Forum: Politik
Neue Reformen: Gerhard Schröder fordert Agenda 2030
dapd

Deutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Im "Handelsblatt" spricht sich der SPD-Politiker für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern.

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Jom_2011 05.04.2012, 11:01
100. .

Zitat von Forumkommentatorin
Ich halte von der Lösung Zuwanderung nichts.
So pauschal kann man das nicht sagen. Allerdings kommen auf Grund fehlender restriktiver Einwanderungsbestimmungen meistens die falschen, die selbst nichts haben. Und das ist abzustellen.

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marvin07 05.04.2012, 11:01
101.

Zitat von bunterepublik
Ich habe sehr sehr viele Lösungen. Das Problem sind aber die Menschen, die nicht fähig sind, sich auf Problemlösungen einzulassen. Diese Mentalität der Bevölkerung zeigten ja bereits die Reförmchen, die mit der Agenda 2010 verbunden waren, bestens auf.
Tja, immer das Problem mit den Menschen. Versaut einem jede Theorie. Der Kommunismus hätte auch wunderbar funktinionieren können, wenn...

Zitat von
Wenn erst die Gewerkschafter mobilisieren, herrscht Stillstand in der Republik. Der notwendige gesellschaftliche Umbau geht leider immer nur dann, wenn das Land ganz tief am Boden liegt, möglicherweise bereits schon dann, wenn es so tief wie Griechenland liegt, sehr wahrscheinlich muss es noch tiefer fallen, bis es die letzten Betonköpfe schnallen, dass was zu verändern ist.
Dann sollten wir die Talfahrt noch beschleunigen, um schneller die Reformbereitschaft herzustellen!
Leider halten die Betonköpfe und Besitzstandswahrer zu stark am bestehenden System fest. Wollen ja schließlich ihre Pfründe nicht verlieren.

Zitat von
Erst dann könnte man all die unsinnigen Subventionen, Pensionen, Transferzahlungen des Vollkasko-Staates streichen, und einen modernen Staat schaffen, der schlank verwaltet, Marktwirtschaft zulässt und jedem für die Zeit der Not eine Existenzsicherung garantiert, allerdings auch fordert, dass man Leistung bringt und über seinen Schatten springt. Sprich: Als Sozialleistung lediglich garantierte existenzielle Grundsicherung, eine Krankenversicherung für alle, die das notwendigste deckt, ansonsten private Vorsorge.
Volle Zustimmung. Wobei zu klären wäre, was das Notwendigste für die Krankenversorgung und die Existenzsicherung ist.

Zitat von
Mit einer verfetteten überalterten unflexiblen Gesellschaft von Besitzstandswahrern in allen Bereichen, ob in Politik, Gewerkschaft oder Konzernen geht dies allerdings nicht. Das viele Deutsche in der Lage sind, sich auf sowas einzulassen, zeigten die Umwälzungen von 1990; viele Ostdeutsche zeigten sich hochflexibel. Viele aber auch nicht.
So sind nunmal die Menschen (siehe oben). Grenzenlose Flexibilität kann aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein, insbesondere wenn sie (jetzt nicht in diesem Beitrag, aber sonst zumeist) nur von den (potentiellen) Arbeitnehmern gefordert wird.

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cato-der-ältere 05.04.2012, 11:04
102. Agenda - was heißt das?

Unter diesem begriff kann man alles mögliche verkaufen. Einiges was hier gesagt wurde, mehr Frauen in die Führung, höhere Spitzensteuer ist ja richtig und wird von vielen so gesagt. Wenn aber wieder von der "Mitte" schwadroniert wird, ist Vorsicht geboten. Wenn Demokratie im Allgemeinen und unsere Gesellschaft im Besonderen nicht mehr in der Lage ist die schwersten Probleme zu beseitigen dann ist ihre Legitimität beschädigt. Natürlich sind diese Probleme da wo das größte Leiden zu finden ist. Es kann doch nicht primär darum gehen denen, denen es ganz gut geht, das Leben noch ein wenig angenehmer zu machen, sondern für die, denen es dreckig geht, müssen Konzepte entwickelt werden wie ihr Leiden schnellstmöglich gelindert werden kann. Das muss doch die vornehmste politische Pflicht sein.
Hier setzt dann aber immer die Schmutzkampagne ein, die Arbeitslose, Niedriglöhner usw. als selbst verantwortlich für ihre Misere diffamiert. "Kein Recht auf Faulheit" war ja so ein schöner Satz des Sozialdemokraten Schröder. Ein Satz der von wissenschaftlichen Erhebungen mehrfach widerlegt wurde, nämlich dahin gehend dass nur eine kleine Minderheit sich in der angeblichen Hängematte ausruhen will.

