Forum: Politik
Neue Militärstrategie: USA schicken mehr Kriegsschiffe in den Pazifik
REUTERS/ U.S. Navy

Die Regierung Obama verstärkt due militärische Präsenz der USA im asiatisch-pazifischen Raum. Der größte Teil der Kriegsschiffe soll in den kommenden Jahren dorthin verlagert werden. Washington reagiert damit auf Chinas Aufrüstung.

Seite 1 von 8
gulo-gulo 02.06.2012, 14:28
1. Lächerlich

die Amerikaner haben eine min. 8- fach schlagkräftigere Armee als die Chinesen.
Die lassen gerade mal einen Flugzeugträger probelaufen- und das ist ein augemusterter renovierter Träger aus Russland ;-) Das ist wohl das neue Ziel der amerikanischen Säbelrasselerei. Einen Feind braucht er doch immer der liebe Onkel Sam, muss ja das Rüstungsgeld im Umlauf halten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Lengsteiner 02.06.2012, 14:29
2. Neue Militärstrategie der USA...

Zitat von sysop
Die Regierung Obama verstärkt due militärische Präsenz der USA im asiatisch-pazifischen Raum. Der größte Teil der Kriegsschiffe soll in den kommenden Jahren dorthin verlagert werden. Washington reagiert damit auf Chinas Aufrüstung.
Es erinnert etwas an die Politik Rosevelts gegen Japan. Es ist ein Wettrüsten, da die Präsenz der IUSA im pazifischzen Raum, aber insbesondere im japanisch-chinesischen Seegebiet immer schon provozierend groß war und ist. Da China auch waffentechnisch gleichziehen kann, rüstet es entsprechend auf. Zu einem Seekrieg bzw. Weltkrieg wird es dennoch nicht kommken, da China auch Atomwaffen besitzt. Schade nur, dass die Unsummen an Geld verprasst werden, denn es fehltr auch in den USA überall...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Litajao 02.06.2012, 14:33
3. USA wollen doch nur ihr "Hausrecht" wahrnehmen

Zitat von sysop
Die Regierung Obama verstärkt due militärische Präsenz der USA im asiatisch-pazifischen Raum. Der größte Teil der Kriegsschiffe soll in den kommenden Jahren dorthin verlagert werden. Washington reagiert damit auf Chinas Aufrüstung.
Die USA sind doch nur interessiert, ihr "weltweites Hausrecht"
wahrzunehmen.

Bin ja richtig froh, dass Obama vor Kurzem sagte,
dass aus finanziellen Gründen "die USA nur noch
Kriege führen, die notwendig sind".

Wer sagt aber, wann und ob diese Kriege notwendig sind?
Die Ölmulties, die Waffenlobbby, der Friedensnobelpreisträgeroder wer??

Beitrag melden Antworten / Zitieren
UnitedEurope 02.06.2012, 14:41
4.

Militärisch, politisch und wirtschaftlich sinnvoll.

Politisch: Die Alliierten dort werden enger an die USA gebunden, was den Einfluss Chinas begrenzen soll und den USA langfristig Gestaltungsmöglichkeiten gibt.

Wirtschaftlich: Der Seehandel ist die fundamentale Säule der Weltwirtschaft. Wer die See kontrolliert, kontrolliert alles. Schließlich wird auch Öl zu ehreblichem Maße über die Meere transportiert. Wenn die USA es schaffen, China die Handelsstraßen effektiv streitig zu machen oder gar teilweise zu kontrollieren, wird das China in seinem Auftreten bremsen, um seine Wirtschaft nicht zu gefährden, was wiederum den Verbündeten der USA zu gute kommt.

Militärisch: China ist so abhängig von seinen Wasserstraßen, dass es nur Sinn macht, diesen Bereich nicht allein China zu überlassen. Und mit Südkorea, Japan, den Philippinen, Australien, Neuseeland, Thailand und Hawaii und Co. haben die USA viele Stützpunkte in der Region, um China militärisch standzuhalten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rolandjulius 02.06.2012, 14:54
5. Mehr Kriegsschiffe im Pazifik

Guter Obama, schon wieder einmal im Geschichtsunterricht gefehlt? Pearl Harbor sagt garnichts? Oder ist Friedenspolitk ein Pokerspiel
aller Las Vegas? In all diesen riesenhaften Killermaschinen, sprich
Flugzeugtraeger samt seiner Begleitungen,sind chinesische Wanzen eingebaut,deren Folgen im Kriegsfall kein Komputerfreak weltweit einschaetzen kann. Spiele Poker mit Deinen Freunden,und mit eigenem Taschengeld.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Demokrator2007 02.06.2012, 15:06
6. Wer könnte China denn bremsen?

Zitat von sysop
Die Regierung Obama verstärkt due militärische Präsenz der USA im asiatisch-pazifischen Raum. Der größte Teil der Kriegsschiffe soll in den kommenden Jahren dorthin verlagert werden. Washington reagiert damit auf Chinas Aufrüstung.
Leider zeigt die Situation in Syrien das man mit Pazifismus und Entmilitarisierung nicht viel ausrichten kann, wenn es denn auch nur "ein faules Ei gibt".

