Forum: Politik
Neue Finanzhilfen für die Griechen: JA! JA! JA!
REUTERS

In Deutschland wird wieder Stimmung gegen Griechenland gemacht. Die "Bild"-Zeitung druckt ein riesiges NEIN gegen weitere Finanzhilfen. Wir brauchen aber ein lautes JA zum Euro, zu Europa - und zum Erbe Helmut Kohls.

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zornesfalte 26.02.2015, 17:15
280. Nein Nein Nein .....

....kann man wirklich gezwungen werden mit einem Heiratsschwindler, Lügner, Betrüger und ewig falschen Versprechungen im Bett festgehalten zu werden? Ja, ich weiß, das gehört heute zum Tagesgeschäft der ach so glaubwürdigen Politiker! Fragen Sie doch mal Herrn Juncker! Der deutsche Wähler ist machtlos....er hat ja noch nicht einmal über den Maastricht - Vertrag abstimmen dürfen!!!

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knieselstein 26.02.2015, 17:17
281. Wenn wir

Zitat von Ulrike E.
wenn die BRD so dafür ist, dass man *alle Verträge* einhalten müsste, dann wäre es *längst* überfällig, dass die BRD die *Zwangskredite*, die im 2. Weltkrieg besetzten Ländern vom "Dritten Reich" aufgezwungen wurden, endlich zurückzahlen. Aber, in dem Punkt ist man als *Finanzminister* gerne vergesslich. Dieses Eingeständnis von Konrad Adenauer, dass er *1951* abgeben musste (schriftlich), war die Vorbedingung, dass die BRD *1953* in den Genuss eines massiven Schuldenschnitts kam. Aber, leider wie so oft: Es zählt nur dann, wenn die BRD profitiert. Alles andere wird so lange totgeschwiegen, bis sich kaum noch ein Staat traut, sein Recht einzufordern. Die BRD will eine *harte Linie* fahren. Gut, dann aber gegen *alle EU-Schuldensünder*. Was ist mit Frankreich? Ach, nee, da ist man nachsichtig, weil sie zu den EWG-Gründerstaaten gehören. Stabilitätspakt müssen nur die *kleinen* einhalten. Die großen dürfen weiterhin alle Regeln brechen. So funktioniert es nicht. Wer jedoch will, dass der Euro scheitert, der kann weiterhin so verfahren. Warum man die Griechen nicht *austreten* lässt? Ganz einfach, sind diese plötzlich *erfolgreich* könnten *andere EU-Euro-Staaten* nachziehen*. Und das wäre nicht im Sinne der BRD.
schon rückwärts schauen, könnte doch eigentlich Horst Seehofer auch mal die Zins- und Zinseszinsrechnung aus der Zeit König Ludwigs aufmachen ;-)

"Die Schulden Griechenlands gegenüber dem Staate Bayern beliefen sich zu guter Letzt auf 1.933.333 Gulden und 20 Kreuzer oder 4.640.000 Drachmen. Ohne das letzte Darlehen von einer Million Gulden, das König Ludwig ermöglichte, hätte Griechenland den Staatsbankrott anmelden müssen. Die Nicht-Rückzahlung der Darlehen belastete in der Folge die griechisch-bayerischen Beziehungen sehr"

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ichsagemal 26.02.2015, 17:17
282.

...als Startösung war die Vorgehensweise von Kohl ja noch akzeptabel. Danach haben ALLE versäumt, den Euro mit einer notwendigen Fiskalunion abzusichern. Nun ist es dafür zu spät, somit wird uns allen das"Gehampel' beiben, oder es erfolgt ein Reset.

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spannendezeiten 26.02.2015, 17:17
283. dieses Klischee von der Spieltheorie ...