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gbtate 05.04.2012, 11:04
103. So, so

Zitat von dhanz
Dieses notwendige einfache Steuerrecht hat er doch selbst im Wahlkampf 2005 diffamiert. Sie erinnern sich gegen seine Polemik gegen 'diesen Professor aus Heidelberg', der den Krankenschwestern ihre steuerfreie Nachtzulage wegnehmen wollte?
Es ist das Problem in diesem Land, dass man von dem, worüber man diskutieren will, keinen Schimmer hat. Da wird was aufgeschnappt und das ist es dann auch.
Eine Steuervereinfachung würde sehr viel bringen. Man muss sie nur richtig konzipieren. Merz und auch Ihr "Prof. aus Heidelberg" haben es getan, nur niemand hat sich dafür interessiert, wie dieses Konzept denn funktionieren sollte. Da wurden Beispielssätze als festgezurrt diffamiert, womit dann jede Diskussion von Anbeginn abgewürgt wurde. Und so lässt sich dann weiter wursteln. Es ist eben Deutschland, da geht so etwas nicht. Bloß nicht aus den ausgefahrenen Spuren ausbrechen.
Deutschland ist zu einem Land der Beliebigkeit verkommen. Das Erbe der 68er hat Wirkung entfaltet. Naturwissenschaften gegen Null, Geisteswissenschaften dafür um so höher. Nur bringen diese "Wissenschaften" nichts, sieht man von pseudointellektuellen Geschwätz ab.
Dass ein Umbau z.B. des Sozialsystems notwendig ist, weiß man seit inzwischen mehr als 50 Jahren. Bereits damals wurde klar, dass die Finanzierung z.B. der Renten auf Dauer schwierig werden würde. Man diskutierte die "Volksrente". Auch den Gewerkschaften war bereits damals aufgegangen, dass infolge der Rationalisierungen und techn. Innovationen gravierende Beschäftigungsprobleme aufkommen würden und forderten deshalb eine "Maschinensteuer". Ohne solche Gedanken bewerten zu wollen, lässt sich aber feststellen, dass sie zumindest dazu hätten führen müssen, die bekannten Probleme anzugehen. Aber nichts davon war zu bemerken. Es wurde weiter gewurstelt und geflickt. Und so wird es weiter gehen.
Ebenso war es mit Schröder´s Agenda 2010, die im Kern sicher richtig war. Dass da Anpassungen hätten vorgenommen werden müssen, kann wohl niemand bestreiten. Nur die versandeten im rechthaberischen Politikergezänk. Dort ging es nämlich nicht um die Sache, es ging um den vermeintlichen Vorteil der jeweiligen Partei und ihrer Protagonisten. Das Interesse des Landes war und ist dann völlig nebensächlich.

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Elizabeth_Tudor 05.04.2012, 11:04
104. ***

Wer hat denn den angestossen, dass er wackeln soll?
Zwei Worte: 'Gerd, Schnauze!'
Ist ihm bei Gazprom schon langweilig...?
In welcher Kapazitaet mischt der sich eigentlich noch in irgendwas ein..?

Der Schroeder meldet sich zurueck, der Guttenberg auch...fehlt noch das der Wulff auch wieder auf der Buehne erscheint und meint seinen Senf dazu geben zu muessen!

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pennywise_the_clown 05.04.2012, 11:05
105. Och Gerd!