China ist keine Demokratie und auch in der ehemaligen Sowjetunion ist noch so vieles im Argen das man da "ein Auge drauf haben muß". Wenn nicht würde es "das böse Erwachen geben".
Andererseits unterscheiden sich die amerikanischen Cowboys auch nicht so wesentlich von ihren Gegnern, nationalistisch, säbelrasselnd und wenig aufgeschlossen.
Die UNO und ihre Blauhelme sind somit die einzige legitime "Völkergemeinschaft" die Globalinteressen wahrnehmen und schützen kann, aber eben nur bedingt.

Wer bitteschön soll China also bremsen?

Ciao
DerDemokrator

Beitrag melden Antworten / Zitieren
herr-vorragend 02.06.2012, 15:09
7. Kuba

Zitat von
Doch es gebe keine Alternative zur Verbesserung der Kommunikation und Verbesserung des Verhältnisses. Er (Panetta) betonte, dass die Fokussierung auf Asien nicht dazu diene, China in seine Schranken zu weisen
Ich bin dafür, dass China sich militärisch stärker auf und um Kuba herum engagiert. Nicht um die USA in die Schranken zu weisen, sondern wegen der Kommunikation und zur Verbesserung des Verhältnisses.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
anathema 02.06.2012, 15:14
8. „Wir besitzen etwa 50 % des Reichtums ..., stellen aber nur 6,3 % seiner Bevölkerung"

Zitat von Litajao
Die USA sind doch nur interessiert, ihr "weltweites Hausrecht" wahrzunehmen.
Ein „weltweites Hausrecht“?
Ist es nicht eher das skrupellos usurpierte Unrecht, auf Kosten der übrigen Menschheit leben zu wollen? Wer gibt ihnen das „Recht“?

Seit über einem halben Jahrhundert führen die Amis permanent weltweit Kriege, um die Ressourcen des Planeten für ihren aufwändigen und verschwenderischen „American way of life“ unter allen möglichen Vorwänden anderen Völkern zu rauben.
Die hierzu ausgearbeiteten Pläne reichen zurück in die 1930/40er Jahre, wurden von langer Hand vorbereitet und lange geheim gehalten!
Zitat von
Das besagte Konzept beruht zum ersten auf einem gleichnamigen Memorandum vom 24. Juli 1941, also zu der Zeit, als der Zweite Weltkrieg schon im Gange war, der Kriegseintritt der USA aber noch bevorstand. ... In dieser Denkschrift wird derjenige Teil der Welt bestimmt, den die Vereinigten Staaten wirtschaftlich wie militärisch beherrschen bzw. dominieren wollen, um sich die Rohstoffressourcen dieser Gebiete für die eigenen Bedürfnisse aneignen zu können. Die Umrisse einer solchen Planung waren schon in den 1930er Jahren entstanden. Daneben wurde die Schaffung von globalen Finanzinstitutionen zur Stabilisierung des internationalen Währungssystems und der Begünstigung von Investitionen skizziert - Überlegungen, die 1944 im System von Bretton Woods mündeten. ... Auszug aus der Policy Planning Study, Kapitel VII. Far East, Seite 524: „Wir müssen sehr vorsichtig sein, von unserer "Führungsrolle" in Asien zu sprechen. Wir betrügen uns und andere, wenn wir vorgeben, eine Lösung für jene Probleme zu besitzen, die die meisten dieser asiatischen Menschen bewegen. Dieser Unterschied ist im Verhältnis zwischen uns und den Völkern Asiens besonders groß. In einer solchen Situation kommen wir nicht umhin, Neid und Missgunst auf uns zu lenken. Unsere eigentliche Aufgabe in der nächsten Zeit besteht darin, eine Form von Beziehungen zu finden, die es uns erlaubt, diese Wohlstandsunterschiede ohne ernsthafte Abstriche an unserer nationalen Sicherheit beizubehalten. – George Kennan, Chefplaner im US-Außenministerium, Februar 1948 – (Hervorgehoben durch a.!) -
Wie man sieht, dient die Aufrüstung Chinas den USA nur als neuer Vorwand für massive Rüstungsausgaben!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hokie 02.06.2012, 15:15
9.

Zitat von UnitedEurope
Und mit Südkorea, Japan, den Philippinen, Australien, Neuseeland, Thailand .... haben die USA viele Stützpunkte in der Region, um China militärisch standzuhalten.
Die oben genannten sind keine US Stuetzpunkte;
sondern es sind Nationen die sich der von China ausgehenden Gefahr wohlbewusst sind und eben auch deshalb den Schutz der USA suchen!
Ja, die USA geradezu draengen ihre Militaerpraesenz in suedost Asien zu verstaerken ...

Hinzu kommt auch noch der zwar langsame aber stetige Ausbau der Beziehungen zwischen dem US und Vietnamesichen Militaers.
Auch nicht zu vergessen, dass das bestehende Regime in Myanmar in den naechsten Jahren fallen duerfte und sich die demokratischen Kraefte Burmas vermutlich pro-westlich orientieren werden!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 8