... ist mindestens so abgedroschen, wie die Anekdote von Angela Merkel Schwimmunterricht von vor fuenf Jahren. Warum koennen wir nicht einmal zwei Minuten lang anerkennen, dass es nicht notwendigerweise um "Gewinner" und "Verlierer" dieses Showdowns geht? Es geht um die Restrukturierung einer Schuld, die im Sinne aller ist und in der privaten Wirtschaft routinemaessig betrieben wird. Was nicht hilft, ist testosterongetriebenes Brustklopfen, das macht die Diskussion nur unnoetig schwieriger.

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marcaurel1957 26.02.2015, 17:18
284.

Zitat von golem50
Dann haben Sie wohl noch nicht den neuesten Bericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes gelesen. Zitat: "Noch nie war die Armut so hoch, und noch nie war die regionale Zerrissenheit so tief wie heute", sagte Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider bei der Vorstellung des Berichts in Berlin. Außerdem, finde ich 1,6 % (!) Nettorendite nicht gerade "ordentlich". Da hatte Deutschland schon bessere Zeiten (vor dem Euro)!
Ich habe den Bericht des paritätischen Wohlfahrtsverband nicht sonderlich intensiv gelesen, da ich ihn für ein Propagandapapier der Wohlfahrtsindustrie halte.....Schneider würde ich eher als Cheflobyisten des Verbands ansehen...

Sie wissen, dass nach der dort verwendeten Armutsdefinition (relative Definition) die Armut auch dann nicht sinken würde, wenn man jedem Bürger zusätzlich zu seinem Einkommen pro Monat 10.000 Euro zahlen würde?? Das ist einfach nur Nonsense...

Sicher ist man mit den dort als Armutsgrenze definierten ca. 1700 Euro (vor Transferleistungen) in Müchen arm, aber in Meck Pomm gehört man damit zur Mittelschicht.

Sicher gab es Zeiten in denen die nettorendite höher war, aber auch welche, wo sie aufgrund der Inflation darunter lag...jedenfalls ist bei 1,6% kein Grund zum Jammern gegeben.

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bratwurst007 26.02.2015, 17:18
285.

Zitat von m_scholz11@web.de
dass er von nix ne ahnung hat, aber überall seinen senf dazu geben muss. er hat nix gelernt, außer zu schreiben. er hat kein bwl-studium, kein soziologie- oder psychologiestudium. kein medizinstudium oder irgendwas. kurzum: er hat von nix ne ahnung. daher sollte er sich auf's berichten beschränken - ohne kommentar und ohne wertung. denn da kommt wie immer nur bodenloser schwachsinn bei raus.
Und Sie, ganz dem Geiste der preußischen Schulmentalität fröhnend, glauben, (k)ein Studium schütze vor Torheit (nicht)?

Es wird Zeit, dass der Faust in der Schule wieder mehr wird, als ein erwähntes Buch im Lesekanon mit 2-wöchiger-"Behandlungszeit". Dann würde sich so mancher Kommentar vielleicht von selbst erledigen.

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hatrecht 26.02.2015, 17:19
286. Äääh...?

Haben Sie das wirklich im Wachzustand geschrieben?
Der 'athletische' & der 'jungenhafte'?
Au Weia!

(...aber so athletisch wie Vladimir ist dieser Grieche nun auch wieder nicht, ich finde, daß muß festgehalten werden.)

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melnibone 26.02.2015, 17:21
287. die ´knappe Ressource Solidarität´ ...

die nicht die ´Seele von Banken´ streicheln lässt, sonderen sich mit all jenen befasst ... die kaum etwas haben und denen es an vielem mangelt.
Politik ist ein scheinheiliges Geschäft.
Beschlüsse, die längst seit teilweise Jahrzehnten in Brüssel oder Straßburg, gemäss Entscheidungskompetenz ´entschieden´ werden, werden hierzulande immer noch mit ´Vereinsfarben´ der jeweiligen Parteien ´deklariert´, munter weiter durch die Feuilletons ´getrieben´.
Und die deutsche Bundesregierung im ´wichtig machen´ immer vorneweg ... und der Medientroß hält die Steigbügel.
Ja ... wo bleibt die Solidarität mit Griechenland?
Letztlich ist die Solidarität mit Griechenland der ultimative Prüfstein für Europa.
Wobei der Michel oder der Alexis gar nicht gefragt werden. Auch der Wolfgang hat nicht genug Luft auf den Reifen. Nicht mal einen ´fußbreit´ Gewicht hat die Bundesbank mehr innerhalb der EZB.
Die EZB wird stets Gelder für Griechenland ´zuschiessen´.
Ödipus tötet sein Vater und nimmt seine Mutter zur Frau.
Eine Minima Moralia ... Es gibt kein richtiges Leben im falschen.

