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Neue Gräueltaten in Syrien: Assads Soldaten sollen Flüchtlinge aus Kusair erschossen
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Beide Kriegsparteien haben in Syrien womöglich neue Gräueltaten verübt. Den Soldaten von Diktator Assad wird die Tötung von mindestens hundert Flüchtlinge aus Kusair vorgeworfen. Rebellen sollen einen 15-Jährigen vor den Augen seiner Eltern erschossen haben.

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materialist 10.06.2013, 08:11
1. die übliche Verdrehung der Tatsachen

Flüchtende Rebellen sind flüchtende Rebellen und keine Flüchtlinge im herkömmlichen Sinne (Zivilpersonen)

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solomong. 10.06.2013, 08:27
2. Keine Objektivität!

Zitat von sysop
Beide Kriegsparteien haben in Syrien womöglich neue Gräueltaten verübt. Den Soldaten von Diktator Assad wird die Tötung von mindestens hundert Flüchtlinge aus Kusair vorgeworfen. Rebellen sollen einen 15-Jährigen vor den Augen seiner Eltern erschossen haben.
Warum sollte ich weitere Berichte zu diesem Konflikt in SPON lesen, was ja wohl mit der parteiischen Überschrift bezweckt wird?

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Rahvin 10.06.2013, 08:34
3. optional

Sollte die Unterstützung der Rebellen durch Islamisten nicht auch den Franzosen und Briten bekannt sein, die diese Kriegspartei unbedingt mit Waffen versorgt wissen wollen? Es ist schon erstaunlich, dass man derart auf diesem Punkt beharrt, dass man in Kauf nimmt, dass Blauhelme am Golan dann mit europäischen Waffen beschossen werden können. Die Israelis schmähen die Österreicher dafür, dass diese ihren Posten verlassen, aber ehrlich gesagt habe ich für diese Haltung vollstes Verständnis: Meine Soldaten mit den eigenen Waffen oder denen von vermeintlichen Bündnispartnern beschießen zu lassen, das entbehrt jeglicher Logik.

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E.Z.Rider 10.06.2013, 08:35
4. Korrektur lesen, bitte

Liebe Leute, schlampige Tipparbeit ist manchmal nicht der Sache würdig, die berichtet wird: "radial-islamische Rebellen" ... "wurde ihm zu, Verhängnis." Bitte die Texte einmal Korrektur lesen.

Die oppositionelle Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, radial-islamische Rebellen hätten in Allepo einen 15-Jährigen vor den Augen seiner Eltern wegen Blasphemie erschossen. Der Junge verkaufte als Straßenhändler Kaffee. Er soll im Streit mit jemanden gesagt haben: "Auch wenn der Prophet Mohammed aus dem Himmel herabsteigt, werde ich nicht gläubig werden." Dieser Satz wurde ihm zu, Verhängnis.

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Hanz K 10.06.2013, 08:45
5. dass...

... einem als ernsthaften journalisten nicht die volle Subjektivität seines schreibens bewusst wird, wenn man die Überschrift liest und danach den 1. Satz des textes... spon leider auch durch und durch fremdbestimmt.

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voltaire001 10.06.2013, 08:48
6. Der Satz des 15Jährigen

Dass selbst Kinder vor den "aktivisten" nicht sicher sind, hat die Vergangenheit leider schon häufiger gezeigt. Dass man diese "Aktivisten" dann auch noch unterstützen soll, erschließt sich mir nicht.

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HerrvonSchmidt 10.06.2013, 08:51
7. Was ist die Aufgabe der Presse ?

Darüber sollte Ihr Praktikant (der diesen Artikel kopiert hat) einmal nachdenken ! Soll ich es ihm sagen: objektive Berichterstattung ! Setzen 5 !

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Christian Wernecke 10.06.2013, 08:54
8. Gesunder Menschenverstand

Zitat von sysop
Beide Kriegsparteien haben in Syrien womöglich neue Gräueltaten verübt. Den Soldaten von Diktator Assad wird die Tötung von mindestens hundert Flüchtlinge aus Kusair vorgeworfen. Rebellen sollen einen 15-Jährigen vor den Augen seiner Eltern erschossen haben.
Bei der Frage, was man glauben soll, hilft auch der gesunde Menschenverstand. Assads Truppen sind im Vormarsch, schlagen die Rebellen, die sich teils panisch davonmachen. Warum sollten Assads Soldaten nun hingehen und Leute umbringen, dazu noch Flüchtlinge?

Das passt viel eher zu den Rebellen, denen eine besondere Grausamkeit nachgesagt wird und denen ich angesichts ihrer Niederlagen derzeit alles zutraue, auch die Erschießung eines 15-Jährigen vor den Augen seiner Eltern.

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Gruuber 10.06.2013, 08:56
9. Es ist doch wirklich toll, wie die Verteidiger von Demokratie und Rechtsstaat,

insbesondere USA, Großbritannien und andere NATO-Länder (jetzt auch immer mehr Frankreich) den feigen Trittbrettfahrern immer zeigen, wie erfolgreich ihre Tätigkeit doch ist!

Da bringen sie mit kriminellen Militär- und Geheimdiensteinsätzen, mit Unterstützung von kriminellen Plünderbanden, mit schwer frauenfeindlichen Fundamentalisten Tod und Verderben in alle möglichen Regionen, bringen die Verwaltung und Gerichtsbarkeit völlig zum Erliegen, steigern die Straßenkriminalität um ein paar hundert Prozent (nicht gemeint ist die politische Kriminalität, die aber natürlich auch stark zunimmt), zerstören auch den Arbeitsmarkt, die Bildungseinrichtungen und das Gesundheitswesen und halten auch die Wirtschaftskriminalität und Korruption mindestens auf demselben Niveau. Obwohl, wenn man denkt, wie wohlhabend die Iraker nach 10 Jahren Besatzung(!) und Wiederaufbau(?) mit ihren riesigen Erdölreserven sein müssten, scheint es sogar so zu sein, dass jetzt noch viel mehr Geld spurlos verschwindet.

Man kann sogar garantieren, dass Länder wie z.B. Irak und Libyen nach der Heimsuchung durch die Weltpolizisten nie wieder so wohlhabend dastehen werden, wie das in ihrer besten Zeit gewesen ist.
Aber dann soll die UNO kommen und die von der NATO und ihren Hauptländern (vor allem USA und Großbritannien) angerichtete Anarchie und Zerstörung wieder in Ordnung bringen. Vor allem mit Geld bis zum Abwinken, das aber garantiert nicht bei den Bedürftigen landet.
Vielleicht sollte man UNO-Truppen jetzt dorthin verlegen, wo die tüchtigen selbsternannten "Weltpolizisten" schon 10 Jahre lang alles in Ordnung gebracht haben. Z.B. in den Irak oder nach Afghanistan. Auch das soll toll in Ordnung gebombte Libyen würde sich als neuer Standort für UNO-Truppen anbieten.

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