Zitat von sysop
Deutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Im "Handelsblatt" spricht sich der SPD-Politiker für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern.
Och Gerd....
Musst Du nun auch überall Deinen Senf dazu geben?!
Es reicht wenn Kohl und Schmidt das machen!
Oder suchst Du einen neuen Job?!

Geh zu Deinem lupenreinen Demokraten kuscheln, polier Gasleitungen, mach irgend etwas - aber halt einfach nur den Mund!
Wer einen Sozialkahlschlag ohnes gleichen (Benannt nach dem Chefzuhälter von VW) durcheführt hat, sollte sein SPD Parteibuch abgeben und zur FDP wechseln.
Die würden sogar DICH nehmen, weil damit vielleicht 1 Prozent Stimmen Zuwachs kommt

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John2k 05.04.2012, 11:05
106.

Zitat von bunterepublik
Kita-Plätze für alle. Und wer dann nicht arbeiten geht, bekommt keine Stütze mehr. Zur Not gibts ABM. Die Leute müssen aus ihrer fortschreitenden Verwahrlosung herauskommen und einen geregelten Tagesablauf erhalten. Integration geht auch nur, wenn die Kleinkinder in die Kita kommen.
Der feuchte Traum eines jeden Kapitalisten. Nur dumm, dass die Menschen eine andere Vorstellung eines geregelten Tagesablaufs hat als ein Kapitalist. Es gibt noch anderes als Arbeit.

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Frank Zappa 05.04.2012, 11:06
107. Verfahrene Situation?

Zitat von vulcain
Der Herr Schröder war einer der Vertreter, die uns in die verfahrene Situation gebracht haben, in der wir uns nun befinden. Hernach hat er sich dann auf einen golden bezahlten Posten verdrückt, dem ihm sein "lupenreiner Demokraten"Freund Putin verschafft hat. Der soll mal besser den Mund halten und die Presse täte gut daran, diesem Pharisäer nicht auch noch eine Plattform zu geben.
ich glaube da verwechseln Sie etwas. Verfahrene Situation haben wir in Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, italien usw.

Die wären alle über unsere "Verfahrene Situation" sehr froh.

Und warum sollte sich Herr Schröder nicht öffentlich äußern dürfen. Sie machen es ja auch und Ihr Beitrag ist mehr als dürftig.

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Zereus 05.04.2012, 11:06
108. ...

Zitat von beutzemann
Als eingetragener Senilist. Der Mann ist so Senil... er packt seine Taten immer noch nicht: Er löste die Verarmumg der deutschen Arbeinehmer aus; er öffnete die Schleusen für die Banken. Ausgerechnet er war Kanzler als der EURO als Bargeld eingeführt wurde...
Man kann ihm viel vorwerfen, am Euro sind aber andere schuld.

Zum Thema: So lange er nur eine Agenda 2030 fordert und nicht wirklich definiert, was ihm da eigentlich vorschwebt, kann man keine pauschale Kritik üben.

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marcaurel1957 05.04.2012, 11:07
109.

Im Prinzip wurde Deutschland von allen Kanzlern zu ihrer Zeit recht gut regiert, dies gilt von Adenauer bis Merkel.

Wenn dies anders gewesen wäre, stünde Deutschland heute nicht so hervorragend dar und wäre nicht so gut für die nächsten Jahrzehnte gerüstet.

Auch Schröder hat als Bundeskanzler einen guten Job gemacht und das Land durch die Agenda 2010 sehr sinnvoll reformiert.

Warum sich der tumbe Stammtisch über Schröders jetzige Tätigkeit so aufregt ist mir unerklärlich.

Es ist doch wohle seine Sache, welche Tätigkeit er ausübt, solange diese legal ist, und aus meiner Sicht handelt er durchaus im Interesse Deutschlands, denn einerseits können wir Gas und Öl sicher gut gebrauchen und anderseits dürften gute Beziehungen zu Russland bzw. Putin für uns äußerst wertvoll sein.

Dies sollten sich die Neidhammel immer mal wieder vor Augen führen!

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