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quark@mailinator.com 26.02.2015, 17:21
288. ?

Zitat von gerd.lt
Mißachtung des Bürgerwillens?, meinen Sie damit jene 200 Foristen, die schon monatelang, dem eigenen Herzinfarkt nahe, bei jeder Griechenlandüberschrift, gebetsmühlenartig mit immer den selben Plattitüden sich gegenseitig aufheizen? - sehen Sie diese als Bürgerwillen an?, die nimmt doch keiner mehr ernst, ausgenommen vielleicht jene gut 20 Unionsabgeordnete die gegen Griechenland stimmen wollen.
Dazu brauche ich kein Forum, sondern mich nur umsehen und die Leute um mich rum fragen (äh nein, keiner davon hat je CDU, FDP oder gar braun gewählt) ... Alle sind der Meinung, daß es falsch war, die griechischen Schulden von den Banken auf die Schultern der Steuerzahler umzuladen und alle sind der Meinung, daß es falsch ist, weiter Geld nach Griechenland zu schicken. Es geht hier nicht "gegen die Griechen" und auch nicht "gegen Griechenland". Wenn ihr Nachbar hochverschuldet ist und eine negative Haushaltsbilanz hat und Sie um Geld bittet und Sie sagen nein, dann sind Sie doch nicht der "Feind" Ihres Nachbarn, sondern einfach nur nicht bereit, Ihr Geld zu verlieren. Daraus kann man Ihnen doch keinen Vorwurf machen.

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marcaurel1957 26.02.2015, 17:22
289.

Zitat von galbraith-leser
Natürlich kostet es den Steuerzahler Geld, wenn Griechenland seine Schulden bei den EU-Staaten nicht bedient, sondern die Tilgung auf ultimo verschoben und die Zinsen unter das Niveau von deutschen Staatsanleihen gesenkt wird. Und glauben Sie ernsthaft daran, dass Griechenland jemals einen Cent zurückzahlt? Falls ja, dann blättern wir mal kurz im Geschichtsbuch: Bayern hat Griechenland um 1841 herum 2 Mio Gulden geliehen, das war damals eine sehr hohe Summe. Das Geld ist nie wieder gekommen. Und die Mitglieder der Lateinischen Münzunion, an der Griechenland ebenfalls beteiligt war, sind auch auf den Schulden sitzen geblieben. Des Weiteren hat Griechenland pro Kopf dreimal soviel an Marshallplanhilfe von den USA erhalten als Deutschland. Und Griechenland ist seit seinem EU-Beitritt ausnahmslos Nettoempfänger von weit mehr als 100 Mrd Euro gewesen. Und dennoch ist das Land praktisch pleite. Aber glauben Sie schön an Varoufakis Märchenstunde und alles wird gut. Meine Analogie war nicht ohne Grund gewählt.
Ich denke weder griechsiche noch deutsche Staatsschulden werde je zurückgezahlt, solange sie aber refinanziert werden können, ist eigentlich alles in Ordnung.

Falls GR seine Schulden nicht bedienen kann, wü4de die Sache natürlich zum Problem werden, genaus das versucht man ja zu verhindern. Übrigens ist das Zinsniveua von deutschen Bundesanleihen noch geringer.

Ich glaube nicht unbedingt an Varoufakis aberich denke, dass die gegenwärtige Regierung für das Land gut ist und das Hoffnung besteht, dass Besserung eintritt

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