Schützenverein zu zerlegen und den Lauf und zwar nur den Lauf und die Munition mit nach Hause zu nehmen. Jeder Sportschütze sollte seine Waffen im Schlaf zerlegen und zusammensetzen können, wäre also auch gleich noch eine gute Übung.
Die Waffen ohne Lauf dürften damit genauso attraktiv sein wie Schreckschußwaffen und zu Hause könntem, nur mit dem Lauf und der Munition, auch nicht mehr viel Unfug angestellt werden.

Man muss es nur wollen...

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klmo 21.12.2016, 18:35
166.

Zitat von gartenlaube
Mit kleinkalibrigen Sportpistolen kann man zwar auch auch Menschen töten aber nicht so effizient und schnell wie z.B. mit einer 9mm Beretta mit 32 Schuß Magazin wie in Winnenden. Aufbewahrung schon zuhause aber ohne Munition. Die gibt es dann im Verein bedarfsgesteuert.
Mit kleinkalibrige Waffen kann man sehr effizient töten. Daher auch beliebt bei Geheimdiensten, so auch beim Mossad.
Bei der Waffe in Winnenden handelte es sich wahrscheinlich um eine Beretta 92, Magazin 15 Schuß. Bei über 30 Schuß hatte der Täter nachgeladen müssen oder war im Besitz eines Ersatzmagazins.

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Vex 21.12.2016, 18:35
167.

Zitat von and_over
Dann wüsste der Autor nämlich, dass bei Beziehungstaten (Mönchengladbach) die Tatwaffe zweitrangig ist. Weiterhin werden wieder mal die angeblich legalen Waffen von Erfurt und Winnenden angeführt, vermutlich um dem Artikel eine dramatischere Aussage zu verleihen. Die Waffen des Mörders von Erfurt waren illegal, weil die Eintagungen in der WBK gesetzwidrig erlangt wurden. Die Waffe des Mörders von Winnenden war illegal, weil der Täter zum Tatzeitpunkt noch nicht volljährig war und er die Waffe seinem Vater gestohlen hat.
Sie betreiben Haarspalterei. Würde ein Gesetz den Sportschützen Waffenbesitz verbieten dann wären all diese Taten nicht passiert oder zu zumindest nicht auf diese verheerende Art und Weise.

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tueftler 21.12.2016, 18:39
168. ...

Zitat von dancar
es ist bewiesen, dass z. B. in der Schweiz Suizide "erfolgreicher" sind - mit einer Schusswaffe zuhause, da ein Schuss in den Kopf meist tödlich endet, im Vergleich zu Pulsadern aufschneiden oder Tabletten einnehmen. Diese Menschen sind nur "krank" und einigen könnte nach dem Versuch geholfen werden.
Vielleicht könnte ihnen geholfen werden, wir wissen es nicht. Bei uns stellen sich die Menschen, halt auf die Gleise, springen von Brücken etc. Und wenn sie mich fragen, mir ist es lieber es erschießt sich jemand im stillen Kämmerlein, anstatt sich vor den Zug zu stellen. Weil in den vergangenen zwei Jahren hatte ich vier mal das "Vergnügen" deswegen weitaus länger miit der Bahn unterwegs zu sein. Vielleicht hat ja de vielgelobte Pünktlichkeit der SBB damit zu tun.

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Acer99 21.12.2016, 18:50
169. Hochgefährlich

Es ist ja noch viel schlimmer, die pösen Sportschützen und Jäger dürfen , wie jeder andere auch, sogar hochgefährliche Messer kaufen. OMG. Den Medien müsste, zumal an der Quelle sitzend, doch auch auffallen, dass die meisten Straftaten, die es in die Zeitung etc. schaffen, mit Messern begangen werden. Da hilft es auch nicht, mühsam Einzelfälle zusammen zu suchen, bei denen es aufgrund rechtswidrigen Handelns meist durch Dritte mit "legalen" Waffen zu Straftaten kam. Und ist noch niemanden dieser "Zentrallagerbefürwortern" aufgefallen, dass sehr viele Kriegswaffen aus zentral gelagerten Beständen bei den Armeen "verloren" gehen?

Kafkaesk wird das Alles, wenn man sieht, dass Viele, die ein "strengeres" Waffenrecht fordern, ob ihrer Vorstrafen/fehlender Eignung keine Chance hätten, eine WBK und damit eine Schusswaffe zu erhalten.

Um legal an eine Schusswaffe zu kommen, benötigt man min. 1 Jahr + Prüfungen und Überprüfungen. Illegal soll das lt diverser Berichte innerhalb von Stunden gehen.

Sorgt man sich tatsächlich um die Sicherheit der Bürger und hat das letzte bisserl Ratio nicht gegen ein Parteibuch eingetauscht, sollte man mehr Anstrengungen unternehmen, den Nachschub an allerlei Kriegsgerät gerade aus "dem Osten" wenn nicht zu unterbinden, so doch erheblich zu erschweren.

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