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Neue Reformen: Gerhard Schröder fordert Agenda 2030
dapd

Deutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Im "Handelsblatt" spricht sich der SPD-Politiker für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern.

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artikel.5 05.04.2012, 11:21
120. Parteiprogramm der SPD

Zitat von rodelaax
Wie soll das aussehen? Agenda 2010 (hoch 2?) – noch mehr Geld von den Armen nehmen und den Reichen in den Ars** stecken. Abschaffung des Mittelstandes. Jegliche Sozialpolitik abschaffen, jegliche geregelte Arbeit durch Zeitarbeit und prekäre Jobs mit 4-7 Euro/StundeLohn ersetzen? Turbokapitalismus und neoliberale sexuelle Fantasien, die wahr werden.
Glückwunsch, Sie haben soeben das Parteiprogramm der SPD auf den Punkt gebracht!
Steinbrück wird's richten.

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cirrusMinor 05.04.2012, 11:21
121. Wählen

Zitat von gbtate
Um eine Wahl überhaupt demokratisch zu machen müsste es zumindest die Möglichkeit geben, auf dem Wahlzettel eine Rubrik ankreuzen zu können, etwa mit dem Inhalt: Keine dieser Personen oder Parteien sind für mich wählbar.
Nun, Sie könnten ungültig wählen. Einfach den Wahlzettel unangekreuzt abgeben oder "Alles Käse!" draufschreiben.

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papayu 05.04.2012, 11:22
122. Kitaplaetze fuer Alle?

Zitat von bunterepublik
Recht hat er. Wir brauchen dringend Reformen. Trotz sprudelnder Steuereinnahmen haben wir weiterhin eine Neuverschuldung. Der Sozialetat macht knapp 40% des Bundeshaushalts aus. Die Bevölkerung überaltert. Mehr Steuereinnahmen geht eigentlich nicht. Das Steuerrecht ist verwirrend kompliziert und allein dadurch .....
Zur Not gibt es ABM. Fein, haben sie mal ABM mitgemacht.
Haben wohl vor dem Schreiben zu tief in die Flasche geschaut und wiederholen sich dauernd. Prost

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dorpf 05.04.2012, 11:22
123.

Zitat von Elizabeth_Tudor
Wer hat denn den angestossen, dass er wackeln soll? Zwei Worte: 'Gerd, Schnauze!' Ist ihm bei Gazprom schon langweilig...? In welcher Kapazitaet mischt der sich eigentlich noch in irgendwas ein..? Der Schroeder meldet sich zurueck, der Guttenberg auch...fehlt noch das der Wulff auch wieder auf der Buehne erscheint und meint seinen Senf dazu geben zu muessen!
Schröder mit Wulff und Guttenberg in einen Topf zu schmeißen zeugt von ihrem politischen Verständnis.

Warum sollte Schröder seine Schnauze halten ? Das machen doch aktuellen Luftpumpen unserer Bundesregierung zu Genüge. Recht hat er doch. Wir brauchen grundlegene Reformen !

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sabine_26 05.04.2012, 11:22
124. Politikerkaste hat versagt sonst wären nicht dauern Reformen notwendig

Nicht durch Altpolitiker oder Hau-Ruck-Aktionen wird Deutschland hoffentlich erneuert werden. Sondern durch einen kontinuierlichen Erneuerungsprozess, demokratisch und durch Mitbestimmung gekennzeichnet. Die Piratenpartei zeigt wie das funktionieren kann. Stichwort: liquid democracy

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voooodoooo 05.04.2012, 11:22
125. Deutschland weiter zu ertüchtigen

Zitat von sysop
Deutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Im "Handelsblatt" spricht sich der SPD-Politiker für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern.
ist ja schön und gut und notwendig, aber zunächst sollte man die Euro-schlusslichter nachholen; es hilft wenig, unsere exportlastige unausgeglichene Handelsbilanz weiter zu verschlechtern.
Als guter Europäer sollte sich GS mal Gedanken machen, wie man mehr
Wachstum und bessere Wettbewerbsfähigkeit in diesen Staaten herstellt.

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exilator 05.04.2012, 11:23
126.

Zitat von marcaurel1957
Aus der Tatsache, daß es keine Partei gibt, die Ihre Interessen verfolgt würde ich mal schlussfolgern, daß Ihre Interessen eben nicht mehrheitsfähig sind und deshalb eben keine Rolle spielen Die für Sie traurige Nachricht ist, daß so eben die Demokratie funktioniert! Ich finde das Gerhard Schröder völlig recht hat, die Agenda 2010 war ein Segen für dieses Land, damit hat sich Schröder wirklich um Deutschland verdient gemacht Auch seine jetzigen Forderungen kann ich nur unterstützen, eine gesteuerte Zuwanderung, höhere Bildungsinvestitionen, höhere Spitzensteuersätze, all dies unterschreibe ich sofort.
Die mehrheitsfähigen Interessen sind alle vorsätzlich und generell gegen das Volk gerichtet. Volkeswille hat keine Lobby mehr, denn Eurofaschisten und Europanazis haben sich gegen das Volk verschworen. Schon Rothschild hat das richtig erkannt und gesagt:
Die Eliten werden am System nichts ändern, und das System wird ewig fortbestehen, denn entweder ziehen die Eliten ihren Vorteil aus dem System, oder sie verdienen damit ihren Lebensunterhalt.
Das Problem sind die Eliten.

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pansen 05.04.2012, 11:23
127. Wachstum

Zitat von sysop
Deutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder. Im "Handelsblatt" spricht sich der SPD-Politiker für eine Agenda 2030 aus. Nur so könne man der Überalterung der Gesellschaft entgegenwirken und Wachstum im Land fördern.
Reformen werden wieder notwendig sein, um das nötige Wachstum zu gewährleisten. Der Zeitpunkt dafür ist aber nicht in allen Bereichen jetzt.

Das Rentensystem muss reformiert werden. Modewort Nachhaltigkeit! Wird aber auch heissen, dass das Rentenalter 67 Jahre übersteigen wird, schneller als manchem lieb sein wird.
Die Frauenquote gehört in die Breite, nicht in die Spitze. Daher auch die Diskussion um das Betreuungsgeld derzeit. Die demografische Entwicklung wird aber die notwendigen Änderungen nicht stemmen können. Die Diskussion treibt sich hier wieder um den Produktionsfaktor Humankapital. So einseitig wie die Agenda 2010 wird die nächste Reform nicht ausfallen können. Es müssen mehr als nur das Humankapital beteiligt werden. Das heisst, dass die Arbeitgeber in den nächsten Jahren mit höheren! Lohnkosten kalkulieren müssen. Eine Vermögensabgabe wird notwendig sein. Eine einmalige Abgabe liesse sich sicherlich einfacher durchsetzen, würde eher akzeptiert werden und würde bereits helfen. Die Finanztransaktionssteuer wird kontraproduktiv wirken. Im Gegenteil muss mehr für Kapitalallokation getan werden, in Deutschland sträflich vernachlässigt. Dennoch, die Finanzindustrie muss ebenfalls reformiert werden. Basel-Anforderungen müssen temporär zurückgeführt werden. Damit wird es leichter, Verluste abzuschreiben, könnte in Zukunft auch helfen. Gleichzeitig müssen die Institute aufgesplittet werden in Teile, die die Realwirtschaft versorgen können und in Teile, die das Investmentbanking betreiben. Danach kann für den Realteil die Kapitalanforderungen wieder verschärft werden. Die Investmentbanken kann man draufgehen lassen, wenn sie es nicht schaffen, sich im Markt durchzusetzen.

Die nächste Agenda wird nur funktionieren, wenn alle Teile der Gesellschaft einbezogen sind und sie nicht einseitig wie die Agenda 2010 ausfällt.

Dennoch, es fehlt eine Alternative zum Zwang im ersten Satz.

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pepe_sargnagel 05.04.2012, 11:27
128.

Zitat von route666
Ich verstehe die Menschen nicht. Warum stellt niemand die Frage, was nach dem Kapitalismus kommen soll? Wir beobachten gerade wie dieses System an seine innere Schranke kommt.[...] Wir stehen also vor der unschönen Situation, dass der Mensch überflüssig und diese Entwicklung nicht mehr rückgängig zu machen ist und müssen uns fragen, was kommt nach dem Kapitalismus?
Ich glaube nicht, dass es ein Problem des Kapitalismus ist. Es ist ein Problem der Schuldenpolitik. Die Zinsen können nur bezahlt werden, wenn irgendetwas wächst. Am besten sollte man keine Schulden aufnehmen - aber was tut man dann wenn man mal gespart haben sollte. Gib kein Geld in Politikerhände, denn die bauen sich am Ende nur eigene Denkmäler davon.
Es ist ein Problem des Systems - nur meiner Meinung nach eher in der Politik, im Lobbyismus und in Subventionen auf Pump begründet. Das Vertrauen in die Politik scheint mir aber immer noch immens, denn immer wieder wird nach Verstaatlichungen gerufen.
Der Kapitalismus aber scheint mir nicht unbedingt auf Schulden und Wachstum zu basieren. Es sollen auch schon Produkte "gescheitert" sein, weil der Markt gesättigt war oder die Bürger ein anderes ähnliches Gerät besitzen und deswegen keinen Bedarf haben. Das gab es schon immer und sollte es auch weiter geben.

Das ist meine Meinung, aber ich glaube Sie haben ein wichtiges Problem angesprochen. Es sollte wenigstens aufgegriffen werden!

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joint 05.04.2012, 11:28
129. Nur die SPD könnte so blöd sein

Zitat von sysop
Deutschland braucht erneut ein gewaltiges Reformprogramm, verlangt Altbundeskanzler Gerhard Schröder.
...und nochmal auf den reinfallen, der ihr den politischen Totalschaden beschert hat.

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