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Neue Hinweise in "Gorch Fock"-Affäre: Der 15-Prozent-Deal der Werft-Bosse
Mohssen Assanimoghaddam / DPA

In der "Gorch Fock"-Affäre haben Ermittler konkrete Hinweise auf ein sogenanntes Kickback-System entdeckt. E-Mails erhärten den Verdacht, dass zwei Ex-Werftvorstände überhöhte Rechnungen an die Bundeswehr stellten.

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exHotelmanager 24.05.2019, 17:56
1. normal, oder?

ich erinnere an den Hammer und die Alu-Leiter für jeweils tausende DM beim U-Boot-Bau vor über 20 Jahren. Offenbar hat das beschaffende Amt dies gedeckt oder nichts dazugelernt.

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breguet 24.05.2019, 18:00
2. Ja furchtbar, 15%

Soll das als Erklärung für die gestiegenen Kosten von 10, auf wahrscheinlich am Ende 250 Millionen, herhalten? Wie ist es in einem Rechtsstaat mit Werten, da wird ja immer so darauf Wert gelegt, möglich, dass diese Frau v.d.Leyen noch im Amt ist? Ist die Quote eine Versicherung dafür, trotz absoluter Unfähigkeit weiter machen zu können. Hier haben doch alle Kontrollmechanismen versagt! Gott sei Dank war der Name Uganda schon belegt, sonst würde Deutschland heute Uganda heißen.

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Thomas Schröter 24.05.2019, 18:05
3. Ob die BW da mal einen 1 Euro wiedersehen wird?

In der Regel sind etwaige Schuldner in so einem System am Ende mittellos und entfernte Bekannte in unerreichbaren Steuerparadiesen gut versorgt.
Es ist wohl bestimmt kein Zufall, daß auf allen Ebenen des Staates Korruption, Vetternwirtschaft und Zersetzung um sich greifen.
Das ist die klassische Form des asymetrischen Angriffs um Staaten zu destabilisieren und zu unterminieren um anschließend per "NGO" "demokratisch" die Macht zu übernehmen und für "Ordnung" zu sorgen.
EIn Staat, der sich dagegen nicht schützt hat schon verloren wie die vielen Fälle im nahen und fernen Osten bestens belegen.
Und es gibt belastbare Hinweise, daß selbst der Brexit von ausländischen Kräften nach diesem Muster orchestriert wird.

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Ishibashi 24.05.2019, 18:07
4. Korruption und Betrug

Wir schauen ja immer auf die ach so korrupten Russen und Ukrainer herunter, aber möglicherweise ist unsere Korruption nur etwas weniger offensichtlich. Wer soll da noch glauben dass das immer nur "Einzelfälle" sind? Vielleicht hatte Laffer mit seiner berümten Kurve ja doch recht und die Steuerhinterziehung nimmt zwangsläufig zu wenn der Steuersatz steigt.

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hadwerker 24.05.2019, 18:19
5. Geld

Es wird dort Geld verwaltet von Leuten denen fremdes Geld doch eh wurscht ist. Das sieht man bei allen Zahlungen, die von irgendwelchen Staatsbediensteten getätigt werden oder bei allen Planungen, die von eben diesen vorgenommen werden. In der Privatwirtschaft wären diese Leute schon längst arbeitslos.

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ctwalt 24.05.2019, 18:24
6. Ich sage nur „Prüfstufe C“ in der Schill Kaserne in Lütjenburg

Da gab es einzeln in Kunststoff-Aluminiumvrrbjbffolie vakuumierte UNTERLEGSCHEIBEN für 15,- DM pro Stück. Wer sich an denen wohl gesund gestoßen hat.......

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kuschl 24.05.2019, 18:27
7. Über den Tisch gezogen

Ein völlig normales Phänomen, dass die Öffentliche Hand von Privatunternehmen über den Tisch gezogen wird. Das fängt bei den Gehwegsteinen an und hört bei Großaufträgen auf. Allein schon,dass die zuständigen Beamten nicht ihr Geld ausgeben, reicht schon aus, um überhöhte Preise zu verlangen.

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burlei 24.05.2019, 18:28
8. Na, immer noch besser ...

... das Geld versickert in den Taschen einiger betrügerischer Manager als dass irgendwer anderes in die Finger bekommt. Rentner unterhalb der Armutsgrenze z.B.

Könnte man sagen, sag ich aber nicht. Ich denke es mir nur. Es scheint aber in den letzten 15, 20 Jahren völlig normal zu sein, dass man den Staat betrügt wo es nur geht. Einsparungen am Personal, in den Behörden, auf allen Ebenen, an Kontrollen, eine weitreichende Privatisierung und das ständige Geschrei nach "Bürokratieabbau" treibt eben solche Blüten, reizt regelrecht zum Betrug im großen Stil. Wundert man sich noch, warum dem Staat jedes Jahr mehr als 60 Milliarden Euro an hinterzogenen Steuern entgeht?

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ctwalt 24.05.2019, 18:32
9. Bw

Die BWler geben fremdes Geld aus und das merkt man überall. Hat sich schonmal jemand die zwischenzeitlich aufgegebenen Materiallager der BW inspiziert? Niemals auf Kasernengelände, immer extern und schön großzügig geplant. Kameras, Zäune, Wachdienst, wenn Geld keine Rolle spielt!

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