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Neue Provokation: Erdogan attackiert Merkel persönlich
REUTERS

Im Konflikt mit Deutschland verschärft der türkische Präsident Erdogan nochmals den Ton. Den inhaftierte Journalist Denis Yücel sei ein "terroristischer Agent". Bundeskanzlerin Merkel warf er erstmals persönlich "Nazi-Methoden" vor.

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geschädigter5 19.03.2017, 18:26
140. Ich bin auch der Meinung,

das wir die Türkei nicht sehenden Augen in eine Diktatur versinken zu lassen. Wir müssen zumindest alle hier lebenden Türken auf die Konsequenzen der anstehenden Abstimmung hinweisen und sie zu einem Nein auf dem Stimmzettel zu bringen. Die Gewalt des Möchtegernsultans wird dann noch direkter auf die Bevölkerung einprasseln. Eine Kontrolle ist dann nicht mehr möglich. Eine Gewaltenteilung, die seinem Tun Einhalt bieten könnte, gibt es dann nicht mehr.

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p-touch 19.03.2017, 18:29
141. Das ist wie mit kleinen Kinder

die sich schreiend im Supermarkt auf denn Boden werfen weil sie keine Süßigkeiten bekommen. Einfach ignorieren und weiterlaufen. Für die Zukunft gibt es nur zwei Möglichkeiten: Erdogan gewinnt die Wahl und die Türkei gleitet endgültig in ein autokratisches System ab, oder Erdogan verliert und er putscht sich an die Macht. So kurz vor seinem Ziel wird er bestimmt nicht vor radikalen Mittel zurückschrecken. Egal wie, über kurz oder lang gleitet die Türkei ins Chaos ab und Europa hat einen Bürgerkrieg nicht mehr in seinem Hinterhof, sondern direkt auf seiner Türschwelle.

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eva_in_Rom 19.03.2017, 18:29
142.

Bei aller Unsympathie für Hern Erdogan - warum lässt man bei uns zu, dass Kurden mit Bildern und Schildern mit verbotenen Organisationen rumremmen? Diese Leute muss man verhaften und sicherheitsüberprüfen! Hier hat dieser Kaputtschnik mit seinen Vorwürfen Recht!!

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recepcik 19.03.2017, 18:32
143. Auf eine besondere Gefahr

Muss man dieser Tage hinweisen. Erdogan ruft seine Anhänger in Europa dazu auf eine starke türkische Lobby zu bilden und in allen Ämtern und Institutionen vertreten zu sein. Da denke ich an zwei türkischstämmige Polizisten die aus dem islamistisch-nationalistischem Milieu stammen. Man sollte die Loyalität solcher Personen zu freiheitlich-demokratischen Grundwerten schon in Frage stellen und zumindest überprüfen.

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busytraveller 19.03.2017, 18:35
144. Mürkül

Lässt Merkel ihre Außenpolitik immer noch von Bürgermeistern mittels Brandschutzverordnung machen? Behauptet sie immer noch entgegen dem Bundesverfassungsgericht, dass die türkischen Politiker hier Redefreiheit besäßen? Hat sie immer noch nicht den türkischen Botschafter einbestellt und ihm den Marsch geblasen? Oh, Mann! Und wir haben im September die Wahl zwischen Mürkül und dem SPD - Clown, Mr. 100%, dem Maaaatin!

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cup01 19.03.2017, 18:37
145. Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft

Der Zeitpunkt ist gekommen. Nun sollte ein für allemal zur Wahl gestellt werden, ob man Deutscher sein will oder nicht.
Eine doppelte Staatsbürgerschaft ist ein Widerspruch in sich und innerhalb der EU ohnehin nicht mehr von Belang.

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Papazaca 19.03.2017, 18:37
146. Krawallos aus der Dönerbude ignorieren?

Ja, aber letztlich muß man reagieren. Nicht auf jede der Absurditäten eingehen, aber die Möglichkeiten nutzen: Einreiseverbote, keine Wahl in Deutschland, Reisewarnung etc. Nennen wir es einfach einen Mix aus Zurückhaltung und Effektivität. Für den Rest sind Böhmermann, die Heute Show u.a. zuständig. Nur eines sollten wir uns auf keinen Fall: Uns ärgern. Das ist es nicht wert.

Und wenn es zu toll wird: Der Internationale Gerichtshof in Den Haag ermittelt schon, da bin ich sicher. Dann kann Erdogan vielleicht mit Taylor (Liberia) Doppelkopf spielen, lebenslänglich.

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HaPeGe 19.03.2017, 18:39
147. Nicht einfach ...!

Einerseits haben wir es im Fall des türkischen Präsidenten Erdogan mit einer Person zu tun, die jeglichen Bezug zur Realität in der Welt verloren hat. Gleiches gilt für die Ministerriege und für die führenden Personen der AKP. Beim besten Willen kann man die verbalen Ausfälle und persönlichen Beleidigungen nicht ernst nehmen. Man weiß ja, vom wem sie kommen und diese Leute, um es milde auszudrücken, nicht ernst genommen werden können. Man könnte es seitens der deutschen und auch der europäischen Regierungen ignorieren.

Andererseits sollte man aber auch beachten, dass es nicht angehen kann, dass der türkische Präsident Deutschland und die deutsche Regierung beschimpft und uns und der unserer Regierung vorwirft wir würden Nazi-Methoden anwenden. Ich denke diesen Vorwurf können wir nicht auf uns sitzen lassen. Dieser ungeheuerliche Vorwurf sollte schärfstens seitens der deutschen Regierung zurückgewiesen werden. Und das sollte möglichst umgehend passieren. Dazu sollten auch diplomatische Maßnahmen gehören, will sagen, die diplomatischen Beziehungen zur Türkei sollten eingefroren werden. Und wir sollten auch alle anderer Partner in der EU dazu auffordern gleiches zu tun. Präsident Erdogan versteht es nur, wenn mit gleichem Kaliber "zurückgeschossen" wird. Alles andere sieht für ihn nach Schwäche aus.

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toll_er 19.03.2017, 18:39
148. Vorbereitung

Erdogan hat die türkische Wirtschaft jetzt schon vor Sie Wand gefahren. Den ersten Schritt zur Ablenkung hat er schon vollzogen... Der angebliche Putsch hat ihm Luft verschafft... Zusätzlich schafft er sich noch Zeit durch die provokationen des Auslandes... Die Ausländer gegen uns Türken..... Das schmiedet zusammen... Nun... Die weiter Möglichkeit, wenn alles fast in Scherben liegt : Krieg. Z.b. Erst einmal alle Kurden.... Und es gibt ja noch ein paar Nachbarn. Und... Das ist das perverse... Hier reiben sich die Waffenschmiede die Hände....

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j.f. Sebastian 19.03.2017, 18:40
149. Da will...

Zitat von Kerlenaa
Zur Kurden Demo: Auch ich empfinde es als unerträglich, dass man das Verbot der Öcalan und PKK Fahnen nicht durchgesetzt hat. Man Stelle sich vor, dass auf einer NPD Demo Hakenkreuzfahnen oder Reichskriegsflaggen mitgeführt werden. Da stünden sofort mehrere Hundertschaften Polizei bereit und würden Knüppel schwingen.
...ich Ihnen Recht geben.
Aber...die kritische Masse ist längst überschritten.
Keine 30 000 Kurden oder 22 000 AKP-Anhänger auf deutschen Strassen können bei einer Eskalation von der Polizei in Schach gehalten werden.
Man erinnere sich nur, als zur Festnahme Öcalans europaweit tausende Kurden zeitgleich randalierten. In Deutschland ist die Polizei gerannt und hat ihre Autos abfackeln lassen und sogar Parteibüros und diplomatische Einrichtungen wurden besetzt.
Die Polizei war mehr oder weniger machtlos.

Die Polizei hat also in gewissen Situationen jetzt schon nicht mehr die Möglichkeit Recht und Sicherheit durchzusetzen, wenn sich die Masse weigert und das tut sie immer öfter mit der Zuversicht der Konsequenzlosigkeit.

Die "Deeskalation" beugt in dem Fall das Recht